Hallo, ich bin
Horst Schulte

Blogger & Hobbyfotograf

Mein Motto: "bloß nicht zynisch werden..."

Laschet: Alles verloren

Wenn Armin Laschet bei seinem "großen Abgang" als NRW - Ministerpräsident feststellt: "Wir haben keinen programmatischen Nachholbedarf", zucken vermutlich alle politisch Interessierten. Sie nicht?

Es klingt bei Laschet nicht nur so, als hätte er den Schlussstrich gezogen, den er am Wahlabend schon hätte ziehen sollen.

Er signalisiert mit dem Hinweis auf den nicht vorhandenen programmatischen Nachholbedarf, dass er es versiebt hat bzw., dass es nicht am Programm der Partei lag. Seine Parteifreunde werden das - manche freilich nur hinter vorgehaltener Hand - vermutlich auch so sehen. Das wäre die bequeme Variante. Vermutlich neigen die sogenannten Konservativen dieser am ehesten zu.

Für viele Menschen ist der Verfall der Union eine zutiefst verstörende Erfahrung, wie man sie das bisher nur von anderen Parteien - eigentlich nur von der SPD - kannte. Jetzt ist man dabei, die Scherben zusammenzukehren und hat im Nachgang zur verlorenen Wahl doch viel weiteres Porzellan zerschlagen. Ich verstehe nicht, dass die Strategen der Union die simplen Wirkungsweisen, mit denen wir es offensichtlich zu tun haben, nicht durchschaut haben und dass nach der Wahl buchstäblich wirklich alles infrage gestellt wird. Man nannte das früher auch: das Kind mit dem Bade ausschütten.

CDU_CSU und SPD (Umfragewerte Forschungsgruppe Wahlen)

Andererseits sind die veröffentlichte Meinung und die nicht ausschließlich von politischen Gegnern krass verstärkten Narrative nichts, dem man einfach so entgehen könnte. Das hat die Kampagne gegen Laschet und die stark geschwächt erscheinende Union deutlich gemacht.

Laschets unglückliche Auftritte haben das Tief der Union bewirkt. Sie wurden von Söders penetranten Störschüssen aus München flankiert. Aber zuvor gab es in den sozialen Netzwerken sehr massive Angriffe gegen die CDU.

Es kamen einige Gegner und Aktivitäten zusammen. FFF, Scientists4future, Rezo und - was ebenfalls nicht zu unterschätzen sein dürfte - viele der bei Twitter sehr penetranten politischen Linksaktivisten, die sich als Ziel gesetzt hatten, die Union für die kommende Periode zu verhindern. #niewiedercdu (115k), #niemehrcdu (183k), #laschetverhindern (1.700k), #ZerstoerungCDU (6.140k). (Google Suche: Ergebnis-Anzahl in Klammern)

Als es gegen Annalena Baerbock ging, gab es reichlich mediale Unterstützung für die Grünen. Dass sich Parteinahme dieser Art nicht nur positiv auswirkt, haben die Grünen dann auch erfahren müssen.

Zugunsten der CDU gab es solche Bekenntnisse in unseren Medien eher selten. Das ist mein subjektiver Eindruck. Dies deutet übrigens darauf hin, dass die deutsche Medienlandschaft so rot-grün-lastig ist, wie es ja gerne von Konservativen und Rechten oft behauptet wird. Diese Dominanz gilt allerdings inzwischen wohl als Allgemeinwissen.

Dass sich die Union nach der krassen Wahlniederlage die Wunden leckt und nun alle möglichen Dinge auf den Prüfstand stellt, mag ein Stück weit normal sein. Dass sie sich allerdings zudem aufmacht, programmatisch nachzuschärfen, ist - wohl auch aus der Sicht Laschets - schwer nachzuvollziehen.

https://twitter.com/derspiegel/status/1380483186715672579

Man mag es fast nicht glauben. Aber Laschets Lacher beim Hochwasser (siehe Diagramm) hatte derart verheerende Auswirkungen, dass das allein reicht, die aktuelle Lage der Union zu erklären. Jedenfalls, wenn man sich die Umfragewerte dieses Zeitraumes näher betrachtet und die Fragilität der gesamten Kandidatur ganz außer Acht lässt.

Mein Fazit ist, dass Laschet der falsche Mann zur falschen Zeit gewesen ist. Dass die Partei im Nachgang zur Wahlniederlage diese grandiose Schwächeperiode hingelegt hat, lässt aber tief blicken. Es wirkt auf mich als normalem Bürger mit vielleicht etwas überdurchschnittlichem Interesse für Politik, als hätten die Parteioberen ihren Job nicht gemacht und sich nicht entsprechend auf die Nach-Merkel-Ära vorbereitet. Das ist höchst unprofessionell, bedeutet allerdings trotzdem nicht, dass nun kein Stein auf dem anderen bleiben müsste.

