Mein Umgang mit KI

Ki im alltag mensch und maschine
Ki im all­tag mensch und maschine

KI-Manifest

So kenn­zeich­ne ich KI-Unterstützung


Bei ein­zel­nen Beiträgen kenn­zeich­ne ich, wofür KI bei ihrer Entstehung ein­ge­setzt wur­de. Die Angaben sind kei­ne Bewertung des Textes und kein Gütesiegel, son­dern sol­len schlicht trans­pa­rent machen, wie ich gear­bei­tet habe. Mehrere Kennzeichnungen kön­nen gleich­zei­tig vorkommen.

Recherche
KI hat mich bei der Suche nach Informationen, Quellen, Zusammenhängen oder Gegenargumenten unter­stützt. Die Verantwortung für Auswahl, Prüfung und Einordnung bleibt bei mir.

Lektorat /​Korrektur
Der Text stammt von mir. KI wur­de zum Gegenlesen sowie zur Prüfung oder Verbesserung von Rechtschreibung, Grammatik und Formulierungen eingesetzt.

Struktur /​Textbearbeitung
Der Ausgangstext und sei­ne Gedanken stam­men von mir. KI hat beim Ordnen, Kürzen, Umformulieren oder sprach­li­chen Überarbeiten geholfen.

Substanzielle Textmitwirkung
KI hat über Korrektur und Überarbeitung hin­aus wesent­lich an ein­zel­nen Formulierungen, Passagen oder der Ausarbeitung des Textes mit­ge­wirkt. Auswahl, Bewertung und redak­tio­nel­le Verantwortung lie­gen bei mir.

Bildgenerierung
Mindestens ein zum Beitrag gehö­ren­des Bild wur­de mit­hil­fe gene­ra­ti­ver KI erstellt oder wesent­lich verändert.

Keine Kennzeichnung bedeu­tet nicht auto­ma­tisch „KI-frei“. Sie bedeu­tet ledig­lich, dass ich für die­sen Beitrag kei­ne Angabe zur KI-Unterstützung hin­ter­legt habe.

Künstliche Intelligenz gehört inzwi­schen gele­gent­lich zu den Werkzeugen, die ich für die­sen Blog nut­ze. Weil unter den Beiträgen mein Name steht, möch­te ich trans­pa­rent machen, was das bedeu­tet – und was nicht.

Die Gedanken blei­ben meine

Ausgangspunkt mei­ner Texte sind mei­ne Themen, mei­ne Fragen, mei­ne Haltung und häu­fig genug auch mein Ärger. KI ent­schei­det nicht dar­über, wor­über ich schrei­be und wel­che Meinung ich ver­tre­te. Sie kann mir hel­fen, Gedanken zu ord­nen, Argumente zu prü­fen oder einen Text sprach­lich zu ver­bes­sern. Was am Ende ver­öf­fent­licht wird, ent­schei­de und ver­ant­wor­te ich.

KI darf mir widersprechen

Besonders nütz­lich fin­de ich KI nicht als Bestätigungsmaschine, son­dern als Gesprächspartner. Ich las­se mir Gegenargumente nen­nen, fra­ge nach ande­ren Sichtweisen und ver­su­che her­aus­zu­fin­den, ob mei­ne Schlussfolgerungen tat­säch­lich tra­gen. Das bewahrt mich natür­lich nicht vor Irrtümern. Aber manch­mal hilft es dabei, die eige­nen Gewissheiten noch ein­mal zu überprüfen.

KI darf hel­fen, aber nicht für mich denken

Es gibt kei­ne fes­te Quote dafür, wie viel KI in einem Text ste­cken darf. Manchmal nut­ze ich sie über­haupt nicht, manch­mal nur für eine Recherchefrage oder eine Formulierung, gele­gent­lich stär­ker bei der Strukturierung und Überarbeitung eines Textes. Entscheidend ist für mich: Ich muss den ver­öf­fent­lich­ten Text als mei­nen eige­nen ver­tre­ten können.

Fakten blei­ben überprüfungsbedürftig

Ein LLM kann über­zeu­gend for­mu­lie­ren und trotz­dem falsch­lie­gen. Bei Tatsachenbehauptungen, Zahlen, Zitaten und Quellen ver­su­che ich des­halb, die zugrun­de lie­gen­den Informationen zu über­prü­fen. KI ist für mich kei­ne Quelle und schon gar kei­ne Wahrheitsmaschine.

Auch Bilder kön­nen mit KI entstehen

Für Illustrationen und Beitragsbilder set­ze ich gele­gent­lich gene­ra­ti­ve KI ein. Solche Bilder sol­len einen Beitrag illus­trie­ren oder einen Gedanken visua­li­sie­ren. Sie sind kei­ne foto­gra­fi­schen Dokumente eines tat­säch­li­chen Geschehens. Wo eine Verwechslung mög­lich erscheint, soll­te das kennt­lich sein.

Die Verantwortung lässt sich nicht delegieren

Das ist für mich der wich­tigs­te Punkt: KI kann an einem Text oder Bild mit­wir­ken, aber sie kann mir die Verantwortung dafür nicht abneh­men. Was auf die­sem Blog unter mei­nem Namen erscheint, dafür ste­he ich ein – ein­schließ­lich mög­li­cher Fehler.

Vielleicht ver­än­dert KI mein Schreiben. Wahrscheinlich tut sie das längst. Ich möch­te nur dar­auf ach­ten, dass sie mir beim Denken hilft, statt mir das Denken abzunehmen.