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Wehe, du erhebst jetzt noch deine Stimme für Geflüchtete!

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Wussten Sie, dass die Einstellung unserer Kirchen zur Migration der Grund für die steigenden Austrittszahlen sind? Sagt jedenfalls die AfD. Ich dachte, das hätte mit den Missbrauchsskandalen in den Kirchen zu tun. Nicht nur, sagen Sie? Gut, die Gottlosigkeit unserer Gesellschaft könnte ein weiterer Grund sein. Stimmt natürlich.

Ich denke nicht, dass die EKD-Ratsvorsitzende mit ihrem Befund richtig liegt.

In Deutschland sieht sie die Grenze der Aufnahmekapazitäten für Geflüchtete »noch lange nicht erreicht«.

Annette Kurschus, Quelle

Meine Meinung: Wir müssen die Masseneinwanderung stoppen! Ich fürchte, dass wir Pistorius Weissagungen, die sich auf einen (weiteren) möglichen Krieg in Europa bezogen haben, ernst nehmen sollten. Es könnte schließlich auch ein Bürgerkrieg in Deutschland werden.

Der Spiegel-Artikel (s. Link) war ein paar Stunden alt und schon gibt es bei X über 1.300 „wohlmeinende“ Kommentare. Da werden keine Gefangenen mehr gemacht, die ganze menschenverachtende Gemeinde ist zusammengekommen und hat ihre Haltung zum Thema dargelegt.

Ich möchte inständig hoffen, dass die Zahl besonnener, kluger Menschen nicht rapide dezimiert wurde durch exzessive Nutzung der asozialen Medien! Solche Beispiele sprechen leider dafür. Dahingerotzte Kommentare. Gegen Menschen, für gar nichts. Bloß, dass mans mal gesagt bzw. geschrieben hat. Erbärmlich.

Ein AfD-Troll aus dem NRW-Landtag hat in Annette Kurschus Äußerung den Grund für den Rückgang der Mitgliederzahlen der großen Kirchen gesehen.

Was soll das sein? Eine Art selbsterfüllender Prophezeiung? Er fügt sogar ein Chart bei, das den Mitgliederschwund der beiden Kirchen darstellt. Diese AfD-ler haben einen Sinn für Kausalitäten. Besser gesagt: Die Idioten sind vor nichts fies. Ja, auch nicht vor sich selbst, obwohl sie permanent Grenzen überschreiten. Wie findet so etwas Zustimmung? Wie blöd müssen die Wähler dieser Partei sein?

Ich meine, solche Umfragen sind doch fake – oder? Glauben 25 % wirklich, dass diese Partei ihre Lebenssituation verbessern könnte? Sind die blöd?

Quelle Featured-Image: HorstSchulte.com

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Horst Schulte
Herausgeber, Blogger, Autor und Hobby-Fotograf
Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 70 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Meine Themen sind Politik und ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und ein wenig mehr.

13 Gedanken zu „Wehe, du erhebst jetzt noch deine Stimme für Geflüchtete!“

  1. Wie blöd müssen die Wähler dieser Partei sein?

    Ich stelle mir vor, die leben in ihrer eigenen kleinen Fantasiewelt (suchen sich das aus, was sie verstehen können, Welt ist zu komplex geworden)+ einige sind tatsächlich blöd.

  2. Also mal zum Mitschreiben:

    Frau Kurschus gibt der FAZ gestern (!!!) ein Interview. Und ein „AFD-Troll“ kommentiert dazu, dass diese ominöse Äußerung von Fr. Kurschus der Grund für den Rückgang der Mitgliederzahlen der beiden christlichen Kirchen ist.

    Da es seit gestern bis heute früh keinen öffentlich messbaren Rückgang der Mitgliederzahlen gegeben hat, muss sich das also demgemäß so verhalten:

    Seit Jahren gibt es einen kontinuierlichen Rückgang der Mitgliederzahlen. Der Grund dafür besteht in der gestrigen (!!!) Äußerung von Frau Kurschus.

    Das wäre dann wirklich vollidiotisierte Trolllogik der AFD.
    Was allerdings nicht anders zu erwarten wäre.

