„Schattenmord – Unter Feinden“: Großartiges Spiel, schiefer Akzent
Ein starker ARD-Krimi über die reale Bedrohung jüdischen Lebens in Deutschland – und doch bleibt ein schaler Beigeschmack. Während rechte und linke Extremisten klar benannt werden, blendet „Schattenmord – Unter Feinden“ muslimischen Antisemitismus aus und setzt am Ende ein fragwürdiges Signal. weiterlesen
Staatsfunk-Fantasien und die Lust am ÖRR-Bashing
Ein polemischer Text diffamiert Sophie von der Tann und den ÖRR, indem rechte Narrative von „Dogma“ und „Weltbild“ bedient werden. Eine Journalistin wird zur Projektionsfläche einer politischen Kampagne gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gemacht. weiterlesen
Wenn Journalisten nerven: Weimer, Merz und das große Räuspern der Republik
Ein Blick auf die enge Beziehung zwischen Politik und Medien: Wolfram Weimer gerät wegen fragwürdiger Geschäftsmodelle unter Druck, die konservative Presse wendet sich plötzlich gegen ihn, und alte Affären werden wach. Ein Text über Macht, Nähe und erstaunlich kurzes Gedächtnis. weiterlesen
Friedrich Merz und der Mythos vom „unerfahrenen“ Kanzler
Kritik an Kanzler Merz wird oft mit seinem fehlenden Regierungsamt vor dem Kanzleramt begründet. Doch diese biografische Fixierung ersetzt die inhaltliche Auseinandersetzung. Entscheidend sind seine politischen Entscheidungen – nicht, welche Titel früher auf seiner Visitenkarte standen. weiterlesen
Klöckner, Correctiv und die blinden Flecken der Empörung
Ich kritisiere Correctivs Klöckner-Artikel: Reposts werden vorschnell als Bekenntnisse gewertet, Medien zu schnell als „rechts“ gelabelt und Klöckners Rolle überhöht. Zugleich blendet Correctiv seine eigene staatliche Förderung aus. Ergebnis: Vielleicht ist dies eine wichtige Recherche, allerdings doch mit deutlicher Schlagseite. weiterlesen
Erinnerung im Faktencheck: Wie präsent ist der Holocaust im deutschen Fernsehen wirklich?
Ein Spiegel-Artikel über antisemitische Tendenzen im Netz führt zur Frage, ob Deutschland seine Auseinandersetzung mit dem Holocaust vernachlässigt. ARD-Daten zeigen jedoch: Über 900 Sendungen jährlich widmen sich dem Thema – ein deutliches Zeichen, dass die Erinnerung im Rundfunk fest verankert bleibt. weiterlesen
Medien, Macht und Misstrauen
Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in Regierung und Medien. Zwei Beispiele. Studien zeigen: Über ausländische Tatverdächtige wird überproportional berichtet. Medienforscher Roland Schatz spricht bei ARD und ZDF gar von Tendenzbetrieben. Was bedeutet die Kakophonie für unsere Demokratie? weiterlesen
Zwischen Statistik und Schweigen
Ich plädiere für Offenheit im Umgang mit Kriminalitätsstatistiken und Migration. Eine ehrliche Debatte über Zahlen und Wahrnehmungen bleibt notwendig, um Vertrauen in Politik und Medien zu erhalten, besser gesagt, zurückzugewinnen. weiterlesen
Medienkritik im Eigenversuch: Wie Elmar Theveßen die Kurve nicht bekam
Elmar Theveßen hätte in der „Markus Lanz“-Sendung gestern Abend Gelegenheit gehabt, sein falsches Zitat über Charlie Kirk öffentlich richtigzustellen. Markus Lanz deutete dies offen an, doch Theveßen schwieg. Eine verpasste Chance, Vertrauen in die eigene Zunft wiederherzustellen. weiterlesen










