Bloggst du auch nur, um neue Leser zu gewinnen?

5. Dezember 2014

Es gibt unglaublich viele Blogs, die einem Greenhorn erklären, worauf ein Blogger zu achten hat, damit er (endlich) erfolgreich ist.

Es geht zum Beispiel um die Frage, welchen Titel er für einen Artikel wählen sollte, um maximalen Erfolg zu erzielen? Marketing für den gemeinen Blogger.

Entscheidend ist, wie man selbst definiert, was erfolgreiches Bloggen überhaupt ist. Wie vieles im Leben ist auch das eine Frage der Maßstäbe. Das Schöne am Bloggen ist doch, dass man sich völlig frei entfalten kann. Es gibt schon auch Restriktionen, allerdings sind diese überschaubar. Ich denke da zum Beispiel an das deutsche Urheberrecht.

Es stellt sich die Frage, ob und ggf. wie wir und unsere LeserInnen Erfolg messen und bewerten.

Sind es massenhaft viele (Quantität) Kommentare, sich gegenseitig befruchtende Dialoge (Qualität) oder ist am Ende der Gradmesser doch nur die Blog-Statistik, die je nach Verlauf der Graphen unser Wohlbefinden nach oben oder unten treiben?

Der Webmasterfriday läuft in dieser Woche unter dem Thema: „Neue Leser gewinnen oder zufrieden sein?“. Zur Zufriedenheit neigt der Deutsche nach meinem Gefühl eher nicht. Jedenfalls nicht, wenn man dafür das Internet als Maßstab nimmt. Demnach wird das Streben also meist in Richtung Expansion gehen – mehr Leser – mehr Kommentare. Und alles ist paletti?!

Mich interessiert Statistik schon von Berufs wegen und zwar nicht nur, um zu sehen, wie gut oder wie schlecht meine Artikel ankommen, sondern auch, um etwas über meine LeserInnen zu erfahren. Allerdings würde ich lügen, wenn ich sagte, ich hätte kein Auge für die Zählerstände. Ihr wisst das. 🙂

Ich schaue mir Daten bei Google-Analytics regelmäßig an. Es ist klasse, welch detaillierte Informationen Statistiktools heute geben können. Man muss die Aussagen allerdings auch verstehen, um die gewonnenen Erkenntnisse im eigenen Blog gewinnbringend verwenden zu können. Und so wichtig ist mir das alles dann doch nicht. 😆

Weder die schon erwähnten Tipp-Seiten, noch tolle Statistiken haben mir Veranlassung geboten, meine Methoden in Sachen Bloggen den vermeintlichen Erfordernissen anzugleichen.

Radikaler ausgedrückt: Ich ziehe hier mein Ding durch und heul‘ euch die Ohren voll, weil die Besucher wegbleiben. Ich hoffe, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. 😉

Blogs sind für mich ein wunderbares Vehikel, „der Öffentlichkeit“ meine Meinung zu sagen. Das passiert einerseits selektiv, andererseits sind es alles in allem schon ziemlich viele verschiedene Themen, zu denen ich schon gebloggt habe.

Es ist ein Stück weit naiv von mir, davon auszugehen, dass viele andere, sozusagen potenzielle LeserInnen, meine Sichtweise teilen würden. Das habe ich gelernt. Dennoch provoziere ich mit meiner Haltung nicht selten Konflikte – was nie meine Absicht war.

Ich schreibe keine Artikel, um meinen Lesern etwas Neues mitzuteilen (in wenigen Fällen vielleicht doch!). Für Nachrichten gibt es nämlich entsprechende Angebote.

Es geht mir um das Herausposaunen meiner Meinung. Diese Formulierung ist jetzt vielleicht nicht so richtig sympathisch. Aber darum geht es doch eigentlich.

Wir haben ein Tool an die Hand bekommen, mit dem wir ohne besondere Voraussetzungen selbst publizieren können. Also, ich finde immer noch, das Bloggen ist eine Riesensache! 

