Trotz Krisen blieb Deutschland seit 1990 wirtschaftlich erfolgreich, mit einer starken Wirtschaft und einem hohen Lebensstandard. Dennoch herrscht eine pessimistische Grundhaltung, verstärkt durch Populisten und Medien. Die Berliner Republik wird oft negativ dargestellt, obwohl Deutschland von der Globalisierung profitierte und viele Erfolge erzielte.
Der überproportionale Ausbau der Bürokratie, insbesondere im Bundeskanzleramt, wird als Folge von Parteipfründen kritisiert. Die Ausweitung des Sozialstaats, der mittlerweile rund 50% des Bundeshaushalts umfasst, wird als ineffizient und schwer reformierbar beschrieben. Um notwendige Reformen durchzusetzen, plädiert Berghoff für einen breiten Ansatz, bei dem alle gesellschaftlichen Gruppen einen Beitrag leisten.
Zusammenfassung der Aussagen von Wirtschaftshistoriker Hartmut Berghoff im Spiegel