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Langsam wirds besser


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Die ersten Gehversuche in der Makrofotografie habe ich mit Zwischenringen gemacht. Inzwischen habe ich mir ein preiswertes Makroobjektiv gekauft und in den letzten Tagen etwas dazugelernt. Anderswo heißt es immer: Geduld und Erfahrung sind für die Makrofotografie eine Grundbedingung. Das kann ich unterschreiben.

Langsam aber sicher steigt meine Zufriedenheit. Die Lernkurve ist ein wenig steiler geworden. Manchmal bin ich ziemlich enttäuscht, immer öfter mischt sich Begeisterung hinein. Um an Gerhards Erfahrung und Makroqualitäten heranzukommen, braucht es sicher noch eine Weile. Aber das Lernen macht schließlich auch viel Spaß.

Heute Morgen habe ich einige Aufnahmen gemacht, mit denen ich zufriedener war, als zuvor. Links ein frontal aufgenommener Fliegenkopf, rechts eine Fliege von der Seite. Beide Aufnahmen habe ich mit Blende 11 gemacht. Wie klein die Schärfentiefe trotzdem ist, sieht man auf Anhieb. Die Details sind, ich denke das kann ich sagen, schön scharf. Ich finde interessant, wie viele Aufnahmen es braucht, bis sich so etwas wie Zufriedenheit einstellt. Heute habe ich das eigentlich zum ersten Mal geschafft.

Die Lichtverhältnisse waren nicht optimal, nur mäßig Sonne, es hatte gerade erst ein wenig geregnet. Mein Licht für solche Zwecke soll heute geliefert werden. Außerdem fand die »Session« auf unserem Balkon statt. Ich muss mich ganz schön verrenken. Stativ war nicht, weil ich damit an das Motiv nicht herangekommen wäre.

Feuchte Margarite

Hier noch eine kleine Zusammenstellung einiger weiterer Makroaufnahmen (Flickr) aus der letzten Zeit. Die Qualität dieser Bilder ist deutlich besser als die hier im Blog. Das ist der Performance-Optimierung geschuldet. Also, schaut mal bei Flickr vorbei.

Makros

2 Gedanken zu „Langsam wirds besser“

  1. Das hat mich auch immer so fasziniert. Jetzt habe ich auch mal eine solche Aufnahme hinbekommen. Dabei habe ich heute Nachmittag eine dumme und ärgerliche Panne erlebt. Ich hatte mein Teleobjektiv dabei. Es ist nicht gerade lichtstark. Der Himmel war sehr zugezogen (später hats richtig geplästert). Mit Blende 5,6 geht bei solchen Gelegenheiten auch nicht mehr viel, es sei denn man lässt die ISO nach oben rauschen. Ich habe den Fehler gemacht, der Kamera die Belichtungszeit zu überlassen. Dann hatte ich zwei wunderschöne Eisvögel vor der Linse. Das Ergebnis: Die Aufnahme ist total verschwommen. Ich bin so sauer – auf mich. Hier der Link zum verunglückten Foto.

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