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Wo ist Rayson d’être?

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass „Rayson“ sich mal dafür entscheidet, dem Bloggen und Twitter den Rücken zu kehren. Aber das scheint der Fall zu sein. Blog und Twitteraccount wurden gelöscht.

Ich bin nicht der erste, dem es aufgefallen ist. Nachfragen sind nicht möglich, weil er seine Anonymität über Jahre strikt gewahrt hat. Trotzdem „kenne“ ich ihn so ca. 10 Jahre. Das verbindet selbst in diesem Internet.

Seine Identität im wirklichen Leben kenne auch ich nicht, obwohl ich sogar Briefpost von ihm erhalten habe. Auch dieser Dialog im real life wurde anonym abgewickelt. Aber ich habe wenigstens seine E-Mail-Adresse. Und dort habe ich nachgefragt.

Hoffentlich erhalte ich eine Antwort und vielleicht eine Erklärung für seinen Ausstieg. Ich gehe mal davon aus, dass es wirklich einer ist. Denn er ist – im Gegensatz zu mir – nicht gerade wankelmütig.

Für den Moment ist also leider davon auszugehen, dass die deutschsprachige Blogospähre einen wirklich klugen Kopf verloren hat. Auch nach der Einstellung des B.L.O.G (Bissige Liberale ohne Gnade) fand er mit seinem neuen Blog „Rayson d’être“ schnell alte und neue LeserInnen. Wir haben uns trotz klarer Meinungsunterschiede gut verstanden – soweit man das auf die Distanz so sagen kann.

Ich hoffe sehr, dass Raysons Aufgabe seiner bisherigen Internetpräsenz keine schwerwiegenden Gründe gehabt hat. Es gibt Wichtigeres im Leben als ins Internet zu schreiben.

Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

Über mich

2 Antworten auf „Wo ist Rayson d’être?“

Nein, das hat er leider nicht. Ich habe aber im Hinterkopf, dass er geschrieben hat, irgendwo im Netz wieder aufzutauchen. Die Chance ihn zu finden ist vermutlich aber nicht so groß. Obwohl ich mir zutrauen würde, seinen Stil vielleicht wiederzuerkennen. Schade, dass er aufgehört hat.

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