Alle drei stehen rechts bis weit rechts, arbeiten stark mit Migration, nationaler Souveränität, EU-Skepsis und Anti-Establishment-Rhetorik. Der Unterschied liegt vor allem in politischer Einbindung, historischer Verwurzelung und staatlicher Beobachtung.
| Partei | Land | Kurzprofil | Wichtigster Unterschied |
|---|---|---|---|
| SVP | Schweiz | Nationalkonservativ, rechtspopulistisch, stark migrationskritisch, EU-skeptisch, betont Neutralität und direkte Demokratie. | Am stärksten institutionell eingebunden: Als größte Partei ist sie Teil des Schweizer Konkordanzsystems und im Bundesrat vertreten. Sie ist scharf rechts, aber in der Schweiz zugleich Teil des normalen Regierungssystems. |
| FPÖ | Österreich | Rechtspopulistisch bis rechtsextrem eingeordnet, deutschnational geprägt, migrations- und EU-skeptisch. | Hat eine lange Geschichte als Partei des sogenannten «Dritten Lagers» und war bereits mehrfach regierungsfähig bzw. regierungsbeteiligt. Ihre Normalisierung ist in Österreich weiter fortgeschritten als bei der AfD. |
| AfD | Deutschland | Rechtsaußen, rechtspopulistisch, nationalkonservativ, in Teilen völkisch-nationalistisch. | Am stärksten sicherheitsbehördlich belastet: Der Verfassungsschutz stufte sie zunächst als Verdachtsfall ein; 2025 wurde sie vom BfV als rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. |
Der knappste Satz wäre: Die SVP ist rechtsnational und systemintegriert, die FPÖ rechtsnational und regierungserfahren, die AfD rechtsnational und in Deutschland demokratisch besonders umstritten beziehungsweise verfassungsschutzrelevant.