  1. Neue Blogleser gewinnen, oder zufrieden sein?Tages-Gedanken
  2. Webmaster Friday – Die Sache mit den Lesern
  3. Neue Leser gewinnen – wieso, weshalb, warum und wie?
  4. Achthundertzweiundsechzig – Breakpoint
  5. Neue Leser gewinnen – aber wie? › Saphiras World
  6. Webmasterfriday: Neue Leser braucht der Blog | Jaellekatz
  7. Leser oder nicht Leser? | [Der:Die:Das] Blog
  8. Neue Leser gewinnen – WebmasterFriday

[Webmasterfriday]: Kein Gossenslang und -bitteschön- ohne Fremdwörter

29. November 2014

Welchen Schreibstil pflegen wir in unseren Blogs? Schreiben wir „frei nach Schnauze“ oder -Moment, ich muss mal gerade nachschlagen- ziehen wir einen elaborierten, also sorgfältig ausgearbeiteten Stil vor?

Martin fragt das beim dieswöchigen Webmasterfriday: Schreibstil im Blog: frei Schnauze oder elaboriert? | Webmaster Friday Blog.

Erfinde das Schreiben, und die Demokratie ist unvermeidlich.Thomas Carlyle

Ich habe auch gleich einmal nachgesehen, wie oft ich hier das Wort Scheiße benutzt habe. Es ist verblüffend, aber das war nur in ungefähr 100 Artikeln. Die Quote entspricht ca. 1,6 %. Ich würde meinen, es handelt sich um ein moderates Niveau. Manche Blogs führen schon im Namen wüstere Begriffe. Das F-Wort kommt gar nicht mal so selten vor.

Aber bitte mit Gefühl

Für mich ist Bloggen nicht zuletzt ein Ausdruck von Gefühlen. Ich bin also eher der Typ Spontanblogger. Ich setze mich an den PC und schreib drauflos. Es gehört nicht zu meinen Stärken, einmal über das Thema zu schlafen und dann in wohlgesetzten Worten meine Meinung kundzutun. Ich glaube, vielen meiner Texte merkt man das an.

Es kommt deshalb so gut wie nie vor, dass ich Texte auf Vorrat schreibe. Mir kommt etwas in den Sinn oder ich stoße auf etwas, was mich richtig ärgert und -wenn ich die Zeit dafür habe- verblogge ich das Thema.

Frei nach Schnauze

Allerdings glaube ich, dass mein Schreibstil auch nicht mit „frei nach Schnauze“ beschrieben werden kann. Ich rede schon anders als ich schreibe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich auch beruflich viel schreiben musste. Das kaufmännische Deutsch, finde ich, kann man meinen Texten leider allzu oft anmerken.

Ich finds gut, wenn man im Text auch mal richtig „die Sau“ rauslässt und verbal über die Stränge schlägt.

So passiert es mir manchmal, dass ich mich noch während des Tippens entschließe, eine Stelle zu entschärfen bzw. andere Formulierungen zu wählen. Vielleicht hätte ich sonst in der Vergangenheit nicht für für geklaute Bilder sondern auch für gewisse Texte mal eine Abmahnung kassiert. Das soll es ja auch schon gegeben haben.

Regeln beachten

Grammatik und Orthografie sind bei mir Gefühlssache. Es passiert mir, dass ich Fehler auch beim zweiten Drüberlesen übersehe. Entweder mir fällt das dann erst später auf, und ich reibe mir verwundert die Augen, oder ich werde von einem netten Leser gefragt, ob ich meine Texte eigentlich nie Korrekturlesen würde.

Gewaltiger Stil

Ich finde immer wieder Blogger/innen, die einen ausgezeichneten Schreibstil haben. Oft sind es Leute, die nicht nur ein großes Talent zum Schreiben besitzen, sondern ihre Texte zeugen gleichermaßen auch von großer Klugheit. Das sind nach meiner Beobachtung häufig Blogger, die in der hiesigen Blogosphäre auch ziemlich erfolgreich sind. Hatte ich schon gesagt, dass ich nicht neidisch bin?

Wenns mit dem Blog mal nicht so läuft: Maulhalten, Durchhalten und weitermachen?

15. November 2014

Es mag aus der Sicht anderer Blogger total falsch sein, was ich jetzt schreibe. Aber ich finde, große Teile der Blogsphäre [sic], zumal die deutschsprachige, befassen sich viel zu stark mit sich selbst. Die ganzen Blogparaden sind ja zum Teil durchaus interessant, und es macht auch mir Spaß, mich daran zu beteiligen. Aber es gibt einfach zu viele selbstreferentielle, vor allem aber redundante Themen.

Ja! Mein Blog läuft überhaupt nicht gut. Seit 2004 hat sich viel verändert. Die Pionierzeiten liegen längst hinter uns. Viele alte Kumpel haben längst mit dem Bloggen aufgehört oder haben mir die Freundschaft gekündigt. Und klar, das liegt zum Teil auch daran, dass meine Themen und Meinungen nicht diejenigen sind, die andere teilen oder für die sich viele Leute interessieren würden.

Statt über kritische gesellschaftliche Fragen oder über Themen aus ganz anderen Bereichen zu bloggen und sich für die unterschiedlichen Standpunkte zu interessieren, lesen wir offenbar lieber, wie man „ein/e bessere/r Blogger/in“ wird. Wie der Blog schneller wird oder wie man die sozialen Netzwerke erfolgreich in sein „Eigen-Marketing“ einbindet. Es gibt sogar Leute, die dafür Kohle raushauen.

Da wird uns gefühlt zum 100.000sten Mal mitgeteilt, worauf man bei einer Überschrift oder in der Ansprache der Leser/innen achten sollte. Ich finde es manchmal richtiggehend komisch, dass sowas so gut zu funktioniert. Die Leserzahlen sind nämlich (vergleichsweise) irre hoch und die Zustimmung (Kommentare) sind fast nur positiv.

Vielleicht liegt der Erfolg dieser Blogger auch daran, dass man sich sonst an vielen Ecken im Internet unheimlich schnell in die Haare bekommt. Wenn man nämlich solche Themen verbloggt kann man fast sicher sein, dass alles gut ist und ruhig bleibt.

Die thematische Eingeschränktheit vieler Blogger ärgert mich, weil sie die Bloggerei immer langweiliger macht. Wie empfindet ihr das?

Wordpress: Artikelinfos wie Views, Update-Infos und Gesamtzahl von Shares in ein Widget packen

1. November 2014

Für den Fall, dass das Wetter überraschenderweise bald novembermäßig wird, hier auf die Schnelle mal ein Tipp, wie man ein paar Artikelinformationen in ein Sidebar-Widget packen kann. Es geht hier um drei Informationen, die man traditionell entweder unter den Artikel oder in den Meta-Informationen platzieren würde.

Die Anzeige der 3 Informationen ist nur in der Artikelansicht sinnvoll, da sich die Auswertung ja auch nur darauf beziehen. Man benötigt also entweder ein Plugin zur Steuerung der Anzeige des Widgets (z.B. Widget-Logic) oder regelt das, wie im Beispiel mit etwas PHP-Code.

1.) Anzahl der Aufrufe eines Artikels (Views)
2.) Wann wurde der Artikel zuletzt geändert (Update)
3.) Wie oft wurde der Artikel geteilt (Twitter, Facebook, Google+)

Zuerst braucht man ein PHP-fähiges Widget. Ich nutze im Backend den Editor „WP Edit Pro“, der auch diese Möglichkeit vorhält. Es gibt im Netz Codestückchen, die Widgets PHP-fähig machen. Diese könnte man ggf. via Toolbox von Sergej Müller in Gang setzen.

