Inzwischen gibts hier den MicroBlog schon seit über einem Jahr. Ich schrieb darüber Anfang Februar 2025. Das Ding habe ich mit KI entwickelt. Auf Resonanz ist diese »Neuerung« nicht gestoßen. Weder der Beitrag noch der MicroBlog selbst. Die Zugriffe sind im Vergleich zu normalen Blogartikeln nicht der Rede wert.
Ich sehe, dass es inzwischen eine ganze Menge von Microblogs gibt. Sie basieren auf ganz verschiedenen Grundlagen.
Zum Befüllen nutze ich (nicht nur aber hauptsächlich) den Dienst von Raindrop und übergebe die Einträge ohne vorgeschaltete Filter bzw. Selektionen an IFTTT. Von dort werden die Einträge automatisiert an WordPress (Kategorie: Notiz) übergeben. Bei der Speicherung der Links können Notizen gemacht werden. Diese gebe ich in einer gelben Markierung jeweils unterhalb der Inhaltsbeschreibung aus.
John hat seinen Microblog so eingerichtet, dass seine Fedivers-Einträge unter einer bestimmten Adresse dort ausgegeben werden. Wäre ich noch dabei, würde ich das vielleicht als zusätzliche Quelle installieren. ¯\_(ツ)_/¯



Danke für die Erwähnung. 😉
@John: gern.
Ich habe mir bisher in Bezug auf »Microblogs« noch keinen nennenswerten Sinn erschlossen. Ich glaube, früher gab es so etwas schon mal. Wenn ich es selbst machen wollte, würde ich wahrscheinlich der Einfachheit halber mein Blog dafür nutzen. Vielleicht eine eigenständige Artikelvorlage im Theme dazu bauen.
@Boris: Was sinnvoll wäre? Wer weiß das schon? Das zählt gewiss zu den Bastelarbeiten, die man sich aus Zeitvertreib an tut oder einfach aus Spaß an der Freud. Aber natürlich nur, wenn man einen Sinn zumindest erahnen kann. Wie du schon sagtest, es gab das früher häufiger. Der Microblog wird gewöhnlich für besonders kurze Inhalte (Linktipps, Zitate, Videos) genutzt, um den eigentlich Blog damit nicht zu belasten. Dass das hier nicht so ganz strikt voneinander getrennt ist, wäre – wenns anders wäre – doch gewissermaßen ein Wunder.
Eine Kategorie und Vorlage muss nicht reichen. Schließlich will man vielleicht nicht, dass die Beiträge im Microblog kommentiert werden, im RSS-Feed auftauchen oder in der Suche. All das habe ich versucht, umzusetzen. Mit großer Resonanz, wie man wieder einmal sieht.
@Horst Schulte: Ich probiere gerade was aus in meinem Blog, habe ein ganz einfaches Template dafür erzeugt, ohne Kommentarbereich. Vielleicht nutze ich das ja für schnelle und kurze Link-Meldungen.
@Boris: Peter Lohren hat das gut gelöst.
Ein ehrlicher und nachdenklicher Blick auf das Schreiben im Netz. Gerade bei Microblogs geht es oft weniger um Reichweite, sondern mehr um Ausdruck und Austausch – das kommt hier gut zum Ausdruck.
@Estika: Ob die Trennung so sinnvoll ist, vermag ich nicht zu sagen. Bei mir ist es ein ausgeprägter »Basteltrieb«, der mich zu solchen nostalgischen Versuchen brachte. Was nutzt übrigens die beste Absicht (Teilen von Links), wenn sie nicht zur Kenntnis genommen werden. Jedenfalls Danke für die Anerkennung. Das hat mich gefreut.