Es ist interessant mitzuerleben, wie stark der Umgang mit einer Personalie wie der eines Bundeskanzlerkandidaten die Zukunft einer gesamten Partei gefährden kann. Dabei weiß jeder, dass wir Bürger diese Wahl ohnehin nicht treffen und dass es im Fall der Fälle (siehe von der Leyen) zudem auch noch zu ganz anderen Ergebnissen kommen könnte.

Presse: Wem vertraust du, wem nicht?

Das Reuters Institute hat den "Digital Newsreport 2021" herausgegeben. Das Vertrauen der meisten Menschen in Deutschland besitzen, anderslautenden Behauptungen zum Trotz, demnach die öffentlich-rechtlichen Medien (ARD und ZDF).

Überrascht hat mich die gute Position von n-tv. Das Unternehmen gehört zur RTL-Gruppe. Die News-Sendung des Senders RTL ist im Vergleich hierzu deutlich abgeschlagen.

Ausschnitt Digital Newsreport 2021 / Screenshot

Die "Bild" ist in diesem Vergleich der mit dem größten Vertrauen ausgestatteten Medien ganz hinten gelandet. Ihr vertrauen nur 19 % der Leute. Da frage ich mich, warum es dieser Schmutz überhaupt auf solche Auflagen und Reichweiten bringt. Mit einiger Befriedigung erfüllt mich, dass "Welt" in dieser Aufstellung gar nicht auftaucht, der "Spiegel" jedoch sehr wohl. Ulf Poschardts Kampf um die rechte Deutungshoheit scheint nicht so gut anzukommen, wie Springer das sicher erwartet hatte.

Dass regionale Nachrichtenseiten gleich hinter den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern liegen, ist zwar nicht wirklich überraschend. Mir leuchtet das allerdings nicht so richtig ein. Schließlich haben sich viele doch von ihren Regionalzeitungen getrennt bzw. die Abos gekündigt, wie ich zum Beispiel nach Jahrzehnten (>40 Jahre) treuer Leserschaft mein Abo des Kölner Stadt-Anzeiger vor einigen Jahren storniert habe. Ich beziehe meine Informationen nur noch digital. Deutschland hat übrigens eine recht hohe "Internet Penetration". Der Bericht weist für unser Land 96 % aus. Das ist ein Wert, der sich im Vergleich sehen lassen kann. Für andere europäische Länder werden (leicht) niedrigere Werte ausgewiesen. Die Bedeutung lokaler Zeitungen und Sender ist im Hinblick auf das Vertrauen in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern hoch. In den Niederlanden und Norwegen ist dies ähnlich. In Polen vertrauen die Menschen diesen Informationsquellen nicht in diesem Ausmaß. Vielleicht sind dies Auswirkungen der Politik der dortigen Regierung? Übrigens ist diese Lage in Ungarn ähnlich. In Spanien stehen die lokalen Medien sehr hoch im Kurs. Sie stehen an der Top-Position dieses Vergleichs.

Das Vertrauen in die Medien ist in Deutschland insgesamt recht hoch. Die regionalen Unterschiede haben mich nicht überrascht. Die Ost-Deutschen (inkl. Berlin) sind offenbar ein kritischeres Publikum als das in West - Deutschland.

Screenshot Digital Newsreport 2021

"Ich weiß, wie das geht!"

Eben beim "Rossmann".

Ich wollte ein paar neue Fotos ausdrucken. Der Drucker unter dem Terminal war außer Betrieb. Gut, dass man mit der Quittung (QR - Code) zu jedem anderen Port ausweichen kann, wenn solche Störungen vorkommen. Das ist mir nämlich schon öfter passiert.

Unmittelbar nachdem ich den Druckvorgang gestartet hatte, machte sich ein Mädchen daran, ihre Bilder genau an der Station zu verarbeiten, an der ich zuvor zugange war und an welcher der Drucker nicht funktionierte. Sie empfand meinen Hinweis offenbar als unangemessen. Alte, weiße Männer... Sie antwortete jedenfalls ziemlich schnippisch: "Ich weiß, wie das geht!".

Mich erinnerte diese Reaktion unmittelbar an Greta Thunberg und Luise Neubauer. Letztere hatte sich gerade über die Mängel der Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Regierung geäußert. Diese Jungen wissen ja so genau wie alles funktioniert.

Hoffentlich lassen sich unsere Politiker bloß nicht noch stärker von der hypernervösen, vom Leben gebeutelten und zudem mit einer merkwürdigen Einstellung zur Demokratie ausgestatteten Jugend vor sich hertreiben!

"Es ist der Stoff, der die Niederlande zersetzt"

Gestern wurde in der WDR-Sendung "Aktuelle Stunde" über eine Form von Gangkriminalität berichtet, die in den Niederlanden in letzter Zeit zu einer ganzen Reihe von Morden führte. Es ist ein Milliardengeschäft mit Drogen, das überwiegend von marokkanischen Gangs gesteuert und betrieben wird.

Dass diese Art von "Geschäften" nicht nur innerhalb der Grenzen der Niederlande stattfindet, sondern ganz Europa und die Welt mit Kriminalität und Drogen überflutet, ist logisch. Was in den Niederlanden abläuft, passt nicht zum Bild, das viele von uns von diesem schönen Land haben.

Ich empfehle die Dokumentation in der ARD Mediathek anzuschauen. Es handelt sich um dreißig erhellende Minuten. Dafür, dass sich die kriminellen Machenschaften nicht auf Drogenhandel und Morde beschränken, spricht, dass zum Beispiel auch die vielen Geldautomaten-Sprengungen hier bei uns in NRW von marokkanischen Gangs aus den Niederlanden betrieben werden. Im Beitrag der Aktuellen Stunde wird das erwähnt.

Die deutsche Debatte um die Legalisierung von Cannabis wird in keinem dieser beiden Beiträge erwähnt. Ich hatte allerdings erwartet, dass unsere hiesigen Diskussionen der Anlass für den Bericht der Aktuellen Stunde wäre.

Heute wurde ich bei "Blendle" wieder mit dem Thema konfrontiert. Die FAZ veröffentlichte gestern einen Artikel mit dem Titel: "Vom Coffeeshop zum Drogenkrieg". Leider befindet sich der Artikel hinter einer Bezahlschranke.

Von einer konservativen Zeitung wie der FAZ wird man keine großen Sympathien für die Legalisierungsdebatte erwarten dürfen. Aber was ich in diesem Artikel gelesen habe, zeigt, dass die Einwände von Polizisten (Herrn Wendt inklusive) nachvollziehbar werden. Die FAZ ist bemüht anhand übler Szenarien, die Zusammenhänge der Lage in den Niederlanden und den Folgen einer möglichen Legalisierung dazustellen.

So beginnt dieser Artikel. Es klingt ein wenig reaktionär:

Wonach riecht Amsterdam? Nicht nach den oft besungenen Rosen, sondern nach Cannabis. Der süßlich-ranzige Geruch wabert über den Grachten, wo sich ein Coffeeshop an den anderen reiht. Nach letzter Zählung waren es 166 Lokale, in die man nicht zum Kaffeetrinken geht, sondern um einen Joint zu rauchen oder sich ein Tütchen Haschisch zu kaufen. Viele Niederländer betrachten das als Bürgerrecht und Ausdruck ihrer Freiheit. Touristen fühlen sich davon magisch angezogen. Die Lokale vermarkten Hippie-Folklore, sie sind sichtbarer Ausdruck der liberalsten Drogenpolitik in Europa. Doch diese Idylle ist brüchig geworden.

Vom Coffeeshop zum Drogenkrieg - Frankfurter Allgemeine Zeitung - Blendle

Im Artikel kommt der niederländische Experte Pieter Tops zu Wort. Er lehrt Verwaltungswissenschaften an der örtlichen Universität und forscht an der Polizeiakademie.

Tops erwähnt, dass in seiner Nachbarschaft massenhaft Cannabis angebaut würde. Die hier erwirtschafteten Umsätze übersteige das Budget der Stadt Tilburg. Der Tenor seiner Aussage ist, dass die liberale Duldungspolitik in den Niederlanden zu der Entwicklung geführt hat, die nun eskaliert.

Wer die Gelegenheit hat (Abo oder z.B. Blendle) den Artikel der FAZ zu lesen, sollte das tun.

Ich habe bisher die Legalisierung von Cannabis in Deutschland unterstützt. Übrigens nicht zuletzt deshalb, weil ich dabei im Hinterkopf hatte, dass der bekannt Jugendrichter Andreas Müller, der sich mit dieser Art von "Delikten" bestimmt gut auskennen dürfte, sich so stark dafür eingesetzt hat. Jetzt bin ich unsicher.

Pflegenotstand - jetzt auch bei uns

Während des deutschen Pflegetages in Berlin forderte die Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogel, 4.000 Euro Monatsgehalt für die in der Pflege tätigen. Sie erwähnte auch, dass das Einstiegsgehalt in der Pflege bei 2.400 Euro im Monat liegt.

Ich möchte nicht beurteilen, ob die Forderung, die übrigens von Gesundheitsminister Spahn unterstützt wurde, in dieser Höhe berechtigt ist oder nicht. Persönlich glaube ich nur nicht daran, dass der bereits real existierende Pflegenotstand durch solche Maßnahmen beseitigt werden kann. Übrigens auch nicht durch signifikant veränderte Bedingungen in dieser Branche. Aber helfen würden diese Maßnahmen sicher. Dass sie ausreichend, um das Problem zu lösen, glaube ich persönlich nicht.

Auch für viele andere Berufe scheint der Grund für die Nachwuchsprobleme eher der zu sein, dass es schlicht zu wenig Leute gibt. Der Fachkräftemangel wird sich während der voranschreitenden demografischen Entwicklung immer stärker manifestieren. Das gilt für viele verschiedene Berufe. Das Handwerk scheint übrigens besonders stark davon betroffen zu sein.

Sarah Wagenknecht hat kürzlich in einer Talkshow erneut die Position vertreten, die übrigens auch von der AfD (aus anderen Gründen) geteilt wird. Sie wird mit populistischen Erklärungen garniert. Sie ist der Ansicht, dass "nur" vernünftig bezahlt werden müsse. Außerdem gelte es einen Schatz zu heben, der ihrer Meinung nach im Potenzial von ungefähr 3 Millionen Arbeitslosen bestehe. Zudem ist in diesem Zusammenhang von den vielen Tausend jungen Leuten die Rede, die ohne Abschluss die Schulen verlassen; Studienabbrecher seien ebenso einzubeziehen.

Es wäre schön, wenn unser Staat in der Lage wäre, durch mehr Investitionen in Bildung und Ausbildung solche Potenziale, die nominal natürlich existieren, heben könnte. Da jedoch die individuellen Entscheidungen vermutlich doch sehr bewusst getroffen werden, ist nicht zu erwarten, dass Studien- oder Schulabbrecher so einfach für bestimmte Berufe und Tätigkeiten zu erwärmen sind.

Ich bin dafür, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Dazu gehört auch und vor allem eine gute und zielgerichtete Einwanderungspolitik, von der man in unserem Land meiner Meinung nach bisher nicht profitieren konnte. Ich vermute, dass das daran liegt, dass es diese bisher schlicht und ergreifend immer noch nicht gibt. Wirkt das "Fachkräfteeinwanderungsgesetz"? Es wurde jahrelang darüber gequatscht, nun (seit 2020) haben wir eines. Wie sind die ersten Erfahrungen?

Wir erhielten heute Morgen einen Anruf von der "Caritas". Unserer hiesigen Niederlassung fehlen dramatisch viele Mitarbeiterinnen. Deshalb wird - zunächst in den nächsten vierzehn Tagen - keine Pflege geleistet.

Meine Frau wird bei meiner 97-jährigen Schwiegermutter also ab morgen vorläufig die Körperpflege am Morgen vornehmen. Meine Schwiegermutter ist immobil. Sie sitzt im Rollstuhl oder liegt im Bett. Ihre kognitiven Fähigkeiten sind stark reduziert.

Jetzt sind wir besorgt, dass die geringe Unterstützung, die wir bisher in Anspruch genommen haben, auch noch entfällt. Der Pflegenotstand ist nicht abstrakt.

Was hast du heute vor 60 Jahren gemacht?

Meine Frau und ich wissen noch genau, was wir an diesem Tag gemacht haben. Übrigens war es ein schöner warmer Spätsommertag; hier bei uns im damaligen Kreis Bergheim (heute Rhein-Erft-Kreis). Auf Burg Hemmersbach in Horrem lebten die von Trips. Wolfgang Graf Berghe von Trips wurde nur 33 Jahre alt.

Auf den Tag genau vor 60 Jahren ist Graf Berghe von Trips in Monza tödlich verunglückt. In seiner kurzen "Automobilrennfahrer" - Karriere fuhr er 27 Rennen, zwei davon konnte er gewinnen. Im Jahr seines Unfalles erhielt er posthum den Titel des Vizeweltmeisters in der Formel eins. Er wurde auf dem Friedhof in Horrem beerdigt.

Ich war damals erst sieben Jahre alt, meine Frau sogar noch ein Jahr jünger. Wir kannten niemanden aus der Trips-Familie und soweit wir uns erinnern, interessierten wir uns nicht für Autorennen.

Wie kommt es, dass wir beide nach so vielen Jahren noch genau wissen, wo wir an diesem Tag waren? Es ist ein wenig so wie mit der Erinnerung an den 11. September 2001. Diese Erinnerung wird noch bei vielen Menschen wach geblieben sein. Dieses schreckliche Ereignis, das vor zwanzig Jahren stattfand, hat sich vermutlich in die Erinnerung von Millionen Menschen überall auf der Welt eingebrannt. Ich kann auch heute die US-amerikanische Reaktion auf diesen barbarischen Angriff der Terrorbande Bin Ladens verstehen. Nur nicht, was daraus geworden ist.

Zurück zur gemeinschaftlichen Erinnerung meiner Frau und mir an den Todestag von Graf Berghe von Trips. Mein Vater war lange Jahre Gärtner bei einem ortsansässigen Industriellen. Dessen Sohn und ich waren ungefähr im selben Alter. Wir waren und sind befreundet.

Unter dem Balkon links befand sich besagte Terrasse

So kam es, dass wir viel Zeit gemeinsam verbrachten. An diesem Tag, ich erinnere mich noch genau, gab es auf der Terrasse Kaffee und Kuchen. Währenddessen kam der Vater meines Freundes aus dem Esszimmer (offene Tür) und sagte seiner Frau, dass er nach Horrem fahren müsse. Er erklärte kurz die Situation. Die Eltern meines Freundes und die Eltern des Grafen waren eng befreundet.

Mir kommt es seltsam vor, welchen Eindruck diese Szene damals auf mich gemacht haben muss. Jedenfalls habe ich diese Szenerie bis heute nicht vergessen. Es mag daran gelegen haben, dass ich den Vater meines Freundes sehr mochte und ich ihm anmerkte, wie sehr ihn die Ereignisse nahegegangen sind.

Meine Frau weiß ebenfalls noch genau, was sie an diesem Tag gemacht hat.

Als sie, ihr Bruder und ihre Eltern von dem Unglück erfuhren, waren sie gerade auf dem Heimweg von der Kirmes in ihrem Heimatdorf Glesch.

Es gibt nicht allzu viele Ereignisse, von denen ich heute noch sagen kann, wo ich mich gerade fand, als sie stattfanden. Der Graf war damals sehr populär. Das wird jedoch nicht der Grund gewesen sein, dass wir uns so gut erinnern. Für Motorsport haben wir uns nie interessiert.

„Was mich mit ihm verbindet, ist der Kart-Club. Angefangen hat alles auf der Bahn in Horrem, wo der Klub zu Hause war“, sagte Schumacher mit Blick auf die noch vom Grafen geplante Kart-Strecke neben dem Familienstammsitz Burg Hemmersbach, wo sein Vater einst Platzwart war und er seine ersten Runden im Kart gedreht hatte. „Natürlich war ich immer dankbar für die Möglichkeiten, die sich mir dadurch geboten haben. Das ist eine ganz spezielle Sache, auf die ich heute noch stolz bin.“

Formel 1: Schumacher: Dank an Graf Berghe von Trips - FOCUS Online

Ein Lebenslauf als #Hauptschüler

Heute trendet der Hashtag #Hauptschulabschluss zeitweise an der Top-Position. Dieser Trigger saß, die Beiträge gestalten sich wie erwartet.

Dein Auftritt, Horst!

Mein Hauptschulabschluss liegt lange (über 50) Jahre zurück. Mit Weiterbildung hatte ich nie etwas am Hut. Ich bin es nie richtig angegangen, Englisch zu lernen. Trotzdem habe ich einen der Berufe ergriffen, für die ich mich damals interessiert habe. Der eine war Chemielaborant, der andere Industriekaufmann. Der Berufsberater hatte meinem Freund empfohlen, Industriekaufmann zu lernen, ich sollte Schriftsetzer werden. Wir hielten es exakt umgekehrt. Er war glücklich in seinem Beruf, ich auch.

Über die vielen Jahre (ich habe insgesamt 47 Berufsjahre auf dem Buckel) hat mir meine Wahl nie leid getan. Zuerst war ich Lehrling. Lehrjahre wären keine Herrenjahre, hatte man mir eingebläut. Ich habs beherzigt und alles gemacht, was man als Stift so zu tun hatte. Sogar Mitglied der Gewerkschaft wurde ich, weil es mir damals irgendeiner aus dem Betriebsrat empfohlen hatte. Ich war während meiner Lehre glücklich, wenn ich arbeiten gehen konnte. Auf die Berufsschule hätte ich verzichten können. Das war kein Unterschied zur Hauptschule. Was wollten die nur alle von mir. Es war nicht das Lernen, was mir nicht gefiel, sondern alles, was irgendwie auch nur im Entferntesten mit Prüfungen zu tun hatte, also auch Klassenarbeiten. In der Schule war ich immer einer der Stillsten, was mir den Ruf einbrachte, während des Unterrichts nicht wirklich mitzuarbeiten.

