Schreiben, was Rechte anmacht. Image und Wirklichkeit != Medien

Ich bin einer, der die Migration inzwischen kritisch sieht. Mein Sinneswandel hat viel Zeit gebraucht. Trotzdem nehme ich den Fall des mutmaßlich aktuellsten Jihad-Kämpfers nicht zum Anlass, mein Gestänker gegen die Migrationspolitik der Regierung aufbranden zu lassen. Wieder so eine Wahnsinnstat, von der wohl die meisten nur noch achselzuckend Kenntnis nehmen.

Was Springer oder die »Neue Zürcher Zeitung« daraus machen, lässt mein Pendel gleich wieder zur anderen Seite schlagen. Ein Heer von oberflächlichen Fieslingen hat sich die Redaktionsstuben unter den Nagel gerissen.

Die Chefredakteure brauchen halt die Klicks.

Nur so lässt sich begreifen, wie eine ehemals seriöse Zeitung, wie die NZZ sich auf dieses Niveau begeben konnte.

Screenshot NZZ | 26.06.2021

Auch der größte Idiot erkennt auf Anhieb die Zielrichtung. Die deutsche Migrationspolitik ist ein Desaster… Kriegen die Redakteure wohl ein Fleißkärtchen, die besonders viel und – was wichtiger ist – schlecht über Deutschland schreiben? Die werden sich hoffentlich in den Gehaltsschecks widerspiegeln.

Die deutsche Rechte ist die Zielgruppe von Herrn Gujer und den Berliner Redakteuren. Auch Alexander Kissler hat dort ein neues zu Hause gefunden, das ihm und seinen politischen Standpunkten bestens kombinieren wird.

Die österreichische Super – Trouper – Schreiberin, Anna Schneider, ist seit Kurzem nicht mehr bei der NZZ, schimpft aber immer noch aus Berlin über Deutschland. Jetzt als Welt-Chef-Reporterin Freiheit (ernsthaft, so lautet Schneiders Jobbeschreibung bei LinkedIn).

Journalisten, die ihr Gastland so grandios unfair herunterschreiben, brauchen Leute wie Poschardt. Schließlich müssen sie ihr bevorzugtes Klientel füttern.

Das gelingt denen auch tadellos. Welt und NZZ werden auf so ewig linke Flachpfeifen wie mich als Abonnenten verzichten können, aber nicht auf die wachsende Zahl konservativer und rechter LeserInnen.

Ich finde es einfach nur furchtbar, dass unser Land von diesen Pressefritzen derart heruntergeschrieben und als Hölle einer verfehlten Migrationspolitik dargestellt wird. Mit den Drecks-Artikeln, die auf der Startseite der NZZ zu sehen sind, könnte das nicht besser dokumentiert werden.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Ich kann das Geseier nicht komplett lesen. Aber ich werde mir diese Artikel über mein Blende-Abo, das den Mist hoffentlich trotz kleiner Verspätung nachliefern wird, diese vier Artikel vorknöpfen. Was zum Beispiel Vanessa Müller über »die Stille nach dem Messerangriff« zu sagen hat, ist unschwer zu erraten. Einmal mehr fehlt den konservativen Möchtegern-Schweizern der NZZ das Bekenntnis deutscher Politiker und Medien, wie sehr ihre Migrationspolitik gescheitert ist.

Die drei Toten von Würzburg geben ein beredtes Zeugnis. Wie mies muss man eigentlich drauf sein, um diese furchtbaren Dinge für derartige politische Demonstrationen zu nutzen? Herr Gujer ist sich für nichts zu schade. Hauptsache, es dient seiner Auflage.


(0)

Schreibe einen Kommentar


Hier im Blog werden zur Abgabe von Kommentaren keine IP-Adressen gespeichert! Du kannst hier anonym kommentieren. Deine E-Mail-Adresse wird auf keinen Fall veröffentlicht.

Meine Kommentar-Politik: Ich mag Kommentare, und ich schätze die Zeit, die du zu dem Zweck investierst, Ideen auszutauschen und Feedback zu geben. Nur Kommentare, die als Spam oder eindeutig Werbezwecken dienen, werden gelöscht.