Arbeitsrealität ist mehr als Blaumann und Nachtschicht
Der WELT-Beitrag über Heidi Reichinnek trifft einen wunden Punkt linker Politik, macht es sich aber zu leicht. Aus berechtigter Kritik an Milieusprache wird eine Karikatur. Arbeitsrealität findet heute nicht nur in Fabrikhallen statt, sondern auch im Einzelhandel, in Pflege, Logistik und Dienstleistung. weiterlesen
Mehr arbeiten wie in China? Bitte nicht!
Katherina Reiche fordert mehr Arbeitsvolumen und den Stopp von Frühverrentung. Doch den Vergleich mit China finde ich fragwürdig. Die sogenannte Rente mit 63 ist längst eher ein politischer Kampfbegriff als Realität. Nach 45 Arbeitsjahren zählt auch die Lebenswirklichkeit der Beschäftigten. weiterlesen
System Bürgergeld: Wer arbeitet, fühlt sich verhöhnt
Die ZDF-Reportage zeigt, wie sehr das Bürgergeld zur Belastungsprobe für den Sozialstaat geworden ist. Wer arbeitet, zahlt und sich anstrengt, darf nicht das Gefühl bekommen, der Dumme zu sein. Solidarität braucht Schutz vor Missbrauch. weiterlesen
Armut hatte damals ein anderes Gesicht oder Die Verachtung der Mühen unserer Eltern
Mein persönlicher und kritischer Blick auf Armut, Arbeit und gesellschaftlichen Wandel. Der Text kontrastiert die Entbehrungen der Nachkriegsgeneration mit heutigen Debatten über Identität, Leistung und strukturelle Ungerechtigkeit – und fragt, was geschieht, wenn Arbeit ihren moralischen Wert verliert. weiterlesen
Wenn Arbeit sich kaum noch lohnt – oder warum man manchmal tiefer graben muss
Lars Feld kritisiert steigende Sozialausgaben und fehlende Arbeitsanreize. Doch seine Analyse bleibt ökonomisch verengt: Er übersieht, dass der Sozialstaat längst Lücken füllt, die eine prekäre Arbeitswelt hinterlässt – und dass Gerechtigkeit keine Fehlkalkulation ist. weiterlesen





