Das Wordpress – Plugin Jetpack gefällt mir

11. März 2011

Nach Installation des WP-Plugins „Jetpack“ kann ich festhalten, dass ich das Paket auch in seiner bisherigen (noch etwas dünnen?) Bestückung für gelungen halte. Vor allem gefällt mir, dass die Performance des Blogs nach der Aktivierung kein bisschen gelitten hat. Das kann man ja nicht von allen Plugins berichten.

Vielleicht hauen einen die Features nicht gleich vom Stuhl. Die Sammlung ist ausbaufähig und für Leute, die es gern zentral haben, ist das ganz sicher eine gute Lösung. Was ich nicht einschätzen kann, ist, warum die Bewertungen am Ende der einzelnen Funktionsbeschreibungen teilweise so durchwachsen sind. 

Die Bewertung der Shortcodes kann ich nicht abschließend vornehmen. Ich kann bis jetzt nichts feststellen, was mich zu einem negativen Urteil bringen würde. Wenn fast 1/3 der Voter das anders sehen, würde mich der Grund dafür schon interessieren. Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Tools in ihrer Wirkung weniger spektakulär, dafür aber umso nützlicher sind. Mancher weiß das vielleicht nicht zu schätzen.

Wordpress: Kommentare ohne Plugin mit Avatar anzeigen

11. Juli 2010

Dafür gibt es inzwischen viele gute Lösungen. Ob man nun die vom System mitgegebene Widget-Lösung nutzt, ein Codestückchen oder doch einfach ein Plugin ist im Grunde kein großer Unterschied. Aber der Blogger, der was auf sich hält, spart wo er kann Plugins ein. Dementsprechend ist sie oder er immer auf der Suche nach einem prächtigen Codeschnipsel, der es letztlich ermöglicht, wieder ein Plugin abzuschalten.

Ich habe eben bei wptricks.net eines gefunden, das ich ganz schön finde, weil es zusätzlich zu den Kommentaren auch die Avatare anzeigt. Es handelt sich um den alternativen Teil, also das zweite Beispiel. Mit dem ersten kam ich nicht klar, dafür mit dem zweiten sofort. Ein CSS-Vorschlag wird auch gleich mitgegeben.

Update: Einen Schönheitsfehler kriege ich nicht weg: Es werden die angezeigten Kommentare nicht verkürzt (30 Stellen oder so) ausgegeben, sondern die gesamte Länge wird angezeigt. Das ist natürlich nicht sinnvoll. Ich habe deshalb im Wordpress-Forum danach gefragt, ob jemand hierfür eine Lösung kennt. Für Tipps wäre ich dankbar.

Sitemap für den Blog

18. Mai 2010

Ich sehe manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Piet hatte sehr schön beschrieben, wie man mit dem Plugin “Articles” von Alex King auf einfache und elegante Weise eine Sitemap ins Blog integrieren kann. Sofort hatte ich Feuer gegangen und versuchte mein Glück. Leider zunächst erfolglos.

Cujo fand den Grund dafür heraus und gab den entscheidenden Tipp. Danach lief die Sitemap wie gewünscht auch bei mir. Das ist nicht ganz richtig, denn ich hatte mich dafür entschieden, sie aufgrund der zu vielen Artikel nicht im Querblog zu installieren, sondern hier. Deshalb hätte ich dann auch nicht über 3000 Artikel nachträglich für die Eintrag in die Sitemap definieren müssen (s. Artikel bei Piet und Cujo).
Nachdem ich die Arbeiten fast abgeschlossen hatte, wollte ich last but not least für neu angelegte Seite noch die Kommentarmöglichkeit ausschalten. Für die Sitemap macht die ja eher wenig Sinn. So stieß ich zufällig (toll, wie gut ich die von mir eingesetzten und zu allem Überfluss auch noch bezahlten Templates kenne!) auf das Template “Sitemap”. Das habe ich dann einfach mal kurzerhand ausgewählt. Und siehe da: Ich kann auf das Plugin verzichten und nutze stattdessen dieses schon vorhandene Template. Das ist ja gar nicht mal schlecht. Die Sitemap bietet sogar noch einen Mehrwert, den das Plugin nicht hat. Die Anzahl der Kommentare innerhalb der Artikel wird angezeigt. Nun muss ich einräumen, dass meine Sitemap nicht so hübsch aufbereitet ist, wie die von Piet und Cujo. Aber daran kann ich ja noch ein bisschen feilen.