Das hat sich auch während meiner Lehre nicht verändert. Wahrscheinlich war es mangelndes Selbstvertrauen, das mich dazu brachte, mich zurückzuhalten. Die Bremse löste sich erst in den folgenden Jahren. Mit 14 begann nicht nur meine Lehre, ich trat zusammen mit meinem besten Freund in die freiwillige Feuerwehr unseres Städtchens ein. Das Tolle war, dass eine Reihe von Klassenkameraden aus der Schulzeit bereits dabei waren. Das erfuhr ich erst, als wir unseren ersten "Dienstabend" hatten. Die Freundschaften wurden intensiver und halten zum Teil bis heute.

Ich war - sicher wegen meiner Lehre als Kaufmann - zum Schriftführer unserer Jugendfeuerwehr gewählt worden. Jeder macht in so einer Gruppe das, was er am besten kann. Am Ende dieser wunderbaren und lehrreichen Zeit übernahm ich ein Amt, für das mich der Leiter unserer Jugendfeuerwehr vorgeschlagen hatte. Ich wurde mit 17 Geschäftsführer der Jugendfeuerwehren unseres Kreises. Das war viel Arbeit. Ich erinnere mich gut, als ich meine erste Rede (so etwas wie einen Rechenschaftsbericht) vor allen versammelten Jugendfeuerwehrleuten halten musste. Ich dachte, man könnte meinen Herzschlag durch das Mikrofon im ganzen Saal hören. Solche Erfahrungen tun dem Selbstvertrauen gut. Vor allem jedoch, wenn man spürt, dass man innerhalb einer Gruppe anerkannt und geachtet wird.

Nach meiner Lehre habe ich noch vier weitere Jahre in meinem Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Dieser war einer von wenigen größeren Industriebetrieben in meiner Heimatstadt. Ich konnte zum Mittagessen mit dem Rad nach Hause fahren. Es war komfortabel. Das endete mit meinem Wechsel in die "große Stadt". Ab 1977, ich war schon ein Jahr verheiratet, arbeitete ich in Köln, später in Frechen. Das waren leichte, unbeschwerte Jahre, in denen ich als Sachbearbeiter in den jeweiligen Verkaufsabteilungen beschäftigt war.

Im Laufe der Zeit bekam ich mehr Verantwortung übertragen. Ich weiß es noch wie gestern. Am 30.04.1979 beförderte mich mein Chef zum Vertriebsinnendienstleiter. Wir waren mit Freunden zum 1. Mai verabredet. Es war wunderbares Wetter und überhaupt eine der tollsten Nächte. In den 1980-er Jahren wurde ich zum Handlungsbevollmächtigten ernannt. Einige Jahre später erhielt ich Prokura. Ich habe viel gearbeitet und trug große Verantwortung. Am Ende der 80-er Jahre musste ich meinen Schweizurlaub unterbrechen und für eine Besprechung nach Köln fliegen. Das klingt wichtig. Es war aber eine der furchtbarsten Erfahrungen meines Arbeitslebens. Die Geschäftsleitung hatte mich damit beauftragt, die Kolleginnen und Kollegen zu benennen, die aufgrund der veränderten Wirtschaftslage (Wiedervereinigung - Berlinförderung) gekündigt werden mussten. Es ging um Leute, mit denen ich gut und freundschaftlich zusammengearbeitet hatte. Ich war gezwungen, die Kündigungen auszusprechen. Am selben Abend flog ich in den Urlaub zurück. Das war kein Urlaub, überhaupt der Schlimmste an den ich mich erinnere.

Mitte der 1990-er Jahre wechselte ich das Unternehmen. Ich war Innendienstleiter. Später erhielt ich wiederum Handlungsvollmacht. Auch in dieser Firma habe ich mich von Anfang an sehr wohlgefühlt. Ich hatte mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als zuvor. Unser Verhältnis war von Anfang an richtig gut. Auch meine Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung war toll. Ich habe während der Anfangszeit ein Kundenserviceprogramm (Access - Basis) entwickelt und im Unternehmen implementiert. Das war eine grandiose Erfahrung für mich. Man hat davon gehört, dass Veränderungen nicht unbedingt zu den beliebtesten Dingen gehören, mit denen sich MitarbeiterInnen auseinandersetzen. In diesem Fall war das ganz anders. Ich beteiligte meine MitarbeiterInnen an der Entwicklung. So war es möglich, mit dieser Maßnahme ein ganz neues und bei allen KollegInnen äußerst beliebtes Instrument zur Kundenbindung zu etablieren, auf das ich heute noch richtig stolz bin. Außendienst, Kundendienst und der Vertriebsinnendienst haben profitiert.

Der Konzern, zu dem die Firma gehörte, hat das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Ich war inzwischen fast Mitte 50 und froh, dass ich weiterbeschäftigt wurde. Die Tatsache, dass das Unternehmen etwa 150 km entfernt ansässig war, nahm ich in Kauf. Ich hatte keine andere Wahl. Die einzige mögliche Alternative war entfernungstechnisch nicht günstiger. Dort geriet meine persönliche und berufliche Entwicklung ins Schwanken.

