Das Müslifeindbild des Herrn Sarrazin

Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass Übergriffe von Nazis zunehmen. Dabei haben die politischen Parteien, in denen wir die Feinde der Demokratie ausmachen, in der Bevölkerung doch eigentlich kaum eine Bedeutung. Die Wahlergebnisse lassen alles in allem keine anderen Schlüsse zu.

Aber – stehen wir noch zu dem, was unter „Freiheit des Andersdenkenden“ zu verstehen ist? Praktizieren wir Demokratie oder üben wir Meinungs- oder Tugendterror? Ich frage das nicht nur in die Richtung der linke Agitateure, die sich heute in Berlin besonders „engagiert“ haben. Die konservative oder liberale Seite muss sich das genauso fragen lassen. Wir hören auf miteinander zu reden, sondern äußern uns hauptsächlich übereinander. Und das in einer Form, die demokratischen Maßstäben wohl nicht genügt.

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Dem Gequatsche fernbleiben

Voreingenommenheit ist blöd. Natürlich auch, wenn man sie bei sich selbst feststellt. Oder vielleicht gerade dann. Aber was ist, wenn diese Voreingenommenheit durch das Lesen „falscher Informationen“ entstanden ist oder gefördert wurde?
Wir lernen ein Leben lang. Nicht weil Funktionäre von Unternehmen oder Politiker „lebenslanges Lernen“ als unabdingbar definiert hätten, sondern wohl eher deshalb, weil wir uns dem zum Teil jedenfalls schlicht und ergreifend gar nicht entziehen können. So ist es, wenn wir unter Leute gehen, die Zeitung lesen, den Fernseher anschalten – vom Internet und seinen multiplikativen Angeboten ganz abgesehen. Das ist vielleicht wenig spezifisches Wissen, das wir uns auf diese Weise aneignen, aber m.E. gehört der Erwerb von Wissen auf diesen Wegen auch mit dazu.

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