Plugin-Idee: Fotos nach einer [definierten] Zeit im Wordpress-Blog automatisch löschen

22. Oktober 2012

Für alles und jedes gibt es doch Wordpress-Plugins.

Aufgrund der jüngsten Abmahnwellen (nachträglich veränderte Lizenzen) kam ich auf die Idee, dass man Fotos aus Artikeln, die ein bestimmtes Alter erreicht haben, dort ratzeputz automatisch via Plugin löschen könnte. Sinnvollerweise sollte der Löschvorgang alle Kopien in der Mediathek einschließen.

Komfortablerweise könnte man ein Flag im Artikel setzen. Darüber wird gesteuert, ob das Bild mit einem Verfallsdatum ausgestattet ist. Zum Ende der Frist würde es dann gelöscht. Die Halbwertszeit von Blogartikeln ist doch ohnehin sehr kurz. Da macht es kaum was aus, wenn das Foto später rausgelöscht würde.

Ok, man kann auch gleich auf das Foto verzichten. Aber die Idee haben wir ja schon besprochen 🙂

Über mich?

28. September 2012

Mit Informationen über mich und meine Ansichten bin ich absolut freigiebig. Hier im Blog und auch sonst. Ich denke auch nicht darüber nach, wie meine Chefs es wohl fänden, wenn sie zum Beispiel hier meine Einstellung zum Kapitalismus der Gegenwart nachlesen würden.

Das Thema „Die Blogautor-Seite“ des heutigen Webmaster-Friday war – meine ich – schon mal dran in diesem Jahr. Damals hatte ich mich nicht beteiligt. Jetzt also:

Wozu sollten meine Leser hier nach einer „Über-mich-Seite“ suchen? Mit wem ich seit fast 36 Jahren verheiratet bin oder welche Rasse mein Hund hätte, wenn ich einen hätte, interessiert doch kein Aas. Deshalb erwarte ich auch nicht, dass überhaupt nach einer solchen „Informationsquelle“ gesucht wird.

Falls man sich an die Erstellung einer solchen Seite macht, dann sollte sie kreativ und witzig sein. Das trifft auf Gestaltung und Text gleichermaßen zu. Bestimmt gibt es solche „Über-mich-Seiten“ unter den Übervielen, die – sorry – mehr oder weniger lieblos dahingerotzte Texte enthalten. Die Blogs, die ich noch regelmäßig lese und überwiegend schon lange kenne, brauchen für mich keine Visitenkarte in Form einer About-Me-Seite herauszuhängen. Wenn es mich mal interessiert, wer der Mensch dahinter ist, hilft Tante Google bereitwilligst aus.

Es fällt mir schwer genug, überhaupt noch weiter zu bloggen. Meine Aversion gegen das Internet wächst von Monat zu Monat. Was soll einem unter diesen Voraussetzungen schon einfallen, wenn es darum geht, kreativ zu sein?

Trotzdem gibt es sogar hier ein paar Sätze. Der kleine Text unter vielen Artikeln (sofern dies also in der so genannten Formatvorlage vorgesehen ist) ist natürlich auch nichts anderes als eine Aussage, die jeder Blogger verwenden könnte.

Vielleicht ist es bei Mehr-Autoren-Blogs ein bisschen anders. Da ist die Vorstellung der einzelnen Autoren eher sinnvoll, zumal die Leser sich in diesem Fall schon orientieren können sollten. Hier gibt es keine Blogrolle mehr, und es gab noch nie eine „Über-mich-Seite“.

Blogkommentare: Welche Wirkung haben soziale Netzwerke?

25. August 2012

An diesem Wochenende können wir – initiiert durch Martin Mißfeldts Webmaster-Friday – einige Artikel über Blog-Kommentare lesen. Die Reihenfolge der Verlinkung ist keine Wertung.

