Google+ Kommentare ohne Plugin im Blog nutzen

19. Juni 2013

Inzwischen gibt es eine Reihe guter Plugins für die Aufgabe, auch Google+Kommentare im eigenen Blog anzuzeigen bzw. Kommentare über den Google+-Account direkt im Blog zu schreiben. Hier habe ich das Plugin „Google+ Comments for WordPress“ von Brandon Holtsclaw im Einsatz, das noch einige weitere Möglichkeiten anbietet. Damit kann zusätzlich über Facebook, Disqus und neuerdings auch den Livefyre-Account komentiert werden. Auf dieses Plugin stieß ich vor ein paar Wochen durch einen Hinweis von Markus.

Implement Google Plus Commenting on WordPress without using Plugin

Schließt an den Aufruf des Scripts noch {lang: ‚de‘} an (in geschweiften Klammern).

Die paar Zeilen einfach ins die comments.php kopieren, fertig. Das Google-Kommentarfeld erscheint nun in deutscher Sprache über oder unter den Wordpress-Kommentaren – je nachdem, wohin ihr es platziert haben möchtet.

Ich weiß, dass manche die zusätzliche Aufnahme von Google-Kommentaren ebenso wenig mögen, wie seinerzeit die Möglichkeit, Facebook-Kommentare in Blogs zu integrieren. Nun sieht man andererseits immer mehr Wordpress-Blogs, in denen sogar auf die normalen Kommentarfelder ganz verzichtet wird. Das finde ich aus dem Grund nicht so gut, weil nicht jeder über die notwendigen Google+- oder Facebook- Accounts verfügt.

Aber das ist ja auch das Schöne. Jeder kann es halten, wie er möchte.

Das Radio war einige Zeit die Verbindung zur großen, weiten Welt. Und heute?

8. Juni 2013

Welchen Radiosender man hört, hängt vermutlich sehr davon ab, wie alt man ist. Ich höre gar nicht mehr so viel Radio wie früher. Und wenn, bevorzuge ich Sender mit einer guten Mischung aus Information und Musik. WDR5 und SWR1 sind so gesehen meine Lieblingssender.

WDR5 wegen der fantastisch fundierten Informationen zu unterschiedlichsten Themengebieten und SWR1 wegen des Musikangebotes; vorwiegend aus den 70er und 80er Jahren. Letztgenannter Sender macht mir schmerzlich bewusst, wie wenig sich die Rock- und Popmusik seit den 70er Jahren weiterentwickelt haben. Mit Rap oder gar Techno kann ich arg wenig anfangen. Sender wie Einslive oder SWR3 kann ich nicht mehr hören. Davon krieg ich Ohrenkrebs. Ich sag ja, es ist eine Frage des Alters.

Deshalb ist es schön, dass es ein so umfangreiches Angebot verschiedenster Sender gibt. Wie beim Fernsehen bevorzuge ich die öffentlich-rechtlichen Sender. Ich schreibe das auch in dem Bewusstsein bzw. der Hoffnung, dass einige der jede Gelegenheit für ihre Hassattacken nutzenden Meinungsführer im Web und ihre Claqueure vor Wut einen roten Kopf kriegen.

Heute höre ich Radio überwiegend beim Autofahren. Zu Hause läuft den lieben langen Tag Spotify oder Webradio. Da geht es sehr viel um Jazz und ein bisschen auch um Popmusik.

By: peetje2CC BY-NC-SA 2.0

Korrekt gebloggt, ey

31. Mai 2013

Bisschen sperrig vielleicht, der Titel: „Ethik und Moral – was sollte ein Blogger – Nicht!?“. Also, um unterschiedliche Meinungen und erhitzte Gemüter geht es nicht. Obwohl, die Art und Weise, in der wir uns „begegnen“ – nicht allein wir Blogger – wäre es auch wert, einmal diskutiert zu werden.

Es scheint so, als stecke in manch einem Blogger ein handfester Idealist. Eigentlich nicht nur bei Bloggerinnen und Bloggern, sondern vor allem entdeckt man ihn auch bei Kommentatoren, die es zum Glück immer noch gibt, und die sich nicht selten schwer ins Zeug legen.

Zum aktuellen Webmasterfriday geht es um ethisches Bloggen oder besser gesagt, es geht u.a. um die Frage, ob man zum Beispiel Links kaufen oder verkaufen darf, um Geld zu verdienen und noch einfacher ausgedrückt, um als Blogger voran zu kommen. Angeregt wurde dieses Thema von Philipp Greifenstein.

Ich sach mal: Es kommt drauf an.

