So schrecklich ich solche Entwicklungen auch finde. Ich sehe es fatalistisch. Wir haben uns die Erde Untertan gemacht. So, wie es unserem Wesen entspricht.
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Da ist fĂŒr andere kein Platz.
Dass wir damit unsere eigenen Lebensgrundlagen verĂ€ndern oder sogar zerstören, stört unsere Spezies eigentlich nicht. Sonst wĂŒrden wir ja auch lĂ€ngst keine Kriege mehr gegeneinander fĂŒhren.
Wir sind das schrecklichste und grausamste Lebewesen, das je diesen Planeten besiedelt hat. Kaum zu glauben, dass Gott das so gewollt haben könnte.
Vermutlich gibt es keinen Gott und die „Menschheit“ ist einfach nur eine Spezies wie alle anderen: fressen und gefressen werden.
Die monotheistischen Religionen enthalten klare Aussagen dazu, wie wir Menschen uns verhalten sollten. Vielleicht haben wir uns diese „Gebote“ selbst gegeben, um u.a. unser VerhĂ€ltnis zueinander und zur Natur zu definieren. Der leichtsinnige und brutal rĂŒcksichtslose Umgang mit der Erde und seinen Geschöpfen zeichnet den Menschen aus. Da ist es schwer, an einen Gott zu glauben. Der Mensch mit all seinen ĂŒberlegenen FĂ€higkeiten hat es bisher nicht fertig gebracht, seinen Mitmenschen und seiner natĂŒrlichen Umgebung mit Respekt und RĂŒcksicht zu begegnen. Ich glaube sogar, dass diese ach so aufgeklĂ€rte Zeit in dieser Beziehung das VerhĂ€ltnis eher verschlechtert als verbessert hat. Heiner GeiĂler hat vor seinem Tod ein kleines Buch mit dem Titel „Kann man noch Christ sein, wenn man an Gott zweifeln muss?“. Er hat seinen Weg beschrieben. Ich halte es ebenso.
FĂŒr mich haut es nicht hin, die Menschen mit jeder anderen Spezies auf dem Planeten zu vergleichen. DafĂŒr sind unsere FĂ€higkeiten und Möglichkeiten zu unterschiedlich gegenĂŒber all denen anderer Kreaturen. Und zwar leider im Guten wie im Bösen. Es auf die Formel „fressen und gefressen werden“ ist mir zu einfach.