Die Frage beim Webmaster – Friday war, ob und wie man mit Blogkommentaren umgeht. Beantworten wir Kommentare oder ist das evtl. „überflüssig“? Die Diskussion umfasst – wohl zwangsläufig – auch die Frage, wie die Entwicklung des Kommentaraufkommens in Blogs insgesamt gesehen wird.

Wie in jedem Jahr, war es, meiner Meinung nach, in diesem Sommer wieder ziemlich ruhig. Es wurde eher wenig geschrieben und folglich auch wenig kommentiert. Wie immer war es aber so, dass meine Feststellung längst nicht auf alle Blogs zutraf.

So genannte A-Blogger kennen diese Probleme vielleicht eher weniger. Die „Elite“-Blogger kümmern sich, so hat es den Anschein, um die Blogkommentare nicht in dem Umfang, wie es kleine Blogger zu tun pflegen. Nicht selten kann man bei großen Blogs sehen, dass die Blogger eher selten und manche nie in den Kommentarbereich eingreifen. Über die Gründe dafür wird auch in den Beiträgen zum Webmaster – Friday spekuliert.

Wahrscheinlich ist es zutreffend, dass die sozialen Netzwerke einen hohen Einfluss auf das Leser- und Kommentarverhalten haben. Was aber auch in dieser Diskussion vielleicht zu kurz kommt, ist die Frage, von welcher Qualität unsere Beiträge und die hierzu abgegebenen Kommentare eigentlich sind.

Irgendwann sind die Leser es – trotz langjähriger Treue – vielleicht leid, immer die gleichen Dinge zu lesen. Viele Themen sind irgendwann durch. Es sei denn, man bloggt über internetaffine Themen. Es wird über Tablet-PCs und Smartphones geschrieben, das es mich (58) oft wundert, dass solche Artikel auf so viel Interesse stoßen. In den relevanten Blogs finden sich offensichtlich permanent genug neue Themen, die auf hohes Interesse stoßen. Dagegen kann man mit dem x. Artikel über die Beschneidung von jüdischen oder muslimischen Jungs nicht anschreiben.

Das ist nur ein Beispiel für ein mich stark umtreibendes Thema der letzten Zeit. Wenn man bei dieser Ausgangslage mit der eigenen Meinung zudem noch in der Minderheit ist, wird es im Internet schnell problematisch. Jedenfalls habe ich dieses Gefühl.

Bild: Netzwerke – Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Vom Fluch der Shortcodes für Wordpress-Themes

25. Februar 2012

Shortcodes sind heute in fast jedem Wordpress – Theme vorhanden. Was eigentlich eine schöne und komfortable Sache ist, zeigt seine Tücken, sobald ein Themewechsel ansteht. Es bleiben wirklich hässliche Überreste dieser Shortcodes zurück, die nicht nur unschön aussehen, sondern blöderweise damit auch völlig sinnlos geworden sind. Ob es nun Buttons sind, besondere Links oder sogar Mediadatein, die mithilfe  solcher Shortcodes eingesetzt wurden. Wer sie einsetzt, kennt das.

Plugin einsetzen?

Natürlich gibt es viele Plugins, die auf komfortable Weise auch Shortcodes zur Verfügung stellen. Mit Plugins ist es zwar auch so eine Sache; nicht jeder mag sie einsetzen, zumal viele nicht eben ressourcenschonend zu Werke gehen. Ein sehr gutes und die Performance nicht übermäßig belastendes Plugin ist „Shortcodes Ultimate“ von gn_themes, das u.a. auch deutschsprachig ausgeliefert wird. Zum Testen der Plugin-Performance empfehle ich generell das Plugin „P3 (Plugin Performance Profiler)“. Auf dieses Plugin wurde ich Mitte Januar durch Charles aufmerksam gemacht.

Shortcodes Ultimate  kenne ich inzwischen eine ganze Weile und habe es seit einigen Wochen fortwährend im Einsatz. Ihr seht an den Bewertungen in der Wordpress Plugin-Bibliothek, dass meine positive Meinung offenbar von vielen BloggerInnen geteilt wird.

