Mein Schreibtisch am „Tag der Arbeit“

1. Mai 2010

 

Webmaster-Friday. Gut, ich bin bisschen spät. Aber leider habe ich den Artikel gerade erst gelesen.

Das ist also der wichtigste Platz in unserer Wohnung. Übrigens arbeite ich montags auch dort (Homeoffice). Was für eine wunderbare Einrichtung. Mit VPN zum ERP-System oder ins BI-Tool. Heute alles längst kein Problem mehr. Selbst mit einem alten PC, wie ich ihn (noch) habe, geht das ganz einfach. Nur die Telekom muss mitspielen, was sie überwiegend auch ordentlich macht.

Das Bild ist ein wenig dunkel. Das habe ich bewusst so gehalten, damit man kein Staubreste oder Fettfinger auf der Tastatur nicht so sehen kann. Das ist halt der Nachteil bei dunklen (schwarzen) Tastaturen und Möbeln. Das Foto gibt trotzdem, hoffe ich, einen guten Eindruck von meinem Arbeitsplatz wieder. Der Tisch ist übrigens ziemlich klein. Konzentriert sich ja doch eben alles auf den Bildschirm. Vielleicht guckt ihr auch bei Flickr (Klick aufs Bild) vorbei. Da habe ich im Foto noch ein paar Kommentare angebracht.

Plugins, Blogparaden und andere Blogsachen

31. März 2010

Hoffentlich kommt das jetzt nicht falsch rüber, aber im Moment kommt es mir so vor, dass wir uns in unseren Blogs (wieder?) ganz überwiegend mit uns selbst beschäftigen. So geht es derzeit z.B. um die schlechtesten Filme aller Zeiten, um Fotos von verlassenen Häusern, um ein Plugin hier, ein Theme da oder wie man zu einem Performancegewinn des eigenen Blogs gelangt.

Das ist ja auch alles schön und gut und das Schreiben darüber macht Spaß. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich bekenne, dass ich mich solange ich blogge (und das sind immerhin 6 Jahre) kaum einmal an einer Blogparade, einem Blogstöckchen oder ähnlichem beteiligt habe. Es soll nicht so klingen, dass ich darauf stolz wäre. Es ist auch nicht so, dass mich die behandelten Themen überhaupt nicht interessieren würden, aber wir drehen uns meiner Meinung nach entschieden zu viel um uns selbst. Blogger unter sich.

Als wir mit dem Bloggen anfingen, hatten wir, jedenfalls wohl die meisten von uns, eine mehr oder weniger klare Vorstellung davon, welche Themen wir behandeln wollen bzw. wollten. Oder wir haben einfach angefangen und wollten mal sehen, was so abging. Bei mir war das so und vielleicht deshalb ist mein Blog so etwas wie ein Gemischtwarenladen.

Ich schreibe über die Themen, die mich interessieren und nerve meiner Leser(innen) mit dem, was ich glaube, an Senf dazugeben zu müssen. Das Bloggen ist also gewissermaßen auch eine Art Ventil für den Frust, den ich so im Alltag aufzubauen in der Lage bin. So hatte ich mir das vor 6 Jahren vorgestellt. Die Realität sieht allerdings ein bisschen anders aus.

Entweder langweile ich meine Leser(innen) durch den Stil meiner Beiträge, oder ich provoziere sie. Auch das passiert gelegentlich. Gerade in der Anfangszeit gab es Phasen, in denen wiederum mein Frust über die Reaktionen des geneigten Publikums relativ groß war. So nebenbei ist mir auch klar, dass das eine oder andere offene Wort über politische oder gesellschaftliche Missstände für mein Ansehen nicht zwingend förderlich sein muss. Andererseits erfahre ich aber auch, wie wenig Leute, beispielsweise in meiner Firma, überhaupt wissen, was Blogs sind. Einige wissen, dass ich blogge und lesen hier und da auch mal mit. Aber im Großen und Ganzen interessieren sich die Kolleginnen und Kollegen nicht dafür, was ein Kollege so schreibt. Natürlich liegt auch das an den behandelten Themen und auch daran, ob das, was ich da absondere, irgendeinen Mehrwert für den Leser bietet. Und das auch dann, wenn man den Autor persönlich kennt und vielleicht deshalb einfach mal “gucken” will.

Nach 6 Jahren kann ich behaupten, dass ich mir treu geblieben bin und mich nicht auf spezielle, vielleicht gefälligere Themen verlegt habe. Auf solche eben, die weniger Konfliktpotenzial besitzen. Deshalb habe ich die Spezialisierung auf ein Thema nicht hinbekommen. Ich blogge immer noch über Sachen, die mich an- oder aufregen und zu denen ich den Drang verspüre, die begrenzte Öffentlichkeit mit meiner Meinung malträtieren zu müssen. Natürlich kommt man so ins Gespräch. Und das ist am Ende auch der Grund dafür, warum ich überhaupt blogge.

Ein Overall performance score 99 mit 22 Plugins

6. März 2010

Das ist doch mal ein toller Wert. Und das, obwohl ich immer noch 22 Plugins laufen habe. Die Messung bei Pingdom ergibt knapp 3 sec. Ladezeit. Da kann man auch nicht meckern. Und wer schreibt jetzt die Texte für mich?

