Eine mögliche Alternative: Wordpress – ShortCodes in „Toolbox“ verwenden

17. Mai 2013

ShortCodes sind eine sehr praktische Sache. Anfang April hatte t3n die stattliche Zahl von 15 nützlichen ShortCode-Plugins vorgestellt. Neben dem weitverbreiteten Pluginpaket „Jetpack“, das eine Reihe solcher Helfer mitbringt, haben viele Themes heute solche individuellen Helfer parat.

Unschön wird es, wenn man einen Theme-Wechsel vollzieht oder aus irgendwelchen Gründen auf das Plugin, das die ShortCodes zur Verfügung stellte, ersetzen oder ganz darauf verzichten will. Die ShortCodes bleiben in den Artikeln sichtbar – aber ohne Funktion. Im Titelbild zeige ich ein typisches Beispiel. Es heißt also, gut überlegen, welches Theme oder auch welches Plugin man für diese Aufgabe einsetzen möchte.

AddQuickTag

Seit es die Toolbox von Sergej Müller gibt, ist der Wordpress-Nutzer ein bisschen flexibler. Ich habe dort einige ShortCodes eingebunden, die mir nun theme- und pluginunabhängig in meinen Blogs zur Verfügung stehen. Um diese Shortcodes im Editor von Wordpress sichtbar zu machen, gibt es auch Plugin-Lösungen. Ich verwende dafür eine Schaltfläche namens „Insert Shortcodes“ des Editor-Plugins „Ultimate TinyMCE„.

Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung des Plugins AddQuicktags.

Hier ein paar Beispiele, die ich hier und im Netzexil aktiv nutze.

Blaue Box. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Farben

So kann man, wenn man sich ein bisschen mit PHP auskennt und in ShortCode-Plugins zurechtfindet, das eine oder andere Codefitzelchen klauen und in die „Toolbox“ einfügen. Die entsprechenden CSS nicht vergessen. 🙂

Googleplus + Facebook oder doch Facebook + Googleplus + Twitter

16. Mai 2013

Was mir besser gefällt? Facebook oder Google+? Das ist mal eine Frage. Bei Webmaster-Friday ist das heute morgenThema.

Eine, die ich mir so noch nie gestellt habe. Beiden, plus Twitter, habe ich während der letzten Jahre auch schon einmal den Rücken gekehrt. Und zwar, weil ich den Nutzen, den soziale Netzwerke für mich als Blogger haben nicht erkennen konnte. Daran hat sich nichts Wesentliches geändert. Aber ich habe registriert, dass viele Blogger leider fast gar nicht mehr wahrgenommen werden. Deshalb stand für mich die Frage im Raum, ob meine Kündigungen nicht übereilt gewesen sind bzw. ob die Beteiligung an den sozialen Netzwerken nicht positiv auf meinen Blog wirken könnte. Übereilt waren meine Kündigungen sicher – aus welchem Grund auch immer sie erfolgt waren.

Für mich ist die Nutzung jedes sozialen Netzwerks immer noch eine Einbahnstraße

Ich lasse „Jetpack“ meine Blogbeiträge automatisch publizieren – bei Google+ passiert das manuell. Die sich aus dem Posten in die sozialen Netzwerke ergebenden Diskussionen würde ich lieber im Blog führen. Aber da das sehr oft nicht funktioniert und die Technik (Plugins, um Kommentare ins Blog zu holen) inzwischen kleine Kompromisse anbietet, nehme ich es so wie es kommt. Ich teile viele Artikel, die ich mit kurzen Kommentaren versehe, aus denen sich wiederum manche angeregte Diskussion ergibt. Das geschieht – bisher – hauptsächlich via Google+. Hauptsächlich wohl deshalb, weil es eher wenig sinnvoll ist, das eine hier und das andere dort zu posten. So kommt Facebook ein wenig zu kurz. Aber denen wird’s wohl egal sein 🙂

Sympathischer ist mir persönlich Google+ – und zwar auch nach dem Redesign von gestern. Manche Nutzer regen sich über die Neuerungen auf. Das wird sich in einigen Tagen gelegt haben. So sind die Erfahrungen bei derartigen Änderungen.

Natürlich kann man sich auch bei Google+ böse streiten, obwohl ich das Gefühl habe, dass einem dies bei Facebook schneller passieren kann. Kürzlich beschrieb ein Journalist, wie furchtbar die Leute bei Google+ seien und das alles ja noch viel schlimmer als bei Facebook wäre. Keine Ahnung, was diesem Mann widerfahren ist. Idioten gibt es in allen sozialen Netzwerken. Das haben sie mit dem wirklichen Leben gemein. Empfindlich darf man im Internet noch weniger sein als im wirklichen Leben.

Wie gesagt, ich poste, kommentiere und diskutiere gerne. Aber alles zu seiner Zeit. Mein Nutzungsverhalten hängt allerdings stark davon ab, wie viel Zeit ich habe. Während der Woche nutze ich sie wenig, am Wochenende mehr. Im Augenblick habe ich Urlaub, und wir haben wirklich sehr schlechtes Wetter 🙁

Professionelle Ansprüche an soziale Netzwerke stelle ich überhaupt nicht. Dazu befasse ich mich auch viel zu wenig mit der Thematik. Ich weiß, es gibt darüber viele gute Bücher und überhaupt jede Menge Stoff, den man sich dazu anschauen könnte. Aber dieser Mühe will ich mich nicht unterziehen. Vor allem, weil ich nicht vorhabe, kommerzielle Erfolge zu landen. Das Bloggen und alles, was mit dem Internet zu tun hat, stellt für mich eine reine Freizeitbeschäftigung, ein Hobby, dar.