Das Plugin steht nach der Installation nicht nur in der „visuellen“ Ansicht, sondern auch in der HTML-Ansicht (1) zur Verfügung. Das ist sehr schön und bei vielen Plugins leider nicht der Fall, die eigentlich das Schreiben unterstützen. Angetan bin ich von der Vielfalt der angebotenen Möglichkeiten, die entweder durch komfortable Dialogboxen zugänglich gemacht werden oder eben durch Shortcodes. Auch diese sind über die markierte Schaltfläche (1) beim Schreiben immer mit wenigen Klicks erreichbar.

Großes Angebot

Das Angebot reicht von Überschriften, Spacer, Quote, Pullquote, hervorgehobene Texte, verschiedene Linkarten über Tabs und Tab-Container bis hin zu aktuellen Tweets und Google Maps. Shortcodes Ultimate  ist komfortabel in über das Icon (1) erreichbar, die Shortcodes sind leicht zu merken und – falls gewünschte – über einen Mausklick mit gut ausgebauten Anleitungen in den Artikel zu integrieren. Das Handling ist meiner Ansicht nach optimal auf die Bedürfnisse beim Bloggen eingerichtet.

Shortcodes manuell eingeben

 

Und weil die Handhabung so einfach und die Beispiele so gut erreichbar sind, kann auf das praktische aber m.E. nicht gerade ressourcenschonende Plugin AddQuicktag verzichten. Generell ist dieses Plugin allerdings gerade für den Umgang mit den verbreiteten Shortcodes sehr zu empfehlen. Bei Shortcodes Ultimate kann man aber aus den genannten Gründen darauf verzichten.

Ich finde, mit diesem oder einem anderen, ähnlichen Plugin kann man dem eingangs geschilderten Problem ausweichen und muss nicht hinnehmen, dass manche Artikel im Blog – sagen wir – ein bisschen „vernachlässigt“ aussehen.  Vorausgesetzt natürlich, man bleibt beim Plugin. Sonst bringt das auch nix. 🙂

Auch in Kombinationen mit anderen Plugins

Randbemerkung: Kürzlich hatte ich – keine Ahnung warum – Probleme mit der Übernahme von Videos über Google+. Zur Übernahme von Beiträgen und Kommentare aus meinem Google+ – Account benutze ich seit mehreren Monaten Daniel Treadwells Wordpress Plugin „Google+Blog„. Plötzlich wurden die Videos nicht mehr angezeigt. Deshalb habe ich in Daniels Plugin eine kleine Änderung vorgenommen und  im entsprechenden Teil des Plugins einen der Shortcodes von „Shortcodes Ultimate“ verwendet. Das hat gut funktioniert. Allerdings werden nun die Videos (analog den Einstellungen des Plugins) nur noch mit 600er Breite gezeigt. Aber damit kann ich leben.

Eine weitere Alternative, die allerdings kostenpflichtig ist (37 $). Danke, Marko Pohlisch.

Twitter, Google+, Facebook, Pinterest — alles im Sack Blog

10. Februar 2012

Das Interesse an Blogs scheint tatsächlich rückläufig zu sein. Es gibt zwar auch Blogger, die das anders sehen, aber mein persönlicher Eindruck ist schon ein anderer. Den Schwerpunkt des Meinungs- und Informationsaustauschs nehmen – der Anzahl nach – mit Abstand ja ohnehin die sozialen Netzwerke ein. Das ist nicht überraschend – allerdings finde ich es schon ein bisschen schade.

Bestimmt hat auch das damit zu tun, dass bei der Masse an Informationen zu wenig Zeit übrig ist, zusätzlich auch noch Blogeinträge zu lesen, die oft eine gewisse Länge auszeichnet. Entsprechend nehmen auch die Kommentare ab. Darauf stellen wir BloggerInnen uns ein oder versuchen es wenigstens. Facebook habe ich ja vor längerer Zeit schon komplett „sausen lassen“. Ob das eine so gute Entscheidung war, weiß ich nicht. Ich empfehle die Lektüre dieses hochinteressanten Beitrages bei Searchmetrics SEO Blog.