  3. 1. Viele Leute glauben, dass wir genau ein (in Zahlen: 1) vorrangiges Problem haben
    2. Dieses Problem sind (nein, nicht „Migration“, sondern unerwünschte Geflüchtete aus Ländern, gegenüber deren Kultur und Gesellschaft wir höchst argwöhnisch sind) zu viele Geflüchtete, die ins Land kommen.
    3. Die AFD hat eine maßgeschneiderte Lösung dieses einen Problems anzubieten
    4. Mit der Wahl der AFD wischt man den anderen Parteien eins aus, weil sie keine derartige Lösung dieses Problems anbieten

    Ja, die meisten sind wirklich blöd, weil sie sich bereitwillig in solch eine völlige Fake-Realität haben abschieben lassen.

    Aber irgendwie machen wir Deutsche das ja offensichtlich gerne, weil öfter, wie unsere Geschichte zumindest mich noch gelehrt hat…

  4. Wer solche Dinge sagt und das auch glaubt, dem ist wirklich zu mehr zu helfen. Und anscheinend gibt es von dieser Sorte inzwischen mehr als unserem Land guttun dürfte.

  5. Der meint natürlich auch andere Vorgänge, die im Kontext unserer Kirchen zu Buche schlagen. Die Unterstützung der Seenotrettung für Geflüchtete oder ein Asyl in einer Kirche. So etwas ist aus Sicht solcher Leute unverzeihlich. Es ist brutal, wie solche Äußerungen von den Rechten aufgenommen und von Idioten in einer Weise verbreitet werden, die einfach nur zum Kotzen ist.

    Nicht auszudenken, was hier vor sich geht, wenn die AfD weiter an Zustimmung gewinnt.

  6. Ich persönlich bestreite überhaupt nicht, dass die Migration zu den größten Problemen zählt. Schließlich geht es um den Zusammenhalt der Gesellschaft. Ich bin inzwischen gegen Migration wie sie von Deutschland geduldet und ertragen wird. Wir können nicht so weitermachen, ohne den gesellschaftlichen Frieden zu gefährden. Die AfD hat überhaupt nichts anzubieten. Gar nichts. Außer dummen Polemiken. Wir müssen darauf setzen, sage ich, dass die verschiedenen Bemühungen, die Migration einzudämmen und endlich die geduldeten Geflüchteten abzuschieben. Aber bisher sind das fromme Wünsche.

    Es ist so. Wenn die Regierungen keine vernünftige Politik machen bzw. diese Politik in der Augen der Leute nichts taugt, dann ist Hängen im Schacht. Leider bin ich inzwischen der Meinung, dass unsere Demokratie aufgrund dieser Unfähigkeit in schwere Fahrwasser geraten ist.

  7. Wir müssen verständlich machen, dass wir hier keine weiteren Gefluechteten mehr aufnehmen und das ab einem fixen Zeitpunkt jeder weitere Versuch notfalls mit Gewalt abgewehrt wird. Notfalls müssen Gesetze geändert werden.

  8. Ja, aber die AFD hat ja die Lösung für das Problem, das Deutschland hat (Migranten, Flüchtlinge):

    Grenzen zu, niemand mehr rein, der Rest, der nicht legal akkreditiert ist, raus, und das alles notfalls mit Gewalt. Dazu bei Bedarf entsprechend Gesetze ändern.

    Wird die AFD alles erledigen, wenn sie an der Regierung ist. Gar keine Frage.

    Und an der Regierung ist sie schon bald, denn sie bestimmt jetzt schon längst die Richtlinien der Politik in Deutschland. Die CDU/CSU, die SPD, die FDP sind widerstandslose „Follower“ der AFD geworden. Sie setzen keine Themen mehr und keine Problemlösungen. Sie sind zukünftige Koalitionspartner der AFD, aber nur, solange sie gebraucht werden. Die AFD hat inzwischen eindeutig die Deutungshoheit übernommen, was in Deutschland wichtig ist und was nicht. Und wer mit ihr in zukunft „zusammenarbeiten“ wird, wird ebenfalls sie bestimmen, und ganz sicher nicht CDU/CSU oder FDP.

    Der Drops ist IMO längst gelutscht, wie man so schön sagt.
    Wir haben uns mehrheitlich entschieden, was uns wichtig ist, und die Partei steht sozusagen bereit zum Handeln.