Allerdings weniger darauf, wie ich oder wie überhaupt andere Blogger dazu stehen, sondern mehr, wie der einzelne sein Ding aufzieht und wie er sein Projekt sieht. Ob es nun das pure Mitteilungsbedürfnis ist mit der erst später einsetzenden Erkenntnis, dass das tatsächlich auch andere interessiert, was er da in die Welt hinausposaunt. Vielleicht hat der Blogger aber auch von Beginn an die kommerziellen Aspekte gesehen und sein Handeln darauf eingestellt. Ich stehe nicht an, um darüber zu urteilen.

Hauptsache guter Content, sagt Sascha Lobo doch immer. Und da hat er wirklich Recht. Die Crux ist, dass nicht alle das Gleiche unter „gutem Content“ verstehen. Und auch das ist positiv am Bloggen. Differenzierte Meinungsbilder beleben insbesondere das „Geschäft“ des Bloggens.

Ich behaupte ja, es gibt bei uns Bloggern nicht die Stromlinienförmigkeit, die viele bei den traditionellen Medien gerne ausmachen. Politisch gesehen, so scheint es mir, gibt es mehr linke als rechte Blogger und mehr gute liberale Blogger als linke. Und wenn? Jedem seine Nische — und jedem seine Meinung! Sei sie noch so provozierend.

Mein Vorbehalt hat nichts damit zu tun, wie versucht wird, z.B. mit dem Blog Geld zu verdienen – solange das mit rechten Dingen zugeht. Über Blogs, in den die katholische Kirche ständig attackiert wird und ich als Mitglied der „Kinderfickersekte“ beleidigt werde, will ich nicht viel Gedöns machen, obwohl ich es schade fand, dass der Blogger dafür nicht belangt wurde. Und nein, nicht wegen Ketzerei! Manchmal staune ich, was alles „erlaubt“ ist und welche verhältnismäßigen Kleinigkeiten einem Blogger richtig teuer zu stehen kommen können (Urheberrechtsverletzungen).

Mein Verständnis vonToleranz – das gilt natürlich auch beim Bloggen – endet bei „Erzeugnissen“ wie PI (nie zu verlinken!) oder ähnlichen Hetzseiten. Die Sätze der Autoren und (noch schlimmer) die Kommentare dort sind wie Fausthiebe für mich.

Schade, sage ich ganz bewusst, dass man solche Seiten nicht doch abstellen kann. Da halte ich es ausnahmsweise mit FDP-Chef Philipp Rösler, der mal gesagt hat, dass man Dummheit nicht verbieten könne. Dieser Zusammenhang passt zum Thema wie die Faust aufs Auge.

Ansonsten gilt: Ich freue mich, heute mehr denn je über jeden, der bloggt.

Foto: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com  / pixelio.de

Premium – Themes für Wordpress oder doch lieber eins „von der Stange“?

31. Mai 2013

Meine Erfahrungen mit Premium-Themes für Wordpress sind eigentlich positiv. Ich glaube, ich kann mir ein Urteil erlauben. Die, die mich kennen, wissen, wovon ich spreche. 🙂 Bisher habe ich trotz meiner fehlenden Englischkenntnisse noch jedes Theme zum Laufen gebracht. Und das waren… nicht wenige. 🙂 Das ist heutzutage ja wirklich auch keine Kunst mehr. Oder sagen wir so: Es sollte keine sein. Wenn ein Theme allerdings so sperrig ist, dass man dafür auf liebgewonnene Gewohnheiten, zum Beispiel gewisse Plugins verzichten müsste, hört auch für mich der Spaß auf. Von einem Premium – Theme erwarte ich, dass es läuft und zwar mit Plugins. Zum Glück ist das nach meinen Erfahrungen bei den allermeisten Produkten auch der Fall.

Gestern sah ich bei Themeforest ein noch relativ frisches Theme, das auf den Namen „Official Retina“ hört. Es kostet 45 $ und liegt, was den Preis angeht, noch in einem vertretbaren Rahmen. Ehrlich gesagt, ich war gleich total begeistert, weil ich schon lange ein Wordpress-Theme gesucht habe, das dem ähnlich ist, das das Smashingmagzine einsetzt. Kürzlich habe ich ein anderes tolles Theme von Automattic gesehen, das sage und schreibe bei 150 $ lag. So viel Geld würde selbst ich nicht investieren – auch wenn das betreffende Theme wirklich sehr gut aussah und technisch wohl auf aktuellstem Stand war.

Toolbox

„Official“ hatte ich nach Stunden so eingerichtet, dass ich einigermaßen zufrieden war. Einigermaßen! Dafür musste ich auf folgende Plugins verzichten, weil diese mit dem Theme einfach nicht mehr funktionierten. Es war sogar noch schlimmer. Toolbox (eines meiner liebsten Plugins) bzw. das eine oder andere dort eingesetzte Snippet machte mit diesem Theme derart Zicken, das ich das Plugin via FTP umbenennen musste, um überhaupt wieder an meinen Blog heranzukommen. Front- und Backend waren nicht mehr aufrufbar.