Danach spielt Facebook eine nicht unerhebliche Rolle für das Google-Ranking. Auch die Bedeutung andere sozialer Netzwerke nimmt zu, andere verlieren an Boden. Es läuft scheinbar alles auf Facebook, Google+, Twitter und – neuerdings vielleicht Pinterest hinaus. Den „echten“ Bloggern – also denen, die länger als 1 Jahr durchhalten 🙂 – wird die Entwicklung vielleicht auch ein bisschen am A… vorbeigehen. Sie halten ihren Blog – wenn sie ehrlich sind – für etwas besonders. Ich sage: Gott sei Dank! Sonst wären inzwischen schon alle Blogs futsch.

Google+ und Blogs

Wie könnte man das Geschäft also belegen und das Interesse an Blogs fördern — ohne die Leute zu nerven? Da fand zum Beispiel Daniel Treadwells Idee interessant. Mit seinem Plugin Google+Blog schuf er die Möglichkeit, sowohl Google+ – Beiträge samt Videos oder Bildern und den dort geschriebenen Kommentaren ins „heimische“ Blog zu übernehmen. Wir kennen das natürlich von Facebook. Die Angebote für Google+ sind allerdings noch nicht so umfangreich. Umso heißer war ich im Oktober letzten Jahres darauf, die neue Möglichkeit zu nutzen und meine Einträge bei Google+ im Querblog zu posten.

Im November habe ich etwas darüber geschrieben. So habe ich zum Beispiel darüber nachgedacht, oder bzw. dass die standardmäßig integrierten Thumbnails in Google+ – Einträgen urheberrechtliche Probleme machen könnten. Und Thomas Schwenke hat auch dies in seinem sehr interessanten Artikel ausgeführt. Woran ich nicht gedacht hatte, war, dass LeserInnen es nicht gut finden könnten, dass ihre Kommentare bei Google+ ohne Rückfrage in Blogs übernommen werden.

Darauf wurde ich heute morgen aufmerksam. Ich habe mich gleich entschuldigt und die Sache erklärt. Im erwähnten Plugin kann man die Kommentare leider nicht abschalten. Beiträge lassen sich via Tags für den Import kennzeichnen, auf die Kommentare hat man leider keinen Einfluss. Man kann sie nur manuell löschen. Das habe ich in diesem konkreten Fall auch getan, obwohl der Autor nach meiner Erklärung nicht mehr darauf bestanden hat.

Das Plugin von Daniel ist in einigen Blogs aktiv. In der Google-Suche sind nur die aufgeführt, die nicht die Premiumversion aktiv haben, bei denen also der Zusatz: „Created By Daniel Treadwell“ abgefragt werden kann. 135.000 Einträge sind ja mal eine Hausnummer.  Oder mit dem Suchbegriff: „Google+: View post on Google+„. Aber was bedeuten auf der anderen Seite schon solche Zahlen bei einer sterbenden Spezies. Warum spiele ich auf die vielen Nutzer des Plugins an? Ganz einfach. Die machen sich offenbar – wie ich – keine Gedanken darüber, ob es Kommentatoren gibt, die es vielleicht nicht so toll finden, wenn ihre Kommentare ungefragt, einfach von einer Plattform zur anderen weitergereicht werden.

Deshalb meine Frage an euch: Wie seht ihr das? Geht ihr mit diesem Thema entspannt um oder findet ihr die Art und Weise, in der damit umgegangen wird, kritisch? Der Widerspruch, den ich sehe, liegt auf der Hand. Einerseits plädieren viele von uns ohne Unterlass für ein „freies Internet“, andererseits gibt es gute Gründe, mit eigenen Daten sorgsam umzugehen. Beide Positionen schließen sich manchmal gegenseitig aus — jedenfalls, wenn es nach der Art und Weise und auch die Intensität geht, in der die Positionen im Internet vertreten werden.

Weitere Meinungen dazu:

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