Müssen wir uns mit solchen Extremisten, wie AfD-Poggenburg abfinden? Ich nicht!

16. Februar 2018
2 Min.

Solche Leute wie Poggenburg und Höcke im Land zu haben, empfinde ich als Zumutung. Obwohl wir schon einiges von diesen rechten Hetzern gewöhnt sind, schaffen sie es immer wieder, neue "Akzente" des Hasses zu setzen.

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Es ist sehr interessant in die Gesichter der Leute zu schauen, die an dieser „AfD-Veranstaltung“ teilgenommen haben. Mich erinnern Poggenburgs rassistische Ausfälle an Hitlers Auftritte im Münchner Hofbräukeller.

Es gibt aber eine Menge Menschen in Deutschland, denen die „Auguren“ der AfD nach dem Herzen reden. Das ist erschütternd. Und die Schuld dafür suche ich nicht in irgendwelchen politischen Schlammschlachten der Gegenwart oder in den zweifellos gemachten Fehlern.

Mit meiner Erschütterung wächst der Zorn auf den geistigen Unrat, mit denen Menschen wie Poggenburg unsere Umwelt verpesten. Jeder, der so redet, wie dieser Nazi sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden!

Wenn solche wüsten Beschimpfungen von türkischen Mitbürger*Innen durch die 87 % der Wahlbürger*Innen toleriert oder als bloße Meinungsäußerung eingeordnet werden, dann stecken wir bereits viel tiefer in dem braunen Sumpf als ich das je für möglich gehalten hätte. Dass jetzt Leute der AfD im Bundestag sitzen, ist vielleicht weniger ein Problem. Mir wäre es zwar anders lieber aber die Verhältnisse sind wie sie sind.

Dass die AfD diese Bühne jedoch auch nutzt, die selbstverschuldete Lage, also die entstandene Schwäche unserer Demokratie für ihre rechtsextremistische Propaganda und in Teilen umstürzlerischen Visionen zu instrumentalisieren, ist es sehr wohl!

Von wegen Geschichte wiederholt sich nicht! Ich erinnere deshalb an Roger Willemsen.

Horst Schulte
Horst Schulte
@HorstSchulte@horstschulte.com

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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