    Ich glaube, insgeheim (noch) freut sich die Parteiführung schon, wie leicht es war, einen maßgeblichen Teil der Gesellschaft hinter sich zu versammeln. Wenn es auch nur noch ein bisschen so weitergeht mit der völligen politischen Verirrung im Land, dann wird der Rest der Republik ganz flott im Handstreich eingesackt.

    Erstaunlich, wie sich Geschichte fast deckungsgleich wiederholt…

  9. Die AfD kann mir gestohlen bleiben. Es geht mir nicht darum, diesen Leuten hinterherzuhecheln oder ihre Narrative zu übernehmen. Ich sehe selbst, wohin uns die liberale Politik gebracht hat und welche fürchterlichen Auswirkungen sie auf den Zusammenhalt unserer Gesellschaft hat. Das muss sich ändern.

    Was mich mehr quält als die Erfolge der AfD, ist die Undankbarkeit vieler Migranten, die sich nicht mit irgendeiner Form von Dankbarkeit hervortun (Ja, ich erwarte diese!). Das ist der Hass, Ablehnung des Rechtsstaates, unseres Landes im Allgemeinen und zahlreichen Gewalttaten, die gegen Mitbürger ausgeübt wird. Damit sind auch die Clans gemeint, deren Kriminalität wir nach manchen Experten nicht einmal als Clankriminalität benennen dürften, weil das semantisch falsch wäre. Idiotisch und für ganz viele Menschen nur noch absurd.

    Dass es für manchen so ausschaut, als liefen die Etablierten den Themen der AfD hinterher, lässt sich angesichts der Verschleppung richtiger Politik nun einmal nicht mehr verhindern. Dass diese Partei solche Stimmenzuwächse hat, stört keinen mehr als mich und auch das spricht für die Blödheit unserer Bevölkerung. Man mag das als Notwehrreflex ansehen, für mich bleibt es Dummheit.

    Dass die AfD auf das Thema Migration gepolt ist und widerwärtige Ansichten vertritt, kann letztlich nicht der Grund dafür sein, es überhaupt nicht anzufassen. Und genau das haben die anderen Parteien tunlichst vermieden. Man dachte, es sei kein Thema für die Mehrheit im Land. Jetzt ist es offenkundig genau anders herum. Zu spät machen sich Politiker daran, zu retten, was zu retten ist. Überzeugen wird das niemanden mehr.

    Andererseits: In vielen Ländern haben sich (selbst unter sozialdemokratischen Regierungen) die Dinge extrem verändert. Du kennst diese Beispiele. Warum tun die das wohl? Weil sie der wachsenden Kriminalität von Einwanderern nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Da möge man mir bitte nicht mit Statistiken kommen, die etwas anderes suggerieren. Ich habe Ohren und Augen und bin nicht bereit, mir ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen.

    Diese Regierung versteht sich nicht. Sie ist im Grunde handlungsunfähig. Ich fürchte, dass das unter einer unionsgeführten Regierung nicht anders wäre. Also sehe ich natürlich die Gefahren, dass die Rechtsextremen übernehmen. Man kann deshalb nur an die Ampel appellieren, dass sie wirkmächtige Instrumente findet, die zwar die sie tragenden Parteien stark belasten mögen, die aber endlich so etwas wie eine Lösungskompetenz in dieser wichtigen Frage signalisiert. Im Moment ist noch das Gegenteil der Fall. Eine Mehrheit schreibt dieser Regierung keine Kompetenz mehr zu. Und ich lasse mir nicht einreden, dass das alles Nazis oder Sympathisanten der rechtsextremen AfD wären. Verzweiflung scheint eher die Motivation zu sein. Noch glaube ich nicht daran, dass sich Geschichte wiederholt. Aber ausschließen kann das keiner mehr. Und wir alle haben unsere Verantwortung für die Entwicklung.

  10. Ich warte das alles einfach ab und beobachte die weitere Entwicklung. Diese Art Fatalismus leiste ich mir einfach mal.

    Vielleicht gelingt es dieser oder einer anderen Regierung, das Flüchtlingsproblem aus unserem Blickfeld irgendwoanders hin zu verschieben. Aus den Augen, aus dem Sinn, sagen wahrscheinlich 99,9 Prozent derjenigen, die das für das dringendste Problem unserer Zeit halten.

