Eine Stunde Krisentheater: Wie Journalismus seine Maßstäbe verliert

Der persönliche Schicksalsschlag einer Politikerin wird zum Gegenstand eines einstündigen politischen Spektakels. Gerüchte, Mutmaßungen und Spekulationen ersetzen zunehmend gesicherte Informationen. Was bleibt vom journalistischen Anspruch, wenn selbst die Trauer eines Menschen zum Material für die nächste Schlagzeile wird?

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Es gibt Momente, in denen ich mich frage, ob Teile unseres Journalismus überhaupt noch wissen, wo die Grenze zwischen öffentlichem Interesse und öffentlicher Neugier verläuft. Vielleicht ist diese Grenze längst verschwunden. Vielleicht hat man sie irgendwann stillschweigend abgeschafft, weil sie beim Geschäft mit Aufmerksamkeit nur störte.

Das einstündige Gespräch zweier BILD-Journalisten über den Rücktritt von Bärbel Bas hat mich jedenfalls einigermaßen fassungslos zurückgelassen. Nicht etwa, weil ich politische Berichterstattung für überflüssig hielte oder davon ausginge, Regierungsmitglieder müssten vor Kritik geschützt werden. Ganz im Gegenteil. Aber was hier über weite Strecken geboten wird, hat mit der notwendigen Kontrolle politischer Macht nur noch am Rande zu tun.

Eine Frau verliert ihre Stieftochter, die sie während einer schweren Krebserkrankung begleitet hat. Sie erklärt, dass sie Zeit brauche, um ihre Trauer zu verarbeiten, und zieht sich aus ihren politischen Ämtern zurück. Das allein wäre Anlass genug, wenigstens für einen Augenblick den üblichen politischen Schlagabtausch einzustellen.

Stattdessen wird eine Stunde lang darüber geredet, wer wen möglicherweise beleidigt hat, welche politischen Rechnungen nun aufgehen könnten, wer von dem Rücktritt profitiert und welche Machtspiele sich daraus entwickeln lassen.

Und das alles in einem Tonfall, der mich gelegentlich eher an die Nachbesprechung einer besonders unterhaltsamen Fernsehserie erinnert als an den Umgang mit einer menschlichen Tragödie.

Wenn Gerüchte plötzlich Nachrichtenwert bekommen

Besonders aufschlussreich ist eine Passage nach etwa 27 Minuten. Es geht um angebliche Äußerungen von Friedrich Merz in Hintergrundgesprächen mit Journalisten. Der Kanzler soll sich despektierlich über Bärbel Bas geäußert haben, obwohl er über ihre familiäre Situation informiert gewesen sei.

Das wäre, sollte es zutreffen, durchaus berichtenswert.

Nur wissen die Gesprächspartner offenbar selbst nicht, was tatsächlich gesagt wurde.

Angelika Hellemann erklärt ausdrücklich:

„Wir waren alle – ich war nicht dabei, du warst nicht dabei, wir wissen es jetzt einfach nicht.“

Ein bemerkenswerter Satz. Eigentlich müsste er an dieser Stelle das Ende der Spekulation markieren. Schließlich gehört es zum journalistischen Handwerk, zwischen belegten Tatsachen, glaubwürdigen Hinweisen und bloßen Gerüchten zu unterscheiden.

Doch das Gespräch geht munter weiter.

Es wird darüber nachgedacht, wann Merz welche Bemerkung gemacht haben könnte, was Journalisten anschließend anderen Politikern erzählt haben und ob diese Äußerungen möglicherweise durch mehrfache Weitergabe immer schlimmer geworden seien.

Die Journalistin selbst benutzt dafür den Begriff „stille Post“.

Ich frage mich, welchen Erkenntnisgewinn das Publikum aus solchen Ausführungen ziehen soll. Wenn die Beteiligten nicht wissen, was gesagt wurde, und gleichzeitig einräumen, dass sich der Inhalt durch Weitererzählen verändert haben könnte, weshalb wird daraus dann ein ausführlich behandelter politischer Vorgang?

Nicht jede Geschichte, die in Berliner Journalistenkreisen kursiert, verdient es, zur öffentlichen Nachricht erhoben zu werden.

Natürlich dürfen Journalisten Hinweisen nachgehen. Sie sollen es sogar. Aber zwischen einer Recherche und der öffentlichen Vorführung ihres ungesicherten Zwischenstandes besteht ein Unterschied. Der wird hier nach meinem Eindruck zunehmend verwischt.

Die menschliche Tragödie als dramaturgischer Rohstoff

Besonders unangenehm empfinde ich die Art, wie das persönliche Schicksal von Bärbel Bas behandelt wird.

