So viele gute, kostenlose Tools – auf welche möchtest du nicht verzichten?

16. August 2013

Welche kostenlosen Tools, die uns das Internet „schenkt“ nutzen wir und wie hoch schätzen wir den Nutzen ein, den diese für uns haben? „Welche kostenlosen Tools und Dienste nutzt ihr?“ ist das Thema des dieswöchigen Webmasterfriday.

Treuer Anwender

Diesen Beitrag aus dem August 2013 habe ich eben noch einmal durchgelesen. Trotz der schnelllebigen Zeit – auch was solche Tools anlangt – bin ich doch verdammt treu. So habe ich in all diesen Jahren nur zwei aus meiner Liste gestrichen. Alle anderen nutze ich auch heute noch.

14.01.2020

Dann will ich mal loslegen. Oder halt! – sind es denn tatsächlich so viele, wie ich im ersten Moment gedacht habe? Das ist nicht der Fall. Der spontane Eindruck, dass es sich um eine relativ große Zahl handeln müsste, kommt wahrscheinlich einfach daher, dass ich neue und insbesondere empfohlene Tools immer gleich ausprobieren muss.

Nur dann, wenn ich einen persönlichen Nutzen durch den „produktiven“ Einsatz auf Anhieb erkenne, nutze ich sie weiter. Jedenfalls eine Weile. Nach dieser Weile stellt sich nämlich häufig heraus, dass ich das Tools doch nicht brauche. Das sagt natürlich lediglich etwas über die eigene Arbeitsweise oder unsere Präferenzen aus und weniger etwas über die Qualität des Tools. Auch die Tools, die ich eigentlich kaum benötigte, habe ich im Zugriff. In Ausnahmefällen komme ich schon mal auf sie zurück. In diesen Fällen schwenke ich nicht selten zwischen „Angetan- und Verärgertsein“ hin und her. Schließlich ist die Handhabung mancher dieser Tools nicht so leicht, wie man es sich gewünscht hätte. Etwas Einarbeitung braucht selbst ein Tool, dessen Funktionen man (fast) intuitiv versteht.

Ich empfinde es als Nachteil, vielleicht sogar als Sicherheitsrisiko, dass ich die übergreifend erlaubten Zugriffe der verschiedensten Tools nicht sofort wieder unterbinde (soziale Netzwerke), sobald ich deren regelmäßige Nutzung beende. Wenn man sich die „Freigaben“, die viele Dienste in übersichtlicher Form anbieten, einmal anschaut, findet man ganz schön umfangreiche Inhaltslisten.

Andererseits gibt es auch Tools, die man nicht so häufig aktiv verwendet, die aber dennoch interessante Datensammlungen anhäufen und deren Nutzwert erst eine längerfristige Nutzung deutlich macht. Als positives Beispiel möchte ich hier Last.fm nennen. Fast alle von mir gehörten Musiktitel werden gescrobbelt. Inzwischen kann ich auf eine ganz schön lange Zeit zurückblicken. Es ist interessant, wie sich der eigene Musikgeschmack über die Jahre entwickelt – oder eben auch nicht.

Wie man den Dauereinsatz anderer Tools, etwa den von Google – Analytics bewertet, ist abhängig davon, wie man generell gegenüber Internet-Giganten wie Google eingestellt ist. Solche Analysen sind viel umfassender und viele greifen zur Betrachtung der Daten des eigenen Blogs lieber auf selbstgehostete Lösungen zurück (Piwik). Ich verwende Google Analytics zwar schon lange, aber da seine Offenbarungen mich wenig erfreuen, schau ich dort selten rein.

Hier nun die Auflistung meiner Tool – Favoriten (On- und Offline). Die Ermittlung der Reihenfolge war nicht ganz einfach, sie stellt jedenfalls mein persönliches Ranking dar.