Solche Dinge passieren wahrscheinlich, weil Shortcodes oder Snippets im Theme ähnlich oder genauso, wie im einen oder anderen Snippet zum Einsatz kommend, eingesetzt werden. Ein Snippet habe ich identifiziert, dass wirklich zu 100% identisch war. Das hätte man in den Griff bekommen. Aber selbst als ich alle Toolbox – Module abgeschaltet hatte, ändert das am Effekt leider nichts. Also habe ich „Toolbox“ erst einmal ganz deaktiviert.

Google+ Comments for WordPress

An das nächste Plugin habe ich ebenfalls rasch gewöhnt und mag es nicht mehr missen. Damit kann man wenigstens halbwegs die Besucher der sozialen Netzwerke in die eine oder andere Diskussion integrieren. Das könnt ihr beispielhaft in den beiden hier verlinkten Beiträgen [1], [2] sehen. Zum zweiten Beitrag gab es über 40 Kommentare (allerdings ausschließlich bei Google+). Das Plugin setze ich bei Netzexil und hier ein.

Ultimate TinyMCE

Auf diesen vorzüglichen Wordpress – Editor hätte ich ungern verzichtet. Ich benutze die kostenlose Version und bin seit langer Zeit sehr zufrieden. Es gibt Alternativen. Eine davon habe ich ausprobiert, bin aber letztlich bei diesem geblieben.

Drei Plugins liefen also nicht. Bzw. sie störten die Harmonie des Themes entscheidend.  Am Ende war ich dann erstmals überhaupt (seit 2003/2004?) soweit, dass ich das eben neu installierte Theme wieder deaktiviert habe. Bei Netzexil setz(t)e ich für meine Verhältnisse nun schon ziemlich lange das kostenlose Theme „Pinboard“ ein. Damit bin ich insbesondere, was die Zuverlässig- und Anpassungsfähigkeit anlangt, hoch zufrieden. Es scheint bei Wordpressern insgesamt beliebt zu sein, wenn man sich die Votings einmal anschaut und diese mit anderen Themes vergleicht. Wolfgang hat es kürzlich für seinen neuen Blog auch ausgewählt.

 

Wordpress – Kommentarsystem mit Akismet

29. Mai 2013

In meinen Blogs habe ich probeweise seit einiger Zeit das Wordpress – Kommentarsystem eingesetzt, das Jetpack mitbringt. Notwendigerweise musste ich deshalb leider Antispam Bee von Sergej Müller durch Akismet ersetzen. Blogger werden das Problem kennen.

WordPress-Plugins Jetpack Comments und Disqus laden das Kommentarformular in einem iFrame. Darauf hat Antispam Bee keinerlei Zugriff und kann den Spam-Schutz nicht anwenden.
Quelle: Antispam Bee: Das WordPress-Plugin für den Schutz gegen Spam

Ich fand es praktisch, dass man sich mit der Jetpack-Komponente zusätzlich via Twitter oder Facebook einloggen konnte. Keine Ahnung, ob dies überhaupt als Vorteil wahrgenommen wurde oder ob meine Entscheidung sogar eher nachteilig gewirkt hat. Die bestehenden datenschutzrechtlichen Bedenken zu Akismet habe ich, wie viele andere Blogger in Deutschland, bei meiner Entscheidung zwar gekannt aber in den Wind geschlagen.

Heute habe ich im letzten Blog die Jetpack-Kommentarfunktion, Akismet abgeschaltet und Antispam Bee wieder aktiviert. Zum einen habe ich hier und in Netzexil.de das inzwischen sehr gut funktionierende Plugin Google+ Comments von Brandon Holtsclaw (Seite im Moment nicht erreichbar!) im Einsatz. Damit lassen sich Kommentare parallel zur normalen Wordpressfunktion auch via Google+, Facebook oder Disqus erstellen. Disqus, das man ebenfalls einbinden kann, nutze ich im Moment nicht.

Der Hauptgrund dafür, dass ich wieder zum Wordpress-Standard gewechselt bin,  ist allerdings, dass IMHO der Akismet-Spamfilter bei weitem schlechter funktioniert als Antispam Bee. In letzter Zeit verschwanden häufiger Kommentare im Spam-Filter. Das ist nicht nett und welcher Blogger kann sich das heutzutage schon leisten? 🙂

Foto: Bürgerdialog ZukunftsthemenCC BY-NC-SA 2.0

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