Ganz egal, was da jetzt gesagt und geschrieben wird. Der nächste CDU-Chef heißt Friedrich Merz.

Und – wer möchte dies angesichts dieser hochkarätigen Bewerbung bezweifeln, der Mann wird binnen Kurzem Bundeskanzler sein!

Damit ist für viele Menschen im Land die Hoffnung verbunden, dass es in Deutschland Bewegung in der Politik geben wird.

Es steht ein Politikwechsel an, der dem Land vermutlich nur gut tun dürfte.

Für mich steht Friedrich Merz für eine neoliberale Politik. Damit entstehen überraschenderweise vielleicht ganz neue Chancen für die SPD, sich auch neu zu positionieren. Am liebsten aber außerhalb der Regierung.

Update 12:20 Uhr: Merkel ließ inzwischen verlauten, dass sie bis zum Ende der Legislaturperiode Kanzerlin bleiben will und danach nicht wieder antritt. Sie hat auch keine Ambitionen, ein Amt auf europäischer Ebene anzunehmen. Quelle

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About the Author

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

5 Kommentare

  1. Das will ich doch nicht hoffen … nachdem Angela Merkel die CDU sozialdemokratisiert hat, wäre eine Neoliberalisierung eher eine Ironie der Geschichte. Vor allem wäre es aber auch jener Weg, den zum Beispiel die Republikaner in den USA angetreten haben. Ökonomisch libertär, gesellschaftlich konservativ. Eine Mischung, die im Übrigen auch der Denkweise von neu-rechten Vordenkern wie Götz Kubitschek entspricht. Merz wäre angesichts seines Abgangs sicher eine nette Pointe, aber weder für die CDU noch das Land ein Gewinn.

  2. Wenn es stimmt, dass die CDU so weit nach links gerückt ist, wäre ja alles ok. Nur bin ich mir nicht sicher, ob das stimmt. Da auch in der CDU profilierte Führungskräfte rar sind, fürchte ich, dass Merz sehr gute Chancen hat, zuerst den Parteivorsitz und dann – fast zwangsläufig – auch die Kanzlerschaft anstrebt. Und ihm wird das gelingen. Der Mann ist klug und kennt seine Partei.

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