Zwischen Tagebuch und Tabu: Was gehört ins Blog?

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In einigen Blogs wird gerade diskutiert, ob man Privates bloggen darf – und wenn ja, wie viel davon. Ich staune, denn ich war immer der Meinung: Genau dafür gibt’s Blogs doch! Persönliche Gedanken, kleine Anekdoten aus dem Alltag, der berühmte Blick durchs Schlüsselloch ins Autorenleben. Wenn ich hier viel über Politik und Gesellschaft schreibe ist das doch immer meine ganz private Sicht auf aktuelle Themen. Aber siehe da – man kann sich offenbar auch in Sachen Bloggen gründlich irren.


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4 Gedanken zu „Zwischen Tagebuch und Tabu: Was gehört ins Blog?“

  1. Ich schreibe über das, was ich möchte, immer schon. Ein Blog ist eine Art Tagebuch für mich. Es muss niemand lesen, wenn kein Interesse besteht.

    Natürlich schreibe ich über mich bzw. nenne keine Namen von anderen Personen, wenn das heikel wäre.

  2. Nimmt man den unbedarften Herrn Präsidentendarsteller Trump als Beispiel, so fällt auf:
    Er hat gerade etwas gelernt und denkt das müßten andere dringend wissen – wobei er ja vermutet, er sei der, der ALLES weiß. Andere könnten es deswegen noch gar nicht wissen. Da platzt er damit heraus und hält lange Vorträge wie neulich beim Begriff »Groceries«.
    Man kennt das ebenso bei Kindern die die ersten Brocken einer neuen Sprache gelernt haben und nun ihre Umgebung damit nerven Kauderwelsch zu brabbeln …

    So etwa – stelle ich mir vor – trifft manche Neu-Blogger der Hauch der Erkenntnis und sie sehen sich gezwungen andere Blogger über dieses *Phänomen* zu unterrichten, »Wichtig wichtig!« sagt meine Frau in solchen Fällen.

    [Soll ‚mal einer sagen wir alten Knochen wären nicht ‚lernfähig‘ … 😉]

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