  • Google Mail – Die vielen nützlichen Erweiterungen und der proppere Spam-Schutz haben mich damals überzeugt. Und ich bin treu!
    Macht sich übrigens auch als Editor für Wordpress nicht schlecht (s. Teil von Jetpack – Wordpress „Bloggen per E-Mail„)
  • Evernotes – allerdings im Moment in der Premium-Version (t-online-Aktion: 1 Jahr kostenlose Nutzung) – Google Keep reicht mir nicht!
    Eignet sich zum einen gut als Themensammlung fürs Bloggen. Eine weitere Möglichkeit, ist die Nutzung mit Postach.io. Näheres beschreibt auch Manuela in ihrem Blog Pixelgraphix.
  • Spotify – Musik in allen Lebenslagen ist genau das, was ich brauche
  • Feedly kommt so langsam in Tritt – der Fortschritt ist allerdings etwas enttäuschend. Ich würde gern zurück zum Google Reader!
  • Ifttt – wer auf Automatisierung steht, sollte dort mal reinschauen
    Mit ifttt steure ich z.B., dass alle Anhänge, die in meinem Google Mail – Postfach ankommen, in ein bestimmtes Laufwerk bei Google Drive kopiert werden. Sehr praktisch.
  • Delicious – Bookmarkdienste sollen aus der Mode sein, Delicious mag ich einfach
  • flickr.com (habe gerade meinen Premium-Account (seit 2004) gekündigt – 1 TB reicht auch mir 🙂
  • Google Drive – ziehe ich inzwischen allen anderen Cloud – Diensten vor. Und zwar in erster Linie deshalb, weil man sich aufgrund der sehr guten Alternativen einfachen mal entscheiden muss. Die parallele Nutzung macht aus meiner Sicht höchstens in Ausnahmen Sinn.
  • Hootsuite – ich vermisse die Integration des Google+ – Profiles
  • Notepad++ – ein Editor mit allen nur denkbaren + nützlichen Funktionen
  • Irfanview erst durch den Einsatz der ebenfalls kostenlosen Plugins wird das Tool richtig leistungsfähig
  • Screenpresso – auch in der kostenlosen Version sehr komfortabel
  • Cuecards 2.35 – nutze ich bereits seit 1997! Es ist mir immer noch eine echte Hilfe
  • Google Kalender – ich synchronisiere diesen mit meinen Outlook-Firmenkalender
  • Google Map –  trotz Navi im Auto
  • Last.fm –  wie sich der eigene Musikgeschmack verändert, kann man dort verfolgen.
    Zur Darstellung der zuletzt gehörten Musiktitel gibt es übrigens schöne Plugins in der Wordpress – Bibliothek.
  • WordPress › Last.Fm Records « WordPress Plugins

Google Analytics – nutze ich – allerdings aus besagten Gründen eher widerwillig 🙂

Kommentare löschen ist eine heikle Geschichte – ich mache das eigentlich nie (fast nie)

11. August 2013

Das Wordpress-Theme, das ich hier verwende, heißt Dorayaki. Es stammt von Elmastudio. Man kann – glaube ich – sagen, dass ich ein guter Kunde von Elmastudio bin. Allerdings bin ich etwas angepisst. Ich habe nämlich festgestellt, dass einer meiner Kommentar gelöscht wurde. Das finde ich nicht ok.

Ein anderer Kommentator hatte sich, etwas weniger zurückhaltend als andere Kritiker, zum hohen Wiedererkennungswert der Elmathemes geäußert. Diesen hatte ein ein anderer Kommentator zuvor im positiven Sinne hervorgehoben. Der Kommentar hingegen war negativ und deshalb bezog sich meine Kritik direkt darauf und war… ein bisschen daneben. Aber doch nur ein bisschen. Ich kriege es inhaltlich nicht mehr hin. Aber ich habe diesen Kommentator gefragt, ob er an der Wursttheke die gleichen Maßstäbe anlegen würde. Schließlich sähen die Würste auch alle gleich aus. War daneben – zugegeben.