So sieht das Template aus. Vielleicht kann der eine oder andere das ja ebenfalls verwenden. Natürlich muss es angepasst werden:

<?php

/*

Template Name: Sitemap

*/

?>

<?php get_header(); ?>


        <div id="featured">

            <div id="page-title" class="col-full">

                <h1><?php the_title(); ?></h1>

            </div>

        </div>

        <div id="breadcrumb">

            <div class="col-full">

                <div class="fl"><?php $bc = get_option( 'woo_breadcrumbs' ); if ( $bc == 'true') { yoast_breadcrumb('',''); } ?></div>

                <a class="subscribe fr" href="<?php if ( get_option('woo_feedburner_url') <> "" ) { echo get_option('woo_feedburner_url'); } else { echo get_bloginfo_rss('rss2_url'); } ?>">

                    <img src="<?php bloginfo('template_directory'); ?>/images/ico-rss.png" alt="Subscribe" class="rss" />

                </a>

                </div>

            </div>

        </div>

    </div><!-- /#top -->


    <div id="content">

    <div class="col-full">

        <div id="main" class="col-left">


            <div class="post">


                <div class="entry">


                    <h3><?php _e('Pages', 'woothemes') ?></h3>


                    <ul>

                           <?php wp_list_pages('depth=1&sort_column=menu_order&title_li=' ); ?>

                    </ul>


                    <h3><?php _e('Categories', 'woothemes') ?></h3>


                    <ul>

                        <?php wp_list_categories('title_li=&hierarchical=0&show_count=1') ?>

                    </ul>


                    <h3>Artikel je Kategorie</h3>


                    <?php


                        $cats = get_categories();

                        foreach ($cats as $cat) {


                        query_posts('cat='.$cat->cat_ID);


                    ?>


                        <h4><?php echo $cat->cat_name; ?></h4>


                        <ul>

                            <?php while (have_posts()) : the_post(); ?>

                            <li style="font-weight:normal !important;"><a href="<?php the_permalink() ?>"><?php the_title(); ?></a> - <?php _e('Comments', 'woothemes') ?> (<?php echo $post->comment_count ?>)</li>

                            <?php endwhile;  ?>

                        </ul>


                    <?php } ?>


                </div><!-- /.entry -->


            </div><!-- /.post -->


        </div><!-- /#main -->


        <?php get_sidebar(); ?>


    </div><!-- /.col-full -->

    </div><!-- /#content -->


<?php get_footer(); ?>

Mein Schreibtisch am „Tag der Arbeit“

1. Mai 2010

 

Webmaster-Friday. Gut, ich bin bisschen spät. Aber leider habe ich den Artikel gerade erst gelesen.

Das ist also der wichtigste Platz in unserer Wohnung. Übrigens arbeite ich montags auch dort (Homeoffice). Was für eine wunderbare Einrichtung. Mit VPN zum ERP-System oder ins BI-Tool. Heute alles längst kein Problem mehr. Selbst mit einem alten PC, wie ich ihn (noch) habe, geht das ganz einfach. Nur die Telekom muss mitspielen, was sie überwiegend auch ordentlich macht.

