Kürzlich habe ich einen Artikel (ca. 7 Min. Lesezeit) veröffentlicht, den ich Katherina Reiche, Bundeswirtschaftsministerin, gewidmet hatte. Er war kritisch bis sehr kritisch angelegt und unterlegt mit vielen Fakten, die ich via ChatGPT zusammengetragen hatte. Die Positionen Reiches betrachtete ich durchweg skeptisch.

Ich habe diesen Artikel gelöscht, weil mir ein Kommentar deutlich gemacht hat, dass ich es mit dem KI‑Einsatz übertrieben hatte. Und das obwohl in diesem Fall nicht einmal ein Hinweis auf KI-Beteiligung enthalten war. Das dafür eingesetzte PlugIn habe ich inzwischen außer Betrieb genommen. Das war eine sinnlose Entscheidung. Solche Kennzeichnungen halte ich inzwischen für absolut blödsinnig.

In besagtem Kommentar stand sinngemäß, dass Reiche zur Lösung der Energieversorgung am besten wohl KI einsetzen solle.

Das hat mir gefallen. Kritik am übermäßigen Einsatz von KI kann also nicht nur bierernst und herablassend, sondern ironisch und witzig daherkommen.

1 Kommentar

  1. ich wollte nicht deinen Ki Einsatz kritisieren ;-). Ich denke, oft könnte es hilfreich sein, komplexe Zusammenhänge sich von einer ki erklären zu lassen, geht bestimmt schneller als ein Studium. Oder aber sich mal die Auswirkungen einer oder mehrere Entscheidungen durchspielen zu lassen. Das scheint Frau Reiche nicht zu machen …

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