Satire und Comedy in Kriegszeiten

Nicht, dass ich nicht gute, zur Not auch mal nicht gelungene, sprich schlechte Satire und Comedy zu schätzen wüsste. Wenn das Thema stimmt, kann man aus meiner Sicht ruhig auch mal daneben greifen.

Dieter Nuhr wird deshalb im Wesentlichen von Linken ständig gepiesackt und die beste überhaupt, nämlich die Österreicherin Lisa Eckhart, sowieso. Sie ist für mich die beste und klügste, dass wir überhaupt auf deutschen Bildschirmen geboten bekommen.

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Dieter Nuhr (Nuhr im Ersten)

Gerade jetzt wäre ich froh, wenn es im Fernsehen etwas geben würde, über das ich wenigstens ein wenig schmunzeln oder gar lachen könnte. Nuhr hatte ich verpasst und mir die Sendung heute bei YouTube angehört.

Die Anstalt

Zwei Versuche habe ich in dieser Woche unternommen. »Die Anstalt« habe ich mir komplett angesehen. Es war … nun, ich würde sagen: grauenhaft ist nicht übertrieben! Ging es darum, dass Wagner und Uthof sich wegen irgendwas, das in der vorherigen Sendung schiefgelaufen ist, rehabilitieren sollten oder wollten?

Wenn das der Fall war, ist dieser Versuch fehlgegangen. Ich habe nicht kapiert, was die Männer von mir wollten. Ich habe mich weder inhaltlich irgendwie mit diesem Gedöns angesprochen gefühlt, noch hat es mich unterhalten. Es war einfach nur furchtbar. Für mich war es wohl zu hintergründig, dieses Intellektuellenzeugs.

Heute Show

Noch schlimmer: die »Heute Show». Ich glaube, während des Krieges sollten diese Sendungen gar nicht mehr auf den Schirm. Da kommt nichts Gescheites dabei heraus. Welke probiert (wie übrigens auch Wagner und Uthof) schon seit Längerem, uns Zuschauern eine Art von politischer Bildung getarnt als Satire und Comedy zu verabreichen.

Darauf habe ich echt keinen Bock! Packt eure Requisiten ein (Zuschauer sind ohnehin immer noch ausgesperrt) und macht einfach nach dem Krieg weiter. So bringt das keinem was, sondern es kostet nur unnötig Geld. Schickt das lieber in die Ukraine.

Beitragsfoto von (sofern nicht von mir oder nicht Public Domain):

Agatha-Tor in Alt-Kaster (c) Horst Schulte