Dabei waren die Voraussetzungen positiv. Mit meinem neuen Chef hatte ich vorher schon erfolgreich zusammengearbeitet. Wir mochten uns. Er schuf - extra für mich - eine neue Position im Vertrieb. Ich war einfach nur dankbar und übersah dabei, dass dieses Tätigkeitsfeld genau dasjenige war, das ich unter anderen Umständen nie angestrebt hätte. Als "Sales Analyst" hatte ich ausschließlich mit Zahlen zu tun. Den Job eines Controllers hatte ich zu anderen Zeiten immer abgelehnt, obwohl es mehrere Angebote gegeben hatte. Das lag u.a. an meinen ausgezeichneten Kenntnissen einschlägiger Programme. Zudem lag das Vertriebscontrolling in meinem Zuständigkeitsbereich als Innendienstleiter.

Nichts ist beständiger als der Wechsel. Der Personalwechsel in den Führungspositionen des Unternehmens war sehr beständig. Ich habe während meiner Zeit mindestens sieben Vorstandschefs erlebt. In insgesamt nicht einmal zehn Jahren! Mit jedem habe ich mich arrangiert und irgendwie auch zusammengerauft, wenn man das so sagen kann. Auch mein direkter Vorgesetzter wechselte. Mit ihm hatte ich eine wirklich harte Nuss vor der Brust. Wir waren uns von Anfang an nicht sympathisch. Das ist keine gute Voraussetzung. Ich musste durchhalten und habs mehr oder weniger hinbekommen. Aber ich konnte nicht das realisieren, was ich mir für meinen Abschied aus dem Berufsleben vorgenommen hatte. Ich wollte als anerkannter Mitarbeiter, sozusagen hocherhobenen Hauptes, das Unternehmen verlassen. Es ist mir nicht gelungen. Wohl vor allem deshalb, weil in den letzten Jahren jede Motivation verloren ging. Während der letzten Jahre erhielt ich keine Gehaltserhöhung. Danach gefragt habe ich allerdings auch nie. Ich war es nicht gewohnt, um mehr Geld zu bitten. Klingt blöd, war aber immer so. Ich kann sagen, dass ich nie schlecht verdient habe. Ich fühlte mich wie irgendwas zwischen Baum und Borke.

Mein letzter Chef, der übrigens von dem Vorstandschef rausgeschmissen wurde, der dann später mit mir immer auf Englisch reden wollte und der inzwischen auch woanders ist, hielt mir mal einen Vortrag darüber, dass ich zu viel Geld verdienen würde. Also nicht etwa deshalb, weil ich ihn um mehr Geld gebeten hätte, sondern weil ihm gerade so danach war und wir vermutlich eine unserer zahlreichen Differenzen ausgetragen hatten. Er erklärte mir, dass er für einen wie mich, drei Leute holen könnte, die frisch von der Universität kämen. Er selbst hatte - natürlich - Abi und Betriebswirtschaft studiert. Da schließt sich der Kreis.

In meinem Kolleg-Innenkreis war ich der einzige mit Hauptschulabschluss. Es gab während der Jahre nie irgendein Problem oder einen komischen Zungenschlag. Wir haben gut zusammengearbeitet und uns wertgeschätzt. Ausnahmen gibts halt immer. Doof, wenn das gerade der Chef ist.

Ja, die Zeiten sind andere, nicht zu vergleichen mit meiner Zeit. Insofern also jetzt die Frage: Was ist die Moral dieser Geschichte?

Ihr, da mit Hauptschulabschluss! Seid selbstbewusst und bringt euch ein. Macht mit, zieht euch nicht zurück, wenn es mal Gegenwind gibt. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich habe zuletzt leider einiges falsch gemacht.

Corona hat viel zerstört

Der Start von Moms Café war verheißungsvoll. Es ist das Projekt einer jungen Frau, die fast unmittelbar vor dem Beginn der Pandemie den Schritt in die Selbständigkeit wagte. Sie hat die 1. Welle durchgehalten, die 2. zerstörte ihr Projekt und die Auf- und Übergabe an den neuen Mieter des mit so viel Liebe betriebenen Lokals erfolgte, bevor die 3. Corona-Welle anfing, im Dezember 2020.

Ich kenne die Besitzerin dieses Cafés nicht.

Aufmerksam wurden meine Frau und ich durch einen TV-Beitrag im Regionalfernsehen. Als wir während der 1. Welle durch Horrem führen, hielten wir Ausschau und entdeckten das Café. Wir gehörten zwar nicht unbedingt zur Zielgruppe und wohnen ja auch etwas weiter weg, bis Kerpen-Horrem sind es von uns aus bestimmt so ungefähr 25 km. Aber wir nahmen uns vor, bei nächster Gelegenheit dort mal vorbeizuschauen.

Es blieb bei unserem Vorhaben.

Der Zustand unserer Mitbewohnerin erlaubt keine längeren Abwesenheiten und während davor war Corona-bedingt auch nicht viel drin.

Schaut man sich die Fotos des Cafés an, zum Beispiel die Torten und all die schönen Accessoires, die spielenden Kinder, der Garten und überhaupt all die zufriedenen Gesichter, ahnt man, welches Potenzial dieses neue Café hatte.

Corona hat die Chancen zerstört. Wie gesagt, meine Frau und ich kennen die Betreiberin nicht.

Aber diese Entwicklung, die vermutlich auch für ganz, ganz viele andere kleine Unternehmen steht, hat uns echt traurig gemacht. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es wohl sein würde, wenn man den Mut zu einer so tollen Geschäftsidee aufbringt, diese vom Publikum so toll aufgenommen wird, damit dann ein mieses Virus ein solches Herzensprojekt in die Knie zwingt.

Wir wünschen der Cafébetreiberin, Frau Victoria Fernandes da Cruz Abreu, alles erdenklich Gute und hoffen, sie hat den Mut und die Unterstützung, dass noch einmal einen neuen Anfang zu wagen, wenn endlich diese bleierne Zeit Vergangenheit ist.

Impftermine? Toll, wie es anderswo läuft!

Ein guter Freund lebt in Niedersachsen. Vorgestern erzählte er mir am Telefon, dass er und seine Frau am Freitag geimpft werden. Die beiden sind im gleichen Alter wie meine Frau und ich. Auch sie pflegen ihre Mutter.

Er hatte vor drei Wochen bei der in Niedersachsen zuständigen Terminvergabestelle sofort einen Termin bekommen.

Bürgernähe

Dort läuft die Impfterminvergabe nicht, wie hier in Nordrhein-Westfalen, über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein. Sie wurde vom Land Niedersachsen eingerichtet.

Weil meine Frau und ich meine Schwiegermutter (96) schon seit Jahren pflegen, lag es auf der Hand, dass ich mich auch einmal danach erkundige, wie das unter diesen Umständen hier bei uns in NRW gehandhabt wird. Meine Schwiegermutter hat sogar noch einen höheren Pflegegrad (3) als die Mutter unseres Freundes.

Keine Priorität

Die Dame im Callcenter teilte mir mit, dass wir (Prioritätenliste) noch nicht an der Reihe sind.

Soweit war das erst einaml ok bzw. ich weiß, dass wir altersmäßig noch nicht dran sind. Meine chronische Hypertonie, die seit zwei Jahrzehnten medikamentös eingestellt ist, habe ich nicht erwähnt...

Passende Pflegestufe

Ich schob dann die aus meiner Sicht relevante Information nach, dass wir unsere Mutter pflegen. Ich wurde an das Gesundheitsamt des Kreises verwiesen.

Dort sagte man mir, dass unsere Impfung nicht früher erfolgen könne, weil dies erst ab Pflegestufe 4 möglich sei. Ich wurde an die Hausärzte verwiesen. Dort steht aber nicht genügend Impfstoff zur Verfügung, um überhaupt einen Termin zu bekommen. Es wird also noch dauern...

Flickenteppich war das Wort. Passt irgendwie auch in diesem Fall.

Baerbock, Laschet und Scholz

Laschet: Alles verloren

Wenn Armin Laschet bei seinem »großen Abgang« als NRW – Ministerpräsident feststellt: »Wir haben keinen programmatischen Nachholbedarf«, zucken vermutlich alle politisch Interessierten. Sie nicht? Es klingt bei Laschet nicht nur so, als hätte er den Schlussstrich gezogen, den er am Wahlabend schon hätte ziehen sollen. Er signalisiert mit dem Hinweis auf den nicht vorhandenen programmatischen … Artikel lesen

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Schwarz/Weiß HDR

Eines der Fotos aus dieser Makro-Serie (s. Titelbild) habe ich heute mal mit Lightroom bearbeitet bzw. in schwarz-weiß umgewandelt. Es ist wirklich toll, was diese … Artikel lesen

Herbstliche Umgebung

Emotional bin ich noch nicht bereit, in den Herbst einzutauchen. Auch nicht fotografisch. Trotzdem kommt er. Gestern hatte ich beim Spaziergang nur mein Handy dabei. … Artikel lesen

Spaziergang am Peringsmaar

Früher war dort eine der berüchtigten Braunkohlegruben. Noch früher war dort meine Heimat, an die ich auch nach so vielen Jahrzehnten immer wieder denke – … Artikel lesen