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Das sind Aussichten. Alles stößt aufeinander. Typisch Mensch. Aber diesmal…
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Erinnert mich ein bisschen an die Anfangszeiten von Navigationsgeräten. Da haben die Autofahrer*innen das Gehirn abgeschaltet und sind im Fluss oder sonst wo gelandet.
Zu den jungen Leuten: Ich höre sozusagen von allen Seiten, dass (neben den Brauchbaren) immer welche dabei sind, die sich bei den kleinsten Anstrengungen schon erschöpft fühlen. Und kommt ein etwas strenges Wort von der/dem Vorgesetzten: Drei Wochen krank.
Die Auszubildende meiner Frisörin sollte eigentlich übernommen werden – aber nach drei Jahren Ausbildung musste sie sich erst einmal eine Auszeit nehmen.
Das hat jetzt alles nichts mit KI zu tun – aber ich denke, die wird dazu führen, dass die Menschen noch weniger bereit sein werden, eigene Anstrengungen zu unternehmen.
@Torsten: Ich erinnere mich an die Folgen unsachgemäßen Gebrauchs von Navis nur, weil ich selbst nicht unter den Flußbesuchern war. Könnte das immer noch passieren? Ich war zuletzt in der Innenstadt von Köln und habe mich voll aufs Navi verlassen. Ich wäre verloren gewesen. Mein Freund wurde 70. Ohne Navi hätten wir uns erst zum 71. wiedergesehen.
Klingt wie Merz, wenn du von den jungen Leuten sprichst. Interessant wirds, wenn die Gegenseite zu Wort kommt. Es gibt nämlich tatsächlich auch Leute, die diese Generation von einer ganz anderer Seite betrachten. Die Einstellung zur Arbeit hat sich über die Jahrzehnte gewandelt. Früher habe ich (als ich noch arbeiten ging) die Brückentag nie für ein verlängertes Wochenende genutzt. Inzwischen nutzen gefühlte 90 % die Chance. Ich führe das eher auf die veränderte generelle Einstellung der Leute zurück als auf ein schlechtes Zeichen bezüglich unserer Arbeitsmoral. Aber da mag ich mich irren.
Ich war immer ein fauler Hund. Schon in der Schule (ich sag das immer, damit keiner auf andere Ideen kommt). Wenn ich mir also die Arbeit erleichtern kann, nutze ich jedes Tool, das greifbar ist. Da bildet KI keine Ausnahme. Dass es ohne Anstrengung nichts wird – ich meine das ganze Leben hindurch – werden die meisten schon begreifen bzw. begriffen haben. Aber wer kennt schon die Zukunft?