Die Journalistin erzählt ausführlich vom Tod ihres Mannes, von seiner Erkrankung, einer Operation, einer Infektion und den Umständen seines Sterbens. Sie berichtet sogar davon, dass seine Jacke noch immer an der Garderobe hänge und Bas gelegentlich mit ihr spreche.

Das ist zweifellos eine berührende Geschichte. Sie mag auch aus früheren öffentlichen Äußerungen der Politikerin bekannt sein.

Aber weshalb muss sie in diesem Zusammenhang erneut so ausführlich ausgebreitet werden?

Um den Rücktritt einer Ministerin zu verstehen, genügt doch zunächst die Information, dass sie einen schweren persönlichen Verlust erlitten hat und deshalb ihre Ämter aufgibt. Muss das Publikum darüber hinaus erfahren, wie sie ihre Trauer um ihren verstorbenen Mann verarbeitet? Welchen Beitrag leistet diese intime Einzelheit zum Verständnis der politischen Vorgänge?

Ich habe den Eindruck, dass hier persönliche Betroffenheit zunächst ausführlich hergestellt wird, um anschließend den politischen Konflikt umso dramatischer erscheinen zu lassen.

Die Trauer wird zur Kulisse.

Das ist vielleicht die bedrückendste Eigenschaft solcher Formate. Sie geben sich einfühlsam, während sie das Leid eines Menschen gleichzeitig zum erzählerischen Material machen.

Selbstverständlich darf über persönliche Schicksalsschläge von Politikern berichtet werden, wenn diese politische Konsequenzen haben. Aber es gibt einen Unterschied zwischen notwendiger Information und der Ausschlachtung emotionaler Einzelheiten.

Die Frage lautet nicht, ob man darüber sprechen darf. Sie lautet, warum man darüber in dieser Ausführlichkeit sprechen muss.

Wenn aus Politik ein Gesellschaftsspiel wird

Noch deutlicher wird die Schieflage im weiteren Verlauf des Gesprächs.

Nachdem ausführlich über die persönliche Situation von Bärbel Bas gesprochen wurde, geht es zunehmend um mögliche politische Gewinner und Verlierer. Könnte die SPD mit ihren Vorwürfen Friedrich Merz beschädigen wollen? Könnte es einen Kanzlerwechsel geben? Bringt sich Markus Söder bereits in Stellung? Welche Rolle spielen Manuela Schwesig und Anke Rehlinger?

Das sind grundsätzlich legitime politische Fragen. Nur frage ich mich, ob wirklich jede denkbare Entwicklung sofort nach einem solchen Rücktritt durchgespielt werden muss.

Bei etwa 43 Minuten wird darüber spekuliert, ob Söder sich als neuer Lieblingsunionsmann der SPD empfehlen wolle, damit diese ihn bei einem möglichen Kanzlerwechsel unterstützen könnte.

Konkrete Belege für ein solches Szenario liefert das Gespräch nicht. Im Gegenteil. Die Journalistin betont mehrfach, niemand wisse, wie sich die Lage entwickeln werde.

Trotzdem wird weiter spekuliert.

Was für ein bemerkenswertes Geschäftsmodell: Man erklärt dem Publikum ausführlich, was alles passieren könnte, um anschließend einzuräumen, dass niemand weiß, ob irgendetwas davon eintreten wird.

Ich will solche Gedankenspiele nicht grundsätzlich verdammen. Politische Analyse lebt schließlich auch davon, mögliche Entwicklungen zu erkennen. Aber eine Analyse braucht nachvollziehbare Anhaltspunkte. Andernfalls ist sie kaum mehr als das gemeinsame Ausmalen politischer Fantasien.

Das Gespräch gleitet dabei immer wieder in einen geradezu kumpelhaften Plauderton ab. Mal ist von Politikern die Rede, die sich gegenseitig nicht leiden könnten, mal davon, dass Korrespondenten angesichts der Zustände in Berlin am liebsten Schnaps trinken würden. An anderer Stelle wird eine Art Gruppentherapie für die Koalitionspartner vorgeschlagen.

Mag sein, dass solche Formulierungen das Zuhören unterhaltsamer machen.

Aber ist Unterhaltung wirklich die wichtigste Aufgabe politischer Berichterstattung?

Die Empörung wird gleich mitgeliefert

Eine weitere Eigenart dieses Gesprächs fällt mir auf: Die Journalisten berichten nicht nur über die Empörung der Beteiligten. Sie kommentieren fortwährend, wie außergewöhnlich, dramatisch und teilweise geradezu unglaublich die Vorgänge seien.

Schon zu Beginn ist von einem politischen Drama die Rede, wie es Deutschland lange nicht erlebt habe.

Später wird die Härte innerhalb der Koalition als außergewöhnlich beschrieben. Die Gesprächspartner zeigen sich wiederholt erstaunt darüber, wie schlecht die Beteiligten miteinander umgehen. Gegen Ende heißt es, vieles sei „ein Stück aus dem Tollhaus“.

