Gesellschaft   ·  2 Min.

Juhu, die Angst ist weg

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Nun lassen wir es so richtig krachen! Wollen wir es doch einfach mal drauf ankommen lassen. Das ist eine Devise, lebensbejahend. Für all diejenigen, die – lebensnah, aufgeschlossen und risikofreudig ihr Leben ganz unbehelligt von diesem blöden Virus leben wollen.

Es geht nicht nur um die belastende, freiheitsbeschränkende Maske, aktuell gehts viel mehr um die heißersehnte Reise in die Herbstferien. Raus aus diesem coronatriefenden Alltag.

Der Massentourismus muss endlich befreit werden von diesen durch Kinder initiierten Selbstvorwürfen. Das ist alles so schädlich für unser Verständnis von Freiheit und Abenteuer.


In den meisten Städten liegt der ersehnte Inzidenzwert endlich bei über 50. War ja sowieso nur ne Frage der Zeit. Jetzt wird sich erweisen, wie falsch all die Verantwortungsträger in Deutschland und fast überall auf der Welt lagen, als sie Hysterie und konsequenterweise existenzielle Not über uns brachten.

Was soll denn schon passieren? Warum sollten Beatmungsbetten ausgehen, wenn die Intensivstationen der Krankenhäuser doch heute krass unterfordert sind?

Das alles, nur um dem Anstieg schwer erkrankter Corona-Patienten aus dem vulnerablen Milieu, also weit, weit weg von den Unbesiegbaren, gerecht zu werden? Haben wir nicht sowieso ein Problem mit unserer total überalterten Gesellschaft?


Bald – vielleicht schon sehr bald – werden all die Schwätzer, die ständig und sehr lautstark Seit an Seit mit Nazis und Verschwörungstheoretikern der dümmsten Sorte, dafür plädiert haben, dass wir alle unsere Angst vergessen sollen, verstummen.

Was, wenn sich also erweist, dass die Mainstreammedien nicht (im Einklang mit der Politik) „ständig übertrieben“ und die „Hysterie“ angestachelt haben, sondern sich stattdessen redlich darum bemüht haben, uns alle vorsichtig und wach zu halten?

Wenn wir es bald schaffen werden, auch in Deutschland eine Übersterblichkeit zu generieren, werden all die Jubelperser einer dann nur noch fade schmeckenden Freiheit (vielleicht) endlich ihre Gosche halten.

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Artikelautor: Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

3 Gedanken zu „Juhu, die Angst ist weg“

  1. Ja, Horst, wo soll man sich hinwenden? Übern Teich ist es schlimm, bei uns aber in Maßen auch.
    Vielleicht zum Nordpol ziehen, aber da ist es auch nicht mehr wie einst, all die driftenden Eisblöcke.

  2. Am Nordpol wurde die Gefährdungslage wie von Beteiligten der Expedition gesagt wurde, ja auch nicht gering bzw. folgenlos. Man müsste schon allein dorthin „gehen“. Aber wo kann man da wohnen? Außerdem brauchte man einen zweiten Mann, damit man hinreichend für eine Bärenwache sorgen kann.

  3. Der PCR-Test ist völlig untauglich und die Inzidenz dazu frei erfunden! Im Herbst gibt es schon immer mehr Atemwegsinfektionen! Bisher alles normal!

    Die Millionen-Teststrategie ist ne Katastrophe – und die Krankenhäuser haben noch genug Platz!

    Für die Grippe mit wohl bis 25.000 Toten 2071/18 gabs nur knapp 8000 PCR Test insgesamt. war wohl nicht so wichtig damals, das Menschen an der Beatmungsmaschine hingen. Ergebnis : Keine Panik – nicht aml ein Aufruf zum Händewaschen in Ihrem Blog!

    Googeln sie mal Grippe und ECMO!

    Nordpol ist übrigens kein Festland und könnte wegschmelzen!

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Horst Schulte

Juhu, die Angst ist weg