21 Artikel hier im Netzexil handeln direkt und indirekt von Elmastudio.

Mein Kommentar als auch der des Kritikers wurde also kurzerhand gelöscht. Wahrscheinlich passt das nicht ins positive Bild, das die Kunden und Besucher von Elma haben. Schließlich handelt es sich um eine Website, die mehr als ein persönlicher Blog auf eine gute Reputation angewiesen ist. Trotzdem ärgert mich die Löschung meines Kommentars. Ich glaube, hier habe ich seit meinen Blogkindertagen im Jahr 2004 ein einziges Mal einen Kommentar gelöscht. Und ich habe mir hier schon ziemlich grobe Dinge reinziehen müssen. Aber gut, das hier ist halt kein kommerzielles Projekt. Trotzdem.

Plädoyer für Sidebars und Footer in dosiertem Umfang

11. August 2013

Den Sonntag zum Freitag  – wenn auch „nur“ zum Webmasterfriday – zu machen, hat doch was! Wieder bin ich etwas spät. Aber der gute Wille zählt und einen Moment lang sind die Leser und ich dann wieder beim Freitag Abend. Am Sonntag Mittag ist das ja keine so ganz schlechte Sache.

Aber zur Sache: An der Sidebar hier im Blog finden die radikalsten Veränderungen statt. Diese sind umfassender, radikaler als die bekannt häufigen Themewechsel.
Mal hat die Sidebar im Blog viel, mal wenig Inhalt. Mitunter habe ich Wordpress-Themes eingesetzt, in denen gar keine Sidebar vorgesehen war. Auch ein Footer war nicht enthalten. Den hat man sich dann ggf. selbst gebastelt. Einfach nur, weil es einen Riesenspaß macht, am Theme herumzuwerkeln.

Obwohl jeder Blogger weiß, dass das schönste Theme, die beste Sidebar und der aussagefähigste Footerinhalt interessante Bloginhalte nie ersetzen können, werden auch diese Dinge gehegt und gepflegt. Dabei kennt wahrscheinlich auch jeder erfolgreiche Blogs – im Sinne von Vielgelesen – , auf denen weder Sidebar noch (richtige) Footer zu finden sind. (1,2)

Die Inhalte stellen nicht selten gewissermaßen eine Art Nabelschau des Bloggers dar. Oder interessiert es die Leser wirklich, wie viele Follower, Fans oder Feedleser ein Blog hat? Welchen Vorteil bringen solche Zahlen für unsere Leser? Ein Vorteil ist auf Anhieb auszumachen. Die Relevanz, die Bedeutung eines Blogs ist auch aus der Zahl der Feed-Abonnenten abzuleiten. Wozu sonst brauchte man die ganzen Sozial-Media-Knöppe, die (fast) nirgends fehlen? Sie helfen bei der Orientierung der Besucher. Und darum sollte es gehen.

Kundenbindung

Außerdem können Kombinationen von Zählern und Inhalten die Bindung der Leser an einen Blog erhöhen. Wer den Feed abonnieren will oder dem Autor folgen möchte, der sollte schließlich auch schnell fündig werden. Von daher sollte die – wie auch immer gestaltete Schaltfläche auf alle Fälle prominent platziert sein. Und die Sidebar bietet sich hierfür an. Ebenso für die ggf. zum Einsatz kommenden Advertising-Elemente im Blog. In der Sidebar sind sie nicht so störend, wie im Bloginhalt. Aber dazu gibt es natürlich mehr als eine Meinung 🙂

Auf vielen großen Blogs ist der Inhalt der Sidebar wohldosiert. Manchmal gibt es dort nur 1, 2 Widgets, die eingesetzt werden. Bei kleineren Blogs findet man dagegen häufig etwas überladen wirkende Sidebars, die für den Besucher wohl wenig Zusatznutzen bieten.

