Heldenhafter Tesla Autopilot

Es ist beeindruckend, wie stark aktuelle Themen wie Rassismus, Corona und Klima in US-Serien verarbeitet werden. Gegen die so erreichte mediale Wirkung für die gute Sache haben deutsche Serien doch beachtlich wenig zu bieten.

Ein gelungener Werbecoup gelang Tesla.

In der Episode »Let It Be Him« der Serie »Big Sky« wollen zwei private Ermittlerinnen mit einem SUV einen Tesla auf einer gesperrten Straße stoppen.

Es stellte sich heraus, dass sich Co-Killer Ronald Pergman des Autopiloten bediente. US-Dramaturgie vom Feinsten! Die Hände eine toten Reverend hatte der Killer ans Lenkrad gebunden. Im Film soll das der Grund sein, dass das Auto seine Fahrt bis »ans Ende« fortsetzt. Welche Reichweite das Modell hat blieb offen. Auf dem Sozius befand sich ein weiteres, allerdings noch lebendes Opfer des Killers. Ein Teenie, der sich ausgesprochen furchtlos zeigte.

Tesla in Filmscene (Big Sky)

Um das Fahrzeug zu stoppen, setzten die beiden Detektivinnen ihren SUV vor den Tesla. Beim Überholvorgang kam es bei einer Beinahe-Kollision mit irgendwas auf der Straße. Der SUV drehte sich um die eigene Achse und kam just auf der Spur zum stehen, auf der der Tesla heranbrauste. Der Frontalaufprall stand also in voller Dramatik bevor.

Da hatte man die Rechnung ohne Elon Musk gemacht. Natürlich kam das Fahrzeug Zentimeter vor dem Aufprall auf den SUV zum Stehen.

Wunderbar, diese US-Serien, ganz wunderbar. Und, wie zuvor besprochen, immer auch mit ganz realen Bezügen.


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