Bequem ist es ja – der Einkauf im Web

2. Dezember 2015

2 1 Min.

Es wundert sicher keinen, dass viele ihre Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen. Die Statistik zeigt den steigenden Trend. Aber muss es unbedingt ein Gutschein sein? So kreativ?


Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Obwohl ich schon so manches Geschenk im Web gesucht und gefunden habe, Weihnachtsgeschenke waren bisher noch nicht darunter. Kunststück, wir haben uns in der Familie darauf verständigt, uns gegenseitig keine Weihnachtsgeschenke mehr zu schenken. Nur mein Großneffe (2) ist von dieser Regelung natürlich ausgenommen. Er ist zwar schon getauft, hat aber noch kein Wahlrecht. Das wäre ja ungerecht.

Wenn ich für meine Frau doch eine „Kleinigkeit“ besorge, dann mache ich das seither immer im Städtchen. Irgendwie ist es – trotz der Hektik, die einen am Heiligabend mitunter erwischt, ganz schön. 😆

Das war sehr würdig

24. November 2015

2 1 Min.

Youtube Video

Youtube Video

Ich lösche meine Accounts bei Twitter, Google+ und Facebook

20. Oktober 2015

2 1 Min.

Am Donnerstag, den 22.10. werde ich meine Accounts bei Twitter, Google+ und Facebook löschen. Nicht vorübergehend deaktivieren, sondern endgültig löschen.

Ich mache das nicht jetzt sofort, weil ich möchte, dass meine Freunde, die ab und an meine Beiträge in den sozialen Netzwerken lesen, davon erfahren. Diesen Blog werde ich behalten.

Zusammen fast 5500 Followers einfach aufgeben? Ich habe es mir lange überlegt.

Dieter Nuhr hat kürzlich darüber „philosophiert“, weshalb wir „früher“ ™ noch verklärter und schönfärberischer ansehen als wir das ohnehin schon immer gemacht haben. Er brachte es auf die kurze Formel, dass wir vor dem Internet die Zeitung gelesen und abends die Nachrichten im TV angesehen haben. Fertig.

Heute ist es so, dass wir ohne Unterlass mit schlechten Nachrichten bombardiert werden. Ich finde, damit hat er recht. Für manche Menschen ist das zu viel.

Wir könnten das anders steuern. Wir könnten nicht als passive Empfänger irgendwelcher so genannter Nachrichten fungieren, sondern selbst aktiv entscheiden, was wir lesen, hören, sehen und das andere vermeiden. Aber wir tun es nicht. Ich schaffe das jedenfalls nicht.

Gut, dass viele Nachrichtenseiten inzwischen ihre Kommentarspalten geschlossen haben und die Kommentarmöglichkeit auf Facebook „ausgelagert“ haben. [highlight]So werde ich als künftiges Nichtmitglied davon verschont.[/highlight]

Seit Jahren schreibe ich hier darüber, dass das Internet auf uns und unsere Gesellschaft negativ wirkt. Das löste immer Widerspruch aus. Klar, das Internet ist eine tolle Sache. Aber gibt es Anzeichen dafür, dass wir mit dieser Verantwortung, die mit seiner Nutzung auch verbunden ist, adäquat umzugehen? #Neuland

Ich finde, dass es sich erwiesen hat, dass die Radikalisierung so vieler Menschen maßgeblich durch das Internet gefördert, wenn nicht gar erzeugt wurde.

Und ich bin es so leid, mir diesen Hass weiter anzutun.

Wordpress und das Speicherlimit

5. September 2015

2 1 Min.

Die letzten 2 Tage hatte ich gut mit meiner Wordpress-Installation zu tun. Es begann mit einer Fehlermeldung, die eigentlich nicht sonderlich aufregend ist.

Blogger, die ihren Blog selbst hosten, wissen, dass das Fehlen spezifischer Einträge in der wp-config.php oder .htaccess wie define('WP_MEMORY_LIMIT', '96M'); bzw. php_value memory_limit 96M zu unschönen Fehlermeldungen führen kann. In diesem Fall erschien sie nur im Backend.

*Fatal error*: Allowed memory size of 268435456
bytes exhausted (tried to allocate 16948561 bytes) in
*/www/htdocs/w00f1b59/qb/wp-includes/wp-db.php* on line *1092*

Eigentlich nichts, was man nicht schnell durch ein bisschen Googeln lösen könnte.

Viele geben Wordpress etwas mehr „Spielraum“ und setzen den Wert nicht auf 96M oder 128M sondern auf 256M. Mit diesem Speicherlimit sollte Wordpress eigentlich klar kommen.

Änderungen ohne Erfolg

Die Änderungen des Speichers brachte jedoch keine Besserung.