Das Bild ist ein wenig dunkel. Das habe ich bewusst so gehalten, damit man kein Staubreste oder Fettfinger auf der Tastatur nicht so sehen kann. Das ist halt der Nachteil bei dunklen (schwarzen) Tastaturen und Möbeln. Das Foto gibt trotzdem, hoffe ich, einen guten Eindruck von meinem Arbeitsplatz wieder. Der Tisch ist übrigens ziemlich klein. Konzentriert sich ja doch eben alles auf den Bildschirm. Vielleicht guckt ihr auch bei Flickr (Klick aufs Bild) vorbei. Da habe ich im Foto noch ein paar Kommentare angebracht.

Plugins, Blogparaden und andere Blogsachen

31. März 2010

Hoffentlich kommt das jetzt nicht falsch rüber, aber im Moment kommt es mir so vor, dass wir uns in unseren Blogs (wieder?) ganz überwiegend mit uns selbst beschäftigen. So geht es derzeit z.B. um die schlechtesten Filme aller Zeiten, um Fotos von verlassenen Häusern, um ein Plugin hier, ein Theme da oder wie man zu einem Performancegewinn des eigenen Blogs gelangt.

Das ist ja auch alles schön und gut und das Schreiben darüber macht Spaß. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich bekenne, dass ich mich solange ich blogge (und das sind immerhin 6 Jahre) kaum einmal an einer Blogparade, einem Blogstöckchen oder ähnlichem beteiligt habe. Es soll nicht so klingen, dass ich darauf stolz wäre. Es ist auch nicht so, dass mich die behandelten Themen überhaupt nicht interessieren würden, aber wir drehen uns meiner Meinung nach entschieden zu viel um uns selbst. Blogger unter sich.

Als wir mit dem Bloggen anfingen, hatten wir, jedenfalls wohl die meisten von uns, eine mehr oder weniger klare Vorstellung davon, welche Themen wir behandeln wollen bzw. wollten. Oder wir haben einfach angefangen und wollten mal sehen, was so abging. Bei mir war das so und vielleicht deshalb ist mein Blog so etwas wie ein Gemischtwarenladen.

Ich schreibe über die Themen, die mich interessieren und nerve meiner Leser(innen) mit dem, was ich glaube, an Senf dazugeben zu müssen. Das Bloggen ist also gewissermaßen auch eine Art Ventil für den Frust, den ich so im Alltag aufzubauen in der Lage bin. So hatte ich mir das vor 6 Jahren vorgestellt. Die Realität sieht allerdings ein bisschen anders aus.

Entweder langweile ich meine Leser(innen) durch den Stil meiner Beiträge, oder ich provoziere sie. Auch das passiert gelegentlich. Gerade in der Anfangszeit gab es Phasen, in denen wiederum mein Frust über die Reaktionen des geneigten Publikums relativ groß war. So nebenbei ist mir auch klar, dass das eine oder andere offene Wort über politische oder gesellschaftliche Missstände für mein Ansehen nicht zwingend förderlich sein muss. Andererseits erfahre ich aber auch, wie wenig Leute, beispielsweise in meiner Firma, überhaupt wissen, was Blogs sind. Einige wissen, dass ich blogge und lesen hier und da auch mal mit. Aber im Großen und Ganzen interessieren sich die Kolleginnen und Kollegen nicht dafür, was ein Kollege so schreibt. Natürlich liegt auch das an den behandelten Themen und auch daran, ob das, was ich da absondere, irgendeinen Mehrwert für den Leser bietet. Und das auch dann, wenn man den Autor persönlich kennt und vielleicht deshalb einfach mal “gucken” will.

Nach 6 Jahren kann ich behaupten, dass ich mir treu geblieben bin und mich nicht auf spezielle, vielleicht gefälligere Themen verlegt habe. Auf solche eben, die weniger Konfliktpotenzial besitzen. Deshalb habe ich die Spezialisierung auf ein Thema nicht hinbekommen. Ich blogge immer noch über Sachen, die mich an- oder aufregen und zu denen ich den Drang verspüre, die begrenzte Öffentlichkeit mit meiner Meinung malträtieren zu müssen. Natürlich kommt man so ins Gespräch. Und das ist am Ende auch der Grund dafür, warum ich überhaupt blogge.