Ich guck lieber weiter DSDS.

Personas oder Themes für Firefox?

23. Januar 2010

Die Personas für Firefox hatte ich mir versuchsweise schon einmal angeguckt und war nicht gerade begeistert. Mit der neuen Firefox Version 3.6 habe ich einen erneuten Anlauf gemacht. Fehlanzeige! – kann ich nur sagen.

Horst Scheuer hat die Neuerungen der Version 3.6 (wie immer) übersichtlich zusammengefasst.

Bei Personas stolperte ich in der Gallery dann auch noch darüber:

Damit ist die Sache für mich, jedenfalls vorerst, gelaufen. 🙂 Im Ernst: Ein schönes Theme kann Personas nie und nimmer ersetzen. In der Gallery findet sich mehr Masse als Klasse. Aber vielleicht ist das bei den Themes ja nicht anders.

Minify und htaccess statt Plugins?

1. Januar 2010

Der Performance Score 94 (gemessen mit YSlow) kann sich doch sehen lassen.

Ich habe mich auf die Webmediziner von Dr.Web eingelassen und es heute mal ausprobiert. Super Cache, Widget Cache und WP-Minify abgeschaltet und dafür nur die .htaccess gemäß Vorgabe gefüllt. Dazu habe ich Minify auf dem Webserver installiert und in relativ mühevoller Kleinarbeit die CSS-Files und Javascripts eingetragen. Im Moment (hoffentlich bleibt es dabei) bin ich zufrieden!

Mit wenigen Bytes können, wie es im Dr. Web-Artikel heißt, leicht mehrere KiloByte eingespart werden. Um die .htaccess-Einträge so nutzen zu können, ist ein Apache-Server erforderlich (bei allinkl läuft das bestens)!

So einfach das Kopieren dieser Daten in die .htaccess ist, so vergleichsweise aufwändig ist die Installation bzw. die Anpassung von Minify. Die Handhabung des Wordpress-Plugins “WP-Minify” ist dagegen einfach. Allerdings ist die Anwendung auch nicht ohne.

Die Ergebnisse meiner Mühe haben mich aber dann überrascht und (für den Moment) auch zufrieden gestellt.

Nach erfolgter Installation und dem Aufruf: “Webadresse/min” wird der Minify-Builder gestartet. Zunächst werden alle Javascripts, danach alle CSS-Files benannt (oder umgekehrt), die man zusammenfassen möchte. Die passende URL kann am leichtesten mit dem FTP – Programm ermittelt bzw. kopiert werden (s. rechts). Dabei bitte beachten, dass auch nur der Teil später mittels Update-Taste übernommen wird, der an die Domain anschließt:

zum Beispiel:
http://www.netzexil.de/wp-content/themes/thesis_151/custom/custom.css

Wenn man später alle Einträge zusammen hat, erscheint nach dem Betätigen der Update-Taste dieses Feld:

Alle Einträge, die hier erscheinen, müssen dann in die Datei Header.php übertragen werden. Bei Thesis ist die Sache deshalb nicht so easy, weil es keine übliche header.php gibt. Speziell für Thesis habe ich auch keine Anleitung gefunden.

Ich gehe davon aus, dass die Einträge, die standardmäßig vom System dort hinein geschrieben werden, durch die neuen ausgetauscht werden müssen. Alles andere würde wohl keinen Sinn machen. Ansonsten wären ja doppelte Einträge vorhanden. Insofern ist also vor Beginn der Arbeit (natürlich!) eine Sicherung des gesamten Themes obligat.

Dieser zweite Teil muss in die Datei “groupsConfig.php” eingetragen werden. Diese befindet sich im Verzeichnis “URL/min”.

Die Datei config.php im Verzeichnis “URL/min” sollte um den Eintrag:

ergänzt werden. Daraus ergibt sich natürlich auch, dass das Verzeichnis “Cache” mit entsprechenden Rechten (777) ausgestattet sein sollte.

Wie man hier sieht, geht dort innerhalb kurzer Zeit der Punk ab:

Ich bitte um Nachsicht, wenn ich auf die Anleitung, die Minify natürlich beiliegt, hier bisher nicht eingegangen bin. Da ich kein Englisch spreche habe ich probiert, so klarzukommen. Vielleicht ist die Installation nach Anleitung viel leichter.

Plugins schreiben in den Header des Blogs eigene Einträge (CSS- oder Javascript-Verweise). Keine Ahnung, wie man damit umgeht. Vielleicht weiß das jemand und kann es hier posten? Wäre toll!

Hier gibt es weitere Tipps zur Handhabung der .htaccess und andere Tipps:
Blogger-World
[Einträge in die wp-config.php um Wordpress etwas schneller zu machen](http://www.crazytoast.de/2009/12/blog-seo-tips/eintraege-in-die-wp-config-php-um-wordpress-etwas-schneller-zu-machen.html

Mein Blog ist immer noch nicht wirklich schnell. Das liegt aber auch daran, dass ich mich einfach nicht so leicht von meinen liebgewonnen Plugins trennen mag. Regelmäßige Besucher/innen meines Blogs kennen das ja. Winking