So habe ich das Theme getauscht, alle Plugins ausgeschaltet und einzeln wieder aktiviert, um zu sehen, ob vielleicht eines der eingesetzten Plugins der Übeltäter wäre. Auch diese Maßnahmen führten nicht zum Erfolg.

Was löst den Fehler aus?

Hier läuft die aktuelle Version von Wordpress. Alle Plugins und Themes sind auf dem neusten Stand!

Die Fehlermeldung war auch nicht ohne Weiteres reproduzierbar. Sie trat zuverlässig nur dann auf, wenn ich ein neues Plugin installieren wollte. Nicht, wenn ein bereits vorher installiertes nur aktiviert wurde. Zusätzlich konnte ich den Menüpunkt „Design anpassen“ im Backend nicht mehr aufrufen, ohne, dass die Fehlermeldung erschien.

Letzten Endes musste ich also den Support meines Hosters einschalten. Alleine kam ich nicht weiter.

24 Stunden hat es gedauert

Erst gestern Abend erhielt ich die Antwort, die das Problem (vorläufig) gelöst hat.

Wordpress enthält im Ordner wp-include eine Datei namens wp-includes/default-constants.php. Darin befindet sich der Eintrag:

if ( ! defined( 'WP_MAX_MEMORY_LIMIT' ) ) {
define( 'WP_MAX_MEMORY_LIMIT', '256M' );
}

Somit wurden meine Einträge in der .htaccess ignoriert,  Änderungen in .htaccess oder wp-config.php also nicht wirksam!

Nachdem dieser Eintrag von 256M auf 512M geändert war, gab Wordpress Ruhe.

Ich habe alle Plugins getestet. Es ist nicht festzustellen, dass eines übermäßig viel Speicher frisst oder diesen nicht ordnungsgemäß wieder freigibt. Vielleicht liegt es in meinem Fall an einer Backup-Routine, die täglich läuft. Die Datenmenge ist inzwischen ziemlich groß.

Vielleicht erspart mein kleiner Artikel anderen Blogger ja die lange Suche nach einem möglichen Fehlergrund.

Worauf will der eigentlich hinaus?

28. August 2015

2 1 Min.

In letzter Zeit bin ich dafür kritisiert worden, dass aus meinen Beiträgen nicht klar zu erkennen wäre, worauf ich damit überhaupt hinaus wolle. Das ist ja blöd.


Deshalb werde ich ab jetzt meine ganz persönliche Sichtweise zu den behandelten Themen deutlicher machen.

Etwas Grundsätzliches muss ich aber außerdem noch los werden:

Es war nicht meine Absicht, meinen LeserInnen eine Meinung, schon gar nicht meine Meinung aufzudrängen. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, hier im Netzexil geht es überwiegend um meine Meinung. Sonst wäre es ja auch nicht mein Blog.

Außerdem habe ich ja überhaupt nur deshalb einen Blog, weil ich damit in die Lage versetzt bin, meine Meinung zu sagen. Soll das bei anderen BloggerInnen anders sein?

Wenn es anders wäre könnte ich mich auf 140 Zeichen oder ein paar mehr beschränken.

Möglicherweise ist über die vielen Jahre dieser Eindruck deshalb entstanden, weil ich so viel über gesellschaftliche oder politische Themen schreibe, die naturgemäß über einigen „Sprengstoff“ verfügen. Das Thema Flüchtlinge ist bei Netzexil in den letzten Wochen und Monaten ständig präsent.

Da liegt es in der Natur der Sache, dass persönliche Perspektiven facettenreich und komplex sind. Dem versuche ich zwar Rechnung zu tragen, aber meine Fähigkeiten reichen dafür halt oft nicht aus.

Es kommt manchmal vor, dass ich verschiedene und miteinander im Clinch liegende Argumentationslinien anspreche und vermische. Mir war nicht bewusst, dass dies viele irritieren könnte.

Mein Blog verfolgt sicher keine pädagogische Absichten. Dazu fühle ich mich weder berufen noch in der Lage.

Es geht mir allerdings schon darum, verschiedene Aspekte und Argumente, soweit sie mir sinnvoll erscheinen, hier auch zur Sprache zu bringen. Ich sehe, es gelingt mir oft nicht. Dafür habe ich mich zu entschuldigen.

Dass meine Texte von manchen als Geschwurbel“ bezeichnet werden, tut ein bisschen weh. In der Zeit, in der ich überwiegend linke Positionen hochgehalten, waren es die meistens die Freunde aus dem wirtschaftsfreundlichen Lager, die mir so gekommen sind. Heute sind das auch LeserInnen, die auch schon meine früheren Blogs jahrelang und durchaus wohlwollend begleitet haben.

Die Welt ist kompliziert, und viel hat sich verändert. Ich offenbar auch.

jünger älter