Insolvenz KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger. Da lief mir doch ne Gänsehaut über den Rücken.

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HORST SCHULTE

Die schaffen es immer wieder, die Leute noch mehr zu verunsichern. Mit „Die“ sind unsere Medien gemeint. Auch die Tagesschau macht da mit.

Die Schlagzeile: „Luxuskaufhaus KaDeWe stellt Insolvenzantrag“ liest sich ja auch schlimm. Liest man den Artikel, sieht es für das Kaufhaus des Westens, wie es auch genannt wurde und die beiden anderen Luxus-Konsum-Tempel, dem Oberpollinger in München und dem Alsterhaus in Hamburg, gar nicht so düster aus.

Oder macht der Chef des Handelsverbandes einen auf einsamen Rufer im Wald? Wollen wir mal hoffen, dass es sich wirklich nur darum handelt, sich aus „toxischen Vertragsbeziehungen“ zurückzuziehen.

Ich kenne alle drei Kaufhäuser. Die Unternehmen für die ich früher gearbeitet habe, machten große Umsätze mit diesen Prachtexemplaren der Kauf- und Warenhäuser unseres Landes. Gut, wenn es also doch nicht so schlimm ist, wie es nach dem Titel der Tagesschau zu erwarten war. Man sollte die Artikel eben immer ganz lesen. Das habe ich schon in der Hauptschule gelernt. Mach ich ja.

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Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 71 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (auch aus Überzeugung) auf dem Land.

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Alsterhaus, Deutschland, Insolvenz, Kadewe, Kaufhäuser, Oberpollinger

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7 Gedanken zu „Insolvenz KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger. Da lief mir doch ne Gänsehaut über den Rücken.“

  1. Die Zeit der Warenhäuser ist vorbei —- so weit es sich um Warenhäuser handelt, die

    a) Konzernen gehören, die zugunsten ihrer Investoren exorbitante Umsätze erwarten

    b) Konzernen gehören, die zuvor die Liegenschaften gekauft haben, um daraus mit exorbitanten Mietforderungen gegenüber den ebenfalls ihnen gehörenden Warenhäusern Profite abzuschöpfen zu eigenen und deren Investoren Gunsten

    c) Konzernen gehören, die das alles genau vorausplanen, die genau diese Investitionsblasen erzeugen, um bei kalkuliert eintretenden Schieflagen zusätzlich Millionen Euro staatlicher Zuschüsse zur „Rettung“ der Warenhäuser einstreichen zu können

    So lange diese Art Raub-Kapitalismus nicht gesetzlich oder wirtschaftlich eingehegt wird, wird sich nichts ändern.

    Wenn da jetzt ein thailändischer Investorenkonzern ins Spiel aufgenommen wird – erneut zur sogenannten „Rettung“, dann wird das zerstörerische Monopoly einfach weiter fortgeführt. Denn auch dieser Konzern hat wie Benkos Bruchbude garantiert keinerlei Interesse an Warenhäusern, geschweige denn am erfolgreichen Betrieb derselben.

    Das Problem sind nicht die Warenhäuser, das Problem sind die multinationalen, verschachtelten Investorenkonzerne, die nach meinem Dafürhalten zerschlagen gehören. Und bis dahin gehören denen für jede noch so kