Internet: Wie groß ist der Einfluss des Gemeinheitsquotienten?

21. April 2014

Unternehmen setzen solchen Erfahrungen (lies den unten verlinkten Artikel im Internetmagazin) fragwürdige PR-Methoden entgegen. Da frage ich mich, was Beispiel Politiker dieser Entwicklung entgegenzusetzen haben. Oder Medien?

Eines wird deutlich, wenn man die naheliegenden Zukunftsperspektiven betrachtet: Wir befinden uns in ethisch-moralischer Hinsicht (Neuland) im Hintertreffen und deshalb längst in einer Abwärtsspirale. Hoffentlich stellt sich die Erkenntnis noch rechtzeitig ein. Im Moment protestiert man stattdessen lieber gegen angeblich gleichgeschalteten Medien und nimmt dabei in Kauf, sich mit Leuten gemein zu machen, die auf diesem Trend ihr Süppchen kochen.

Für das amerikanische Magazin Popular Science steht fest: »Kommentare können der Wissenschaft schaden. Deshalb gibt es sie bei uns nicht mehr.« In seiner Entscheidung beruft sich das Magazin auf eine Studie der University of Wisconsin-Madison, die sagt, dass ätzende Kommentare die Meinung der Leser über wissenschaftliche Themen manipulieren können. Die Autoren nennen das den Nasty Effect – den Gemeinheitsqoutienten. Fiese Bemerkungen ziehen gemäß dieser Theorie weitere Bosheiten nach sich. Und so dreht sich die Spirale immer weiter Richtung unterstes Niveau. LINK
Sind Internet-Kommentare böse? | IntMag

Heute muss ich mich aber mal rasieren. Bald kommt der neue Nassrasierer von Gillette.

21. April 2014

Ich bin leidenschaftsloser Rasierer. Alle paar Tage reichen – auch mit 60. Meine Frau stört ein 3-Tage-Bart nicht. Mir ist das recht, sehr recht. Wenn ich mich allerdings rasiere, benutze ich dafür schon seit Jahren einen Nassrasierer. Mit den Trockenrasierern, die ich immer wieder über die Jahrzehnte ausprobieren konnte, habe ich mich nie richtig anfreunden können.

Richtig rasiert ist man doch eigentlich nur nach einer ordentlichen Nassrasur. Oder? Ich finde auch immer, dass es so viel schneller geht als mit einem Trockenrasierer. Und die Gefahr, dass man sich mit den heutigen Klingen schneidet, besteht aufgrund der Innovationen der beiden großen Wettbewerber auch schon längst nicht mehr.

Meine bevorzugte Marke ist von jeher Gillette. Im Moment heißt mein Gerät „Fusion“. Was man benutzt scheint nicht ganz unwichtig zu sein. Jedenfalls sprechen die vielen Filmchen bei Youtube dafür.

Am 29. April erfolgt in New York die Markteinführung des neuesten Gillette – Rasierers. Die Zeit drängt mich nicht. Ich habe noch ein paar Klingen. Die werde ich auf alle Fälle noch aufbrauchen, bis ich mir vielleicht das neue System zulege. Die Klingen sind ja mit Abstand das Teuerste beim Rasieren. Oder ist es das Rasierwasser? Nee, bei mir nicht.

Youtube Video

Die Herausforderung am Ostersonntag

20. April 2014

Eigentlich nimmt man sich traditionell ja am Ostersonntag etwas Zeit, um die gefärbten Ostereier zu suchen. Diesem Alter sind wir leider entwachsen. Der Nachwuchs für derlei Schabernack wird die Aufgabe bald übernehmen. Aber noch ist er zu klein. Da muss halt Onkelchen ran.

Die Industrie beschert uns zum Glück alltägliche Aufgaben, die durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Ostereiersuchen haben. Heute morgen wollten wir (Schwiegermutter, meine Frau und ich) unser Osterdeo auflegen. Doch vor dem Duften hat der Herr ein hartes Stück Arbeit gesetzt.

Unser Gemeinschaftsdeo hat nämlich einen Sicherheitsverschluss – vermutlich damit sich das Zeug nicht unabsichtlich in die Augen von Kindern pustet. Man kennt das zur Genüge – allerdings bei Deos hatte ich eine solche Sicherung bisher noch nie gesehen.

Gesehen ist das Stichwort. Auch ohne Brillen konnten wir erkennen, dass man die Kappe zum Öffnen nach links drehen muss und zum Schließen halt nach rechts (Markierung 2). Nur – es drehte sich rein gar nichts. Ich ging vom Bad ans Tageslicht. Auch nicht besser. Erst, nachdem ich die Brille aufgesetzt hatte, entdeckte ich, dass diese blöde Kappe zweigeteilt ist (Markierung 1).

Ja, kaum macht mans richtig, klappt auch das mit dem Deo. Aber für ältere Herrschaften sind solche Features eine echte Herausforderung. Das mit dem Ostereier suchen war irgendwie lustiger. Ich glaube, nächstes Jahr machen wir lieber das wieder.

Ein frohes Osterfest für alle LeserInnen!

Deoverschluss mit Tücken

 

Karfreitag: Heute gibts Fisch, und tanzen gehen wir auch nicht

18. April 2014

Um genau zu sein: es gibt Kabeljau. So gehört sich das in einem katholischen Haushalt am Karfreitag. Tanzen gehen wir ja sowieso heute mal nicht. Dann müssen wir wenigstens das einstudierte Ritual einhalten.

Es gibt also fangfrischen Kabeljau, zwei Stücke für 14 Euro. Ich finde das teuer. Passt das zum Gedanken des Fastens? Dazu gibt es Salzkartoffeln, Salat und (auf meinen besonderen Wunsch) Remouladensauce.

Obwohl die Preise für diesen Fisch doch im Moment angeblich stark gefallen sein sollen. Aber warum soll das bei den Fischen denn anders sein als beim Strom?

[Webmasterfriday] Blog, du sollst schön, schnell und gut sein

13. April 2014

Der Anspruch, den ich im Artikeltitel festgehalten habe, hat sich auch nach Jahren nicht geändert. Dass es letztlich um die Leserinnen und Leser gehen sollte, passte nicht mehr in die Titelzeile (SEO!?).

Vermutlich ist das ein ziemlich universaler Anspruch. Viele BloggerInnen werden ihn teilen. Wir hätten gern alles und das alles gleichzeitig.

Das ist nicht so leicht, sondern erfordert zunächst einige Entscheidungen. Sebastian hat das hier schön beschrieben.

Die meisten werden natürlich wissen, dass die Ladegeschwindigkeit eines Blogs von Bedeutung ist – selbst dann, wenn die Auswirkungen für das Google-Ranking nicht so gravierend sind, wie es häufig zu lesen ist. Wer möchte in Zeiten entsprechender Bandbreiten seine Beiträge Leserinnen und Lesern schon mit besonderer Langsamkeit darbringen?

Für die Performance, Beschleunigung meiner Blogs, sind folgende Dinge zuständig:

 

1.) Ich (Tüftelt hier, tüftelt da – am WP-Theme herum)
2.) Cachify
3.) Use Google Libraries
4.) WP-Optimize
5.) Ein paar Einträge in der .htaccess

 

Der Bestand an aktiven Plugins steht derzeit bei 22. Die meisten – bilde ich mir ein – dienen den Leserinnen und Lesern. Aber das nennt man wohl selektive Wahrnehmung. Was von den verschiedenen Angeboten wird denn wirklich genutzt? Eigentlich weiß ich das gar nicht so genau. Sebastian erklärt in seinem Artikel, dass er darauf achtet, welche Elemente von den Lesern angenommen werden und welche nicht. Danach entscheidet er, was drin bleibt oder rausfliegt. Und das macht er regelmäßig.

Hier ändere ich auch ständig irgendwas. Als privater Blogger, der mit seinen Aktivitäten keinerlei Geschäftsinteressen verbindet, kann ich frei entscheiden. So ist es auch zu erklären, dass ich ständig an diesem Blog herumfuhrwerke. Andererseits achte ich aber darauf, dass die Blogfeatures sich daran orientieren, was sinnvoll ist und was nicht. Nur messen kann ich das nicht. Hier zählt also nicht die Messung, sondern eher das Gefühl. In meinen Artikeln spreche ich zum Leidwesen mancher LeserInnen auch gerne mal von „meinem Gefühl“. Als Argument ist das ein bisschen dünn – jedenfalls je nachdem, um was es gerade geht.

Ich war Matze dankbar, dass er sich kürzlich zum Artikel über den Sinn einer Sidebar (auch ein Thema beim Webmasterfriday) ein paar praktische Hinweise gegeben hat. Seitdem ist die Tagliste wieder in meiner Sidebar. 🙂

Die Werte gucke ich mir inzwischen nur noch ab und zu an. Hier die Messungen von heute:

Foto von: MichaelCC BY-NC-SA 2.0

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