Sidebar- oder Footer-Inhalte haben, glaube ich, die Tendenz die Zahl der Queries im Blog deutlich zu erhöhen. Auch deshalb sollte man etwas vorsichtig damit umgehen. Ich habe längere  Zeit hindurch ein feines Widget eingesetzt, mit dem nicht nur die letzten Kommentare, die letzten Beiträge in Tabs ausgegeben wurden, sondern auch noch Schlagworte und die Artikel, die am häufigsten kommentiert und gelesen wurden. Das Widget produzierte ziemlich viele Abfragen. Deshalb habe ich später wieder darauf verzichtet.

Responsive

Sidebars und Footer haben natürlich ihre Berechtigung und werden sie wohl auch künftig behalten – trotz der rapiden Zunahme und zu erwartenden Dominanz mobiler Geräte. Responsive Wordpressthemes stellen Sidebars standardmäßig in der Ansicht für mobile Geräte nach dem eigentlich Bloginhalt dar. So gewinnt der Leser, mehr als in der Desktop-Darstellung eines Blogs, den Eindruck, dass die Elemente (Content, Sidebar, Footer) quasi eins sind. Wenn man mit dem Einsatz der Sidebar – Inhalte also nicht übertrieben hat, kann der Leser durchaus profitieren.

In der Normalansicht des Blogs sollte man meines Erachtens darauf achten, dass die Länge der Sidebar(s) nicht zu weit über den eigentlichen Bloginhalt hinausragt. Ich finde, dass sieht unprofessionell aus. Es gibt Wordpress-Themes (z.B. MetroStyle), in denen sich die Sidebar mit dem Bloginhalt verschiebt.

Retina Press WordPress Admin Theme

2. Juli 2013

Auf den ersten Blick denkt man: Whow! Was ist das für ein schöner Editor. Alles so schön bunt hier… Diesen Traum in blau hat das Wordpress Plugin Retina Press WordPress Admin Theme meinem Wordpress verpasst.

Aufmerksam wurde ich durch den heutigen Newsletter von Perun.

Ich finde, die spontan investierten 12$ haben sich gelohnt. Da macht das Bloggen richtig Spaß.

Jetpack – Diät: Wordpress-Plugin in der Slimversion

30. Juni 2013

Manche Wordpress-Nutzer beklagen, dass Jetpack den Blog mitunter ausbremst. Ich würde das nicht bestreiten wollen. Andererseits gibt es allerdings in diesem Plugin-Paket eine Reihe interessanter Lösungen, auf die man ungerne verzichten möchte.

Manchen Nutzern ist die Tatsache ein Dorn im Auge, dass Jetpack erst einmal angemeldet werden muss, um seinen Dienst überhaupt aufzunehmen. Jetpack setzt einen Account bei Wordpress.com voraus.

Slimjetpack beinhaltet sehr viele der in Jetpack enthaltenen Pluginelemente (s. Screenshot).

Wer z.B. die Carousel-Ansicht (für Galerien) nutzen aber den Overhead von Jetpack nicht „mitschleppen“ möchte, kann dafür eine gut funktionierende Single-Lösung einsetzen (Carousel without Jetpack).

Ich nutze gerne die Sharing-Funktion von Jetpack. Auch die seit einiger Zeit mögliche selbstgewählte Platzierung der Ausgabe an eine beliebige Stelle (z.B. in der single.php) machte die Nutzung attraktiver.

Damit durch die manuelle Platzierung an der gewünschten Stelle, die Ausgabe nicht doppelt erscheint, müssen zwei Filter gesetzt werden. Auch diese habe ich in die Datei single.php eingefügt, weil ich (auch aus Performancegründen) das Sharing nur in der Einzelansicht erlauben möchte.

< ?php remove_filter( 'the_content', 'sharing_display', 19 ); ?>
< ?php remove_filter( 'the_excerpt', 'sharing_display', 19 ); ?>
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