Vielleicht gehe ich deshalb mit vielen Themen rund um das Internet auch eher kritisch um. So kritisch, dass ich die Finger wirklich davon lassen würde, bin ich allerdings nicht.

Die sozialen Netzwerke bilden Diskussionsplattformen mit destruktiven Grundzügen

Mehr Konsequenz in dieser Hinsicht würde mich, das ist meine Sorge, darum bringen, die Verbindung zur Subkultur Internet aufrechtzuerhalten. Für manche ist das Internet keine Subkultur, sondern sie nennen es – etwas hochtrabend: eine Kulturtechnik. Vielleicht ist das Internet eine Kulturtechnik oder es ist auf dem Wege dorthin. Momentan fördert es in meinen Augen den Verdruss an unserer gemeinsamen Realität. Mir kommt es so vor, als wären die Menschen nie missmutiger gewesen als heute. Vielleicht ist mein Eindruck auch nur darauf zurückzuführen, dass ich mich nicht richtig auf diese „Kulturtechnik“ einlassen will – weil sie mir unheimlich ist oder was auch immer für Gründe sonst noch möglich sind.

Renkon: Ein attraktives Foto-Theme von Elmastudio

25. April 2013

Ellen hat heute ein neues Theme für Wordpress vorgestellt. Dieses Mal ist es ein Theme, mit dem Fotofreunde ihre Erzeugnisse sehr schön einfach und selbstverständlich responsiv der geneigten Öffentlichkeit vorstellen können.

Das Theme hat den Namen Renkon und kostet (wie immer bei Ellen und Manuel) 12 Euro (im Bundle 36 Euro).

Self-Ping unterdrücken

14. April 2013

Wer häufig auf ältere Artikel im eigenen Blog Bezug nimmt, der wird sich über so genannte Self-Pings schon geärgert haben. Sie wandern i.d.R. in die Warteschleife und man muss sie jeweils eigens freigeben oder löschen.

Mit einem Code-Fitzelchen, das man in die functions.php seines Themes kopiert ist das zu beheben. Die Self-Pings werden unterdrückt bzw. nicht angezeigt. Ein Plugin braucht es dazu nicht.  Wer lieber die Toolbox von Sergej dafür nutzt, hat eine weitere Option zur Verfügung.

Hier der Code:

//remove pings to self
function no_self_ping( &$links ) {
$home = get_option( 'home' );
foreach ( $links as $l => $link )
if ( 0 === strpos( $link, $home ) )
unset($links[$l]);
}
add_action( 'pre_ping', 'no_self_ping' );

Quelle

Könnten Datenschutzverletzungen aufgrund verwendeter Sharebuttons die nächsten Anlässe für Abmahnungen werden?

5. Januar 2013

Im Forum von Elmastudio wies ein User auf die in den Elma-Themes verwenden „normalen“ Sharebuttons hin. Bei den neueren Themes sind die Buttons in der Datei share.php (im Theme-Verzeichnis) organisiert. Möchte man also diese gegen die im Forum-Beitrag empfohlenen PluginLösungen austauschen, ist bei dieser Datei anzusetzen.

Natürlich geht auch mir die deutsche Abmahnpraxis gewaltig auf den Senkel. Ich habe deshalb zu dieser Frage im Elma-Forum folgende Meinung kundgetan:

Bekannt sind diese Gefahren schon lange. Vermutlich kannten auch viele (Blogger jedenfalls) die Gefahren, die in der Nutzung der Like-it-Buttons von Facebook oder Google+ liegen.

Jetzt gibt es die 1. Abmahnung für ein Thumbnail, das via Facebook geteilt wurde. Der Wahnsinn ist also (jedenfalls in Deutschland) noch längst nicht zu Ende.

Die angesprochenen datenschutzkonformen Lösungen sind vielleicht aus juristischen Gründen den von Elma verwendeten Buttons vorzuziehen, nur muss jeder Blogger das mit sich selbst ausmachen. Er hat ohnehin alle Risiken allein zu tragen.

Vielleicht wäre Elmastudio gut beraten, die Share.php mit entsprechenden WARNHINWEISEN zu versehen. Zudem sollte noch der Tipp gegeben werden, dass Bloggen (in Deutschland) generell gefährlich sein kann für das eigene Bankkonto.

Alle deutschen Blogger sind grundsätzlich und allzeit als potenzielle Opfer maximal gefährdet.

Sie können jederzeit wegen geringster “Vergehen” (sagen wir das Teilen eines ungefähr briefmarkengroßen Fotos mit einer Schöpfungshöhe die, jedenfalls wenn man einen halbwegs gesunden Menschenverstand walten lässt, gegen NULL geht) belangt werden, weil der deutsche Gesetzgeber es nicht auf die Reihe bekommt, zeit- und sachgerechte Lösungen in den Gesetzgebungsprozess einzubringen.

Man muss nur danach fragen, wem diese “Nachlässigkeit” nutzt. In Deutschland wird sich aufgrund der Voraussetzungen sobald nichts ändern. Ein Blick auf die in den Parlamenten vertretenen Berufsstände erklärt alles! Selbst die Rechtsanwälte, die sich gegen die antiquierte Rechtspraxis wenden (mit Blogeinträgen z.B.) verdienen letztlich an den Versäumnissen, für die unser Gesetzgeber gesorgt hat.

Die Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen bei Fotos nehmen seit einiger Zeit sehr stark zu. Ich habe den Eindruck, die meisten Abgemahnten zahlen die geforderten Beträge und nehmen danach Abstand vom Bloggen. Das ist zwar sehr verständlich. Mich macht das sehr wütend, zumal m.E. das Interesse am Bloggen generell (jedenfalls in Deutschland) stark zurückgegangen ist.

Und der Gesetzgeber schaut weiter zu und macht nichts!

Foto: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de

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