Zunächst also der Code für ein Widget, den man dort einfach einfügt (CSS H4 muss dem Theme entsprechend angepasst werden).

<?php if ( is_single() ) { ?> <h4 class="widget-title">Artikelinfo</h4>Dieser Artikel wurde bereits <?php setPostViews(get_the_ID()); echo getPostViews(get_the_ID())-1;?> mal gelesen.
<br />
Letzte Änderung des Beitrages am:
<!-- START DISPLAY UPDATE INFO -->
<?php if(strtotime($post->post_modified) - strtotime($post->post_date) > 86400)
echo "" ;
the_modified_date('j.m.y');?>
<!-- END DISPLAY UPDATE INFO --><br />
Insgesamt wurde dieser Beitrag <?php echo do_shortcode('[totalshares] '); ?> mal geteilt.

<?php }?>

So sieht der Code für die Ermittlung der Gesamtanzahl der Shares aus:

function getTotalShares($atts) {
extract(shortcode_atts(array(
'cache' => '3600',
'url' => 0,
'f' => 0,
'bgcolor' => '#ffffff',
'bordercolor' => '#ffffff',
'borderwidth' => '0',
'bordertype' => 'solid',
'fontcolor' => '#7fc04c',
'fontsize' => '55',
'fontweight' => 'normal',
'padding' => '1'
), $atts));

$shareHash = "$cache.$url.$f.$bgcolor.$bordercolor.$borderwidth.$bordertype.$fontcolor.$fontsize.$fontweight.$padding";
$totalShareRecord = 'totalshares_' . $shareHash;
$cachedposts = get_transient($totalShareRecord);
if ($cachedposts !== false) {
return $cachedposts;

} else {

if (!$url) $url = get_permalink($post->ID);

$json = file_get_contents("http://api.sharedcount.com/?url=" . rawurlencode($url));
$counts = json_decode($json, true);
$return = $counts['Twitter'] + $counts['Facebook']['total_count'] + $counts['GooglePlusOne'];
if ($f) $return = '
' . $return . '';
set_transient($totalShareRecord, $return, $cache);
return $return;
}
}
add_shortcode('totalshares','getTotalShares');

Hier noch der Code für die Views (ebenfalls z.B. einsetzen über die Toolbox von Sergej Müller):

// function to count views.
function setPostViews($postID) {
$count_key = 'post_views_count';
$count = get_post_meta($postID, $count_key, true);
if($count==''){
$count = 0;
delete_post_meta($postID, $count_key);
add_post_meta($postID, $count_key, '0');
}else{
$count++;
update_post_meta($postID, $count_key, $count);
}
}

// function to display number of posts.
function getPostViews($postID){
$count_key = 'post_views_count';
$count = get_post_meta($postID, $count_key, true);
if($count==''){
delete_post_meta($postID, $count_key);
add_post_meta($postID, $count_key, '0');
return "0 ";
}
return $count.' ';
}

Sichere Auswahl von WordPress-Themes für Ihren Blog

18. Oktober 2014

Ann-Bettina von ABS-Leseecke hat sich für eine Blogparade ein Thema ausgedacht, das mir wirklich liegen sollte. Ob es auf der Welt einen Blogger gibt, der so viele Wordpress-Themes durchprobiert hat? In den imaginären Charts könnte ich eine Spitzenposition einnehmen. 🙂

Hätte ich unter diesen Voraussetzungen denn wenigstens eine Methode anzubieten, nach der Themes auszuwählen sind oder was bewegt mich dazu, mir überhaupt so viele Themes anzuschauen und einen Teil davon hier oder in anderen Blogs auszuprobieren? Na, gucken wir mal.

