Mehrfach habe ich hier schon davon erzählt, dass in Bedburg und um Bedburg herum ein Milliardenprojekt realisiert wird. Die Arbeiten sind im Gange. Microsoft investiert Milliarden und die Leute in unserer Region, die durch den Wegfall der Arbeitsplätze bei RWE und der damit zusammenhängenden Einschnitten in die Infrastruktur leiden, atmeten auf.
Nun hört man immer häufiger, dass eine gigantische AI-Blase entstanden ist. Experten warnen davor, dass sie platzen könnte. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die Kosten zur Nutzung von KI das normale Portemonnaie sprengen könnten und die gedachten Umsätze sich zumindest in manchen Bereichen nicht realisieren lassen.
Firmen, die KI anwenden und jetzt erst mal KI-Leistungen wirklich begleichen müssen, erlebten einen Kostenschock. Die vermeintliche Killer-Technologie AI erweist sich als „Budget-Killer“, so Günter Born in seinem Blog.
Neben vielen anderen Fragen, die z.B. mit dem Wasserverbrauch und anderen umweltspezifischen Themen zu tun haben, könnten die Verantwortlichen unserer Stadt ein schreckliches Fiasko erleben, falls der „Deal“ platzen würde. Die einschlägigen Probleme deuten sich weltweit seit einiger Zeit an. Keiner weiß natürlich, was geschieht.
Microsoft dürfte im Umgang mit unternehmerischen Risiken geübt sein und Trump mischt ja hintenrum auch noch mit. Keiner soll den Amis beim Ausrollen dieser Technologie den vermeintlichen Spitzenplatz wegnehmen. Aber wie wird das eine Kleinstadt treffen und ihr politisches Personal, sollte es zum Äußersten kommen? An solchen Beispielen sieht man auch, welchen ungeheuren Risiken auch die Verantwortlichen in unseren Kommunen ausgesetzt sind und wie hoch der Druck ist, den aktuellen Entwicklungen auszuweichen und Neues zu riskieren.

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