    Die anderen Probleme, vor denen wir stehen, die bei genauerer Betrachtung teils wichtiger sind, sind jedenfalls mittlerweile völlig aus dem Blick geraten. Ein paar davon werden wir nicht mehr lösen können, denn die Zeit ist uns gerade massiv am Weglaufen.

    Natürlich werden wir auch das Flüchtlingsproblem nicht zufriedenstellend lösen, es sei denn, wir knallen sie einfach an den Grenzen ab oder stecken sie in geschlossene Güterzüge — mit den bekannten Zielen. Wie werden es deswegen nicht zufriedenstellend lösen, weil wir die verursachenden Missstände nicht beseitigen. Wir haben sie völlig ausgeblendet, wir haben die Realitäten auf der Welt völlig ausgeblendet.

    Wir werden in einem neuen Weltkrieg landen, weil wir ihn nicht verhindern wollen — dazu haben wir ja gar keine Zeit. Oder der gerade beginnende Klimawandel fällt uns demnächst immer mehr auf die Füße, und wir schauen per TV den immer häufigeren Wetterkatastrophen zu, bis uns selbst das Wasser an den Knien steht. Dann aber werden wir den Fachkräftemangel erst richtig spüren, weil wir vor lauter wichtiger genommenen Problemen unsere Bildungsproblematik aus dem Bild ignoriert haben. Wo keine Fachleute, da keine Bekämpfung von Klimawandeleregnissen. Schade, aber aufzuholen ist da nichts mehr, wenn wir nicht jetzt sofort…

    Die vorhandenen Fachleute oder die wenigen, die wir noch ausbilden werden, werden sowieso gehen, denn sie können bald nicht mehr wohnen, mangels Wohnraum. Es wird ja nichts mehr gebaut. Wir werden auf den 4-5-spurigen Autobahnen (dem Traum der FDP) im Dauerstau stehen und beruhigt beobachten, dass das gar nichts macht, denn der öffentliche Verkehrssektor steht mangels Material, intakter und ausreichender Strecken und mangels Personal ebenfalls still. Hier in Frankfurt fallen inzwischen komplette S-Bahnen und Regios tagelang aus, weil nur ein oder zwei Beschäftigte (z.B. in Stellwerken) krank geworden sind – auch das ist erst der Anfang!

    Ich denke aber, ich verbleibe wie in meiner Einleitung gesagt, in nervenschonendem Abstand am Rande stehen und schaue mir den Niedergang kopfschüttelnd an. Der mich natürlich nicht aussparen wird, das weiß ich auch, aber was soll’s… und wen interessiert’s?

    Es wird noch genügend Zeit für mich geben, meine Motorradtouren zu machen und von alledem halbwegs abschalten zu können. Darauf fokussiere ich inzwischen immer stärker…

    Heute nörgelte jemand in einem Beitrag auf Mastodon – man glaubt es kaum -, dass alles nichts hilft, wenn nicht endlich das Problem der Wohnungsnot in Deutschland gelöst wird, indem man endlich konsequent all die kriminellen arabischen Clans aus dem Land schmeißt, die dafür ja verantwortlich seien. Ok, dachte ich, jemand mit einem Weltbild aus einem ganz schlechten Comic-Heftchen. Aber der ist nicht alleine, es werden mehr davon — und die dürfen alle wählen.

    Der letzte macht dann bitte die Tür zu.

    Oder mit Heine: Denk ich an Deutschland in der Nacht…

  11. Ich fürchte, es bleibt uns nichts weiter übrig, als abzuwarten und diesem Treiben zuzuschauen. Meinst du wirklich, dass sich das Thema Migration noch aus dem Blickwinkel nehmen ließe? Keine Chance. Die massiven Auswirkungen der Migration sind so sichtbar (auch ohne Zutun der AfD und der sie unterstützenden Medien), dass dieses Thema nicht mehr von der Agenda verschwindet. Schau dir die konkreten Auswirkungen auf das Zusammenleben an.