Die rationale Methode, also die, die mir überhaupt nicht liegt,  wäre doch vermutlich die, dass man schaut, welches Theme am besten zum Themenbereich des Blogs passt. Längst gibt es ja eine Unmenge an themenspezifischen Wordpress-Themes. Es gibt Themes für Fotos, Magazine, Essen und Trinken, Filmkritiken – ja es gibt inzwischen vermutlich kaum noch einen Sektor, der nicht auch durch spezifische Wordpress-Themes abgedeckt wäre.

Ich schaue bei meiner Wahl als erstes darauf, dass mir das Thema optisch gefällt und ob die gebotenen Features in der Praxis auch einen Nutzen versprechen. Es gibt eine Vielzahl von eierlegenden Vollmilchsäuen, die theoretisch wohl alles abdecken, die aber für einen einfach Blogger vom Lande schlicht überdimensioniert sind. Featureismus wird auch von Wordpress-Theme-Autoren praktiziert, und es gibt sicher viele Nutzer, die davon nicht genug kriegen können.

Es ist ein bisschen so, wie bei einer großen Bürosoftware – beispielsweise MS – Office. Auch dort finden sich Funktionen, die selbst Spezialisten, wenn überhaupt, nur ganz selten nutzen. Ich denke da zum Beispiel an Excel, mit dem ich persönlich seit gefühlten Ewigkeiten auf Du und Du bin. Und ich nutze auch längst nicht alle Möglichkeiten, die diese Software bietet.

Ich empfehle statt der zahllosen ins Theme integrierten Funktionen die Nutzung von empfohlenen Plugins, um anstehende Aufgaben zu lösen. Die gibt es beispielsweise für Shortcodes.

Wechselt man nämlich irgendwann einmal das Theme, führt die Verwendung der ins Theme integrierten Funktionen oft zu unschönen und unerwünschten Rückständen. Es gibt diesbezüglich auch darüber hinausgehende Lösungen, die man mit Sergej Müllers Toolbox umsetzen kann.

Die Puristen unter den Bloggern werden möglichst ganz auf den Einsatz von Plugins verzichten und bevorzugen Bordmittel.  Sie ziehen es vor, die grundlegenden Dinge in der functions.php oder über die schon erwähnte Toolbox von Sergej Müller zu erledigen.

Aber wer sich nicht so gern in die Niederungen von PHP und Datenbank begeben möchte, dem sei die mächtig gefüllte Plugin-Datenbank von Wordpress ans Herz gelegt. Es gibt darüber hinaus sehr viele externe Anbieter von Wordpress Plugins. Das Angebot der Wordpress-Plugins ist ebenso wie die Themen in der entsprechenden Bibliothek getestet und dürfte keine Probleme verursachen. Bitte vertraut externen Anbietern bitte nicht einfach blind, sondern erkundigt euch, wie die Erfahrungen anderer Nutzer mit diesen Produkten sind.

Es ist immer lehr- und hilfreich, sich bei den unzähligen Spezialseiten über die Erfahrungen mit Themes und Plugins zu informieren. Und zwar bevor man diese einsetzt. Ich teste neue Themes und Plugins meistens unter einer Wordpress-Installation, für die ich eine Subdomain eingerichtet habe. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, Wordpress lokal zu installieren, um diese inklusive Themes und Plugins eingehend zu testen.

Ich erlaube mir hier die Behauptung, dass ein lokaler Test mit der aktuellen Wordpress 4-Version und mit der heute excellenten Unterstützung der infrage kommenden Provider für normale User kaum erforderlich sein dürfte. Früher waren solche Tests sinnvoll, heute geht das auch ohne. Aber es wird Nutzer geben, die das anders sehen.

Eine direkte Installation dürfte bei neu eingerichteten Blogs (ohne Content) ganz unproblematisch sein. Wenn man allerdings schon einige Artikel geschrieben hat, ist der vorherige Test neuer Plugins und Themes zu empfehlen. In diesem Fall: Backups bitte nicht vergessen! Für diesen Zweck gibt es ebenfalls wunderbar zuverlässige und einfach zu bedienende Plugins. Meine Plugins und Themes sichere ich täglich mit Wordpress Backup (by BTE).