Dabei tragen sie mit ihrer eigenen Darstellung erheblich dazu bei, genau diesen Eindruck zu erzeugen.

Das ist eine bemerkenswerte journalistische Konstruktion: Zunächst wird ein politischer Konflikt durch Spekulationen, dramatische Formulierungen und persönliche Zuschreibungen zugespitzt. Anschließend beklagt man sich über die Schärfe und den Zustand der politischen Auseinandersetzung.

Man könnte das als Empörungsbewirtschaftung bezeichnen.

Die Empörung wird nicht nur beschrieben. Sie wird zum Bestandteil des journalistischen Produkts.

Das ist keineswegs auf BILD beschränkt. Wir erleben diese Entwicklung längst in vielen Medien. Politische Auseinandersetzungen werden bevorzugt als persönliche Machtkämpfe dargestellt. Sachfragen treten zurück, während angebliche Demütigungen, verletzte Eitelkeiten und interne Intrigen immer größeren Raum einnehmen.

Wer hat wen bloßgestellt? Wer ist angeschlagen? Wer muss zittern? Wer triumphiert?

Die Sprache erinnert nicht selten an Sportberichterstattung. Nur dass es hier nicht um Tabellenplätze und Meisterschaften geht, sondern um die politische Zukunft unseres Landes.

Wo bleibt eigentlich die journalistische Selbstkritik?

Fast schon grotesk finde ich den Schluss des Gesprächs.

Nachdem eine Stunde lang über persönliche Verletzungen, politische Intrigen und mögliche Machtverschiebungen gesprochen wurde, fragt der Moderator sinngemäß, wo bei all dem eigentlich die Verantwortung für das Land bleibe.

Eine berechtigte Frage.

Nur hätte ich sie gerne auch an die beiden Journalisten gerichtet.

Wo bleibt denn die Verantwortung der Medien für die politische Öffentlichkeit? Welche Verantwortung tragen Journalisten, wenn sie ungesicherte Informationen weiterverbreiten, persönliche Konflikte zuspitzen und aus jedem Streit eine neue Regierungskrise machen?

Natürlich ist es nicht Aufgabe der Presse, eine Regierung zu schonen. Eine funktionierende Demokratie braucht kritische Medien. Sie braucht Journalisten, die Machtmissbrauch aufdecken, Widersprüche benennen und Verantwortliche mit unangenehmen Fragen konfrontieren.

Aber sie braucht keine Journalisten, die sich selbst zu Mitspielern eines politischen Dramas machen, dessen Fortsetzung sie anschließend mit sichtlicher Spannung erwarten.

Gerade die kritische Presse sollte wissen, dass nicht jede zugespitzte Geschichte automatisch eine wichtige Geschichte ist.

Und nicht jede Information, die Aufmerksamkeit erzeugt, rechtfertigt ihre Veröffentlichung.

Was hat das Publikum eigentlich davon?

Diese Frage beschäftigt mich am meisten.

Welchen konkreten Mehrwert haben die Hörer nach einer Stunde?

Sie wissen, dass Bärbel Bas zurückgetreten ist. Sie kennen ihre Begründung und erfahren, dass es zwischen den Koalitionspartnern erhebliche Spannungen gibt. Sie hören auch, dass wichtige sozialpolitische Reformen umstritten sind.

Das alles hätte man sachlich und nachvollziehbar darstellen können.

Stattdessen bekommen sie zusätzlich zahlreiche Vermutungen über vertrauliche Gespräche, persönliche Abneigungen, strategische Absichten und mögliche Machtverschiebungen serviert. Vieles davon bleibt ausdrücklich unbestätigt.

Was bleibt beim Publikum hängen?

Vermutlich vor allem der Eindruck, dass in Berlin ein Haufen zerstrittener Menschen sitzt, die sich gegenseitig verachten und nur noch mit ihrer eigenen Karriere beschäftigen.

Vielleicht ist dieser Eindruck nicht einmal völlig falsch. Aber er wird durch eine solche Darstellung eher verstärkt als überprüft.

Dabei gäbe es genügend Fragen, die für die Menschen tatsächlich von Bedeutung wären. Was bedeutet der Wechsel an der Spitze des Arbeitsministeriums für die Rentenreform? Welche Vorschläge sind realistisch? Welche sozialen Folgen hätten sie? Warum verzögern sich bestimmte Entscheidungen tatsächlich?

Diese Fragen werden im Gespräch durchaus gestreift. Beispielsweise wird erklärt, dass die Rentenreform hochkomplex ist und die Fachleute im Ministerium auch während der Abwesenheit ihrer Ministerin weiterarbeiten konnten.

Ausgerechnet solche sachlichen Informationen gehören für mich zu den interessantesten Passagen des gesamten Gesprächs.

Sie gehen allerdings im politischen Beziehungstheater beinahe unter.

Ich frage mich deshalb, ob hier nicht ein grundlegender Irrtum über die Bedürfnisse des Publikums vorliegt. Vielleicht wollen die Menschen gar nicht ständig neue Empörungsangebote. Vielleicht möchten sie einfach verstehen, weshalb politische Entscheidungen so schwierig sind und welche Folgen diese für ihr Leben haben.

Das wäre jedenfalls meine Vorstellung von einem Journalismus, der seinen gesellschaftlichen Auftrag ernst nimmt.

Aufmerksamkeit ist noch keine Aufklärung

Die Mechanismen der sogenannten sozialen Medien haben längst auf den klassischen Journalismus übergegriffen. Stefan Pfeiffer hat dies in seinem Blog erst kürzlich auf den Punkt gebracht.

Empörung erzeugt Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit bringt Reichweite. Reichweite lässt sich wirtschaftlich verwerten. Ob am Ende ein Erkenntnisgewinn steht, scheint zunehmend zweitrangig.

Das ist keine neue Erkenntnis. Aber sie gewinnt angesichts solcher Formate eine besondere Bitterkeit.

Denn wir sprechen hier über den Rücktritt einer Politikerin, die einen schweren persönlichen Verlust erlitten hat. Über eine Frau, die nach der Darstellung der Journalisten selbst kaum die Kraft aufbringt, sich öffentlich zu zeigen.

Und während sie versucht, mit ihrer Trauer zurechtzukommen, läuft die mediale Verwertungsmaschine auf Hochtouren.

Dabei will ich keineswegs behaupten, dass die beiden Journalisten ohne Mitgefühl wären. Gerade Angelika Hellemann lässt mehrfach erkennen, dass ihr das Schicksal von Bärbel Bas nahegeht. Auch die Unsicherheiten ihrer Informationen werden an verschiedenen Stellen ausdrücklich benannt.

Das macht die Sache für mich allerdings nicht unbedingt besser.

Denn es zeigt, wie selbstverständlich selbst bei vorhandener Empathie journalistische Routinen greifen, die auf Dramatisierung, Personalisierung und möglichst lange Aufmerksamkeit ausgerichtet sind.

Man kann betroffen sein und trotzdem zur medialen Ausschlachtung beitragen.

Vielleicht liegt genau darin das eigentliche Problem.

Manchmal wäre Zurückhaltung die größere Leistung

Ich wünsche mir keine zahmen Medien. Schon gar keine, die Politiker aus Rücksicht auf ihre persönlichen Lebensumstände grundsätzlich von Kritik verschonen.

Aber ich wünsche mir Medien, die zwischen öffentlichem Interesse und Voyeurismus unterscheiden können.

Die wissen, wann eine Geschichte ausreichend erzählt ist. Die Gerüchte nicht dadurch aufwerten, dass sie eine halbe Stunde über deren mögliche Bedeutung spekulieren. Und die sich gelegentlich fragen, ob sie mit ihrer Berichterstattung tatsächlich zur Aufklärung beitragen oder lediglich die nächste Runde allgemeiner Politikverdrossenheit einläuten.

Dass die politischen Akteure selbst Verantwortung für ihre Umgangsformen tragen, steht außer Frage. Die Union muss sich Kritik an ihrem Verhalten gefallen lassen, ebenso wie die SPD ihre eigenen Widersprüche und Versäumnisse erklären muss.

Aber die Verantwortung der Politik entbindet die Medien nicht von ihrer eigenen.

Ich finde es geradezu widersinnig, wenn Journalisten einerseits die zunehmende Verrohung des politischen Umgangs beklagen, andererseits aber mit ihren eigenen Formaten genau jene Mechanismen bedienen, die diese Verrohung öffentlich verstärken.

Nicht jede Krise muss zum Spektakel werden. Nicht jeder persönliche Konflikt gehört auf die große Bühne. Und nicht jeder menschliche Schicksalsschlag muss bis in seine intimsten Einzelheiten ausgeleuchtet werden.

Vielleicht wäre es manchmal schon ein Zeichen journalistischer Größe, auf eine besonders reizvolle Geschichte zu verzichten.

Oder wenigstens darauf, aus ihr eine Stunde politisches Krisentheater zu machen.

Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Aber aus der Freiheit, über alles berichten zu dürfen, folgt noch lange nicht die Pflicht, aus allem ein Spektakel zu machen.

Und manchmal wäre ein wenig Stille die anständigere Nachricht.

Ronzheimer ist einer der wenigen Journalisten im Springer-Konzern, die ich leiden kann. Das hat sich damit auch geändert.

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