    Menschenfreundlich sind die Lösungen, die das Thema radikal und effizient angehen, nicht. Es werden damit die „Bilder“ verbunden sein, die Politiker gern vermeiden wollen. Wir kommen nicht mehr zurande, wenn wir nicht die Konsequenz einführen, die andere Staaten längst anwenden. Mir wäre es anders lieber, nur verträgt unsere Gesellschaft nicht diese unverbindliche, dumme Politik, die von denen weiterbetrieben wird, die im schlechtesten Sinne gutmenschlich handeln wollen, aber stattdessen das Gemeinwesen kollabieren zu lassen.

    Wenn die wirtschaftlichen Bedingungen sich verschlechtern (viele erwarten das), wird das ganze Theater spätestens nicht mehr aufrechterhalten werden können. Wenn es aber nach vielen Grünen und Linken ginge, dann könnte alles einfach immer so weiterlaufen. Mit kleinen Einschränkungen vielleicht. Das ist etwas, was mich an diesen Politikern so wahnsinnig stört. Sie geben nicht einmal die Einsicht zu erkennen, auf dem Holzweg zu sein. Nur, damit ja alles schön korrekt im Sinne dessen läuft, wie sie sich die Welt vorstellen. Das klappt nicht mehr und wenn die AfD oder andere Demokratiefeinde verhindert werden können, dann mit einer vernünftigen Migrationspolitik.

    Glaubst du wirklich, dass die Leute, die bisher als Migranten zu uns kamen, uns beim Fachkräftemangel helfen können? Schau mal, wie die Quoten der bisher in Arbeitsverhältnissen befindlichen Syrer ausschauen. Und die sind seit 2015 im Land. Gerade einmal die Hälfte hat heute Jobs. Gut, zum Teil liegt es an unserem blöden Beamtenapparat und an Gesetzen, die keiner mehr versteht. Aber das erklärt nicht diese große Zahl von Leuten, die nichts, gar nichts, leisten aber Geld in Milliardengrößenordnungen kosten. Alle Relativierungsbemühungen gehen ins Leere, weil die Fakten sind wie sie sind. Diese Menschen werden unsere Probleme nicht lösen. Ob diejenigen, die wir eigentlich brauchen würden, zu uns kommen, ist fraglich, weil die Attraktivität des Standortes immer mehr zu wünschen übrig lässt. Oder hast du daran Zweifel? Hohe Steuern, keine Wohnungen, feindliche Umgebung. Das ist das Resultat falscher Politik. Migrationspolitik zählt dazu.

    Ich würde nicht zustimmen, dass wir die Probleme der Welt nicht erkannt hätten. Im Gegenteil, ich halte es mit Peter Scholl-Latour, der sinngemäß gesagt hat: Wer Kalkutta aufnimmt, um die Not zu lindern, der wird selbst zu Kalkutta. So ähnlich halt. Klar, was er meint und das trifft den Punkt 100%ig.

    In anderen Ländern kümmern sich die Leute um andere Probleme, weil sie nicht überflutet sind von anspruchsvollen Flüchtlingen und Ureinwohnern. Alle wollen von unserem Staat möglichst alles. Dass diese Haltung irgendwann an ihr Ende kommt, halte ich für selbstverständlich. Merkel hat unser Land nicht fit gemacht, sie hat Deutschland auf die Schlachtbank geführt. Die Milliardenüberschüsse aus Steuereinnahmen wurden für andere Zwecke benötigt. Lange haben die meisten das gar nicht mitgekriegt. Ist ja toll, wenn man sich als Gutmensch feiern lassen kann und alles danach aussieht, als seien diese Wohltaten kostenlos zu haben. Nun, schau auf unsere Autobahnbrücken, auf die Qualität der Straßen, auf die Leistungen, die nicht mehr erfüllt werden, weil den Leuten alles zu fehlen scheint, was dafür nötig wäre. Ehrgeiz und Disziplin inbegriffen. So stelle ich mir vor, sind alte Kulturen in der Geschichte auch in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Das steht uns vielleicht bevor. Gut, dass ich mit fast 70 das Drama wohl nicht mehr miterlebe. Unfähigkeit und Anspruchsdenken sind schlechte Begleitumstände für Erneuerung. Und diese Regierung, die von sich behauptet, eine Fortschrittsregierung zu sein, ist nicht nur in den Augen unserer Bevölkerung eine Lachnummer. Im Ausland reiben sich die Leute die Augen oder lachen sich schlapp über dieses kaputte Land im Herzen Europas.

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