Hier eine kleine Übersicht über „meine“ Themes, die ich hier über die Zeit genutzt habe:

 

Kommen wir jetzt zu Ann-Bettinas Fragenkatalog:

1.) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?

Ich finde es außerordentlich praktisch, wenn das Theme für eigene Änderungen/Anpassungen entweder ein Child-Theme mitbringt oder eine custom.css. Letzteres ist beispielsweise bei dem großartigen Theme „Hueman“ des schwedischen Autors Alexander Agnarson der Fall. Für dieses Theme ist auch eine deutsche Sprachdatei verfügbar.

Ebenso finde ich es gut, wenn im Theme vorgesehen ist, auch gestalterische Änderungen am Backend-Editor vorzunehmen. Ellen von Elmastudio.de hat sehr schön beschrieben, worauf man dabei achten soll bzw. welche Schritt durchzuführen sind.

2.) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?

Ich habe schon alles mögliche ausprobiert. Z.B. ein Layout über die gesamte Seitenbreite – ganz ohne Sidebars. Ein Contentteil mit zwei Sidebars oder – wie derzeit – mit einer Sidebar. Ich fand es eine Weile sehr schick, den Blog ganz links auszurichten und nicht – wie es (fast) alle tun – zentriert. Also es ist sehr stark Geschmackssache. Wenn man auf Sidebars ganz verzichten möchte, sollte man allerdings bedenken, dass manche LeserInnen sich gern am Inhalt dieser Dinger orientieren bzw. einen Überblick über das Angebot verschaffen. Dabei spielt vielleicht eine Rolle, dass sie das durch viele andere Blogs so gewöhnt sind. Zu viel Individualität kann halt auch irritieren.

3.) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?

Ja, ich experimentiere gern mit Farben. Bei meinem letzten Theme war die Grundstimmung grün (ist nicht politisch gemeint). Damit die Farben halbwegs gut zusammenpassen, habe ich mir angewöhnt, ein Adobe-Tool namens Kuler zu nutzen. Dort bekommt man schöne Farbharmonien oder einfach Komplementärfarben geboten. Die Farbcodes nimmt man via Zwischenablage in die CSS-Datei und schon existieren ein paar neue Akzente im Blog. 🙂

4.) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?

Nein, kein Hintergrundbild. Einfach nur grau. Aber das kann sich (bei mir) ganz schnell ändern. Kürzlich hatte ich ein Theme, bei dem ich Hintergrundbilder genutzt habe. Ich fand das zwar auch ganz schick aber dann hat mich das schnell gestört. Ich fand, im Fall meines Blogs lenkte es vom Wesentlichen ab. Hier ein Screenshot davon.

Hintergrundbild

5.) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?

Absolut! Ich nutze responsives Design seit es das gibt. Vor allem die Themes von Elmastudio.de kann ich empfehlen. Von Ellen und Manuel gab es von Beginn an ausschließlich responsives Design. Auf mobilen Geräten erspart einem der Einsatz solcher Themes die Verwendung von eigenen Lösungen bzw. speziellen Mobil-Themes. Das Plugin Jetpack enthält ein mobiles Design. Das ist als Notlösung ok, aber ein responsives Theme macht mehr her – finde ich.

6.) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?

Persönlich bin ich mit Wordpress absolut zufrieden. Ich hatte von 1996 bis 2012 eine Website mit Officetipps, die ich inzwischen eingestellt habe. Diese lief eine Zeit lang mit Joomla. Das ist ein schönes und leicht zu erlernendes CMS. Aber Wordpress erfüllt alle Kriterien, die für mich entscheidend sind.

Ein dickes Kompliment noch einmal von meiner Seite an die Entwickler dieses wunderbaren Tools.

 

jünger älter