Paul Carrack – ein großartiger Musiker

Gleich mit mehreren Superstars auf einer Bühne zu stehen und zu performen ist ein großes Erlebnis. Hier sehen wir Paul Carrack (an den Keyboards), Eric Clapton und Van Morrison gemeinsam in Belfast. Nun ist Blues nicht so mein Ding.

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Ich komme durch die kleine Diskussion über das Leben und Auskommen von Musikern auf Carrack.

Ich kann nicht beurteilen, wie bekannt er ist. Sein Name taucht in solchen Statistiken jedenfalls nicht auf.

Link: Ein Hit-Lieferant, der gerne still im Hintergrund bleibt: Paul Carrack | nmz – neue musikzeitung

Kennengelernt habe ihn und seine Musik erst vor ein paar Jahren. Sein Werk geht zurück bis in die 70-er und ist sehr beachtlich, sein musikalisches Vermögen, vor allem die Qualität seines Gesangs, sind phänomenal.

Der große Hit, den er in den 1980-er Jahren mit »Mike and the Mechanics – Over My Shoulder« hatte, wird in Deutschland außerhalb der nun auch nicht mehr ganz so beliebten Chartsendungen verschiedener Privatsender oder im Rundfunk nicht so vielen etwas sagen. Ebenso verhält es sich mit »Another Cup of Coffee», ebenfalls von »Mike an the Mechanics«. Ich mochte den Ace-Hit »How Long« aus den 70-ern und wusste nicht, wer diesem Top-Stück seine Stimme gab. 🙂

Schaut man sich nach YouTube Videos mit Paul Carrack um, erhält man einen hervorragenden Überblick über sein umfangreiches und erfolgreiches Schaffen als Musiker.

Er arbeitet als Songwriter, Keyboarder, Sänger und Gitarrist.

Ich wurde erst 2013 auf ihn aufmerksam, und zwar eher durch einen Zufall.

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Meine Frau und ich hatten im Veranstaltungshaus Medio in Bergheim zwei Konzertkarten für ein Weihnachtskonzert gebucht. Wir leben ungefähr 10 km von dieser Kreisstadt (früher Kreis Bergheim, heute Rhein-Erft-Kreis) entfernt und besuchten die im Medio angebotenen Veranstaltungen sehr gern (bis Corona kam).

Damals, im Dezember 2013, gab die SWR-Big-Band gemeinsam mit dem Bedburger Jugendchor »Recovered Dimension« und Paul Carrack ein wunderschönes und für hiesige Größenverhältnisse bejubeltes Weihnachtskonzert.

Seither hören meine Frau und ich regelmäßig Musik von Paul Carrack. Wir waren überrascht von seinem umfangreichen Werk, das nicht nur bei YouTube, sondern auch bei Spotify repräsentiert ist.

Carrack ist für mich vor allem ein ganz toller Sänger, dessen Stimme, hat man sie einmal gehört, sofort wiedererkennt. Er hat während seiner Karriere mit großen Stars zusammengearbeitet. Hierzu zählen Mike Rutherford von Genesis, Roger Waters, Elton John und – wie schon erwähnt – Eric Clapton.

Hier eines meiner Lieblingsstücke von ihm:

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Nicht, dass ich die andere Coverversion des 60-er Jahre Hits von »Gerry and the Pacemakers« oder eine andere Coverversion von José Feliciano nicht ebenfalls schätze. Aber Carracks Version ist meines Erachtens nun mal eine Klasse für sich.


2 Gedanken zu „Paul Carrack – ein großartiger Musiker“

  1. Der Gute hat seit den beginnenden 80ern laut allmusic.com immerhin 22 Alben eingespielt. Er ist eben eine dieser zahlreichen „Grauen Eminenzen“, die nie Star werden und trotzdem erfolgreich sind. Deren Namen man gehört hat, aber sich an kein Gesicht dazu erinnern kann. Die häufiger im Dienst für andere glänzen als im eigenen Schaffen.

    Ich denke da oft an Larry Carlton, einen äußerst versierten und vielseitigen Jazz- und Bluesgitarristen, Jahrgang 1948, den wahrscheinlich jeder schon gehört hat, ohne ihn zu kennen.

    Seit Anfang der 70er einer der meistbeschäftigten Gitarristen der US-Studioszene, dürfte er auf mehreren Tausend Platten zu hören sein, es sollen alleine rund 100 Goldene darunter sein.

    Darüberhinaus hat er seit den 70ern rund 30 eigene Alben aufgenommen, von denen aber nur wenige größere Prominenz erreicht haben.

    Es gibt wirklich eine Unzahl solcher erfolgreichen Musiker, die kaum einer kennt…

  2. Vielleicht könnte man regelmäßiger über solche Leute schreiben. Aber das ist wohl nur sinnvoll, wenn man als Blogger eine größere Reichweite hat. Wer liest sonst schon solche Artikel.

    Es gibt so viele wunderbare MusikerInnen und mir tut es immer ein bisschen Leid, dass manche trotz ihrer großen Begabung unbekannt bleiben. Aber so ist halt das Leben. Noch schlimmer, finde ich, sind die Leute dran, die mal einen Hit produziert haben und von denen man dann nie wieder was gehört hat. Was die wohl gefühlt haben werden, wenn sie gedacht haben, es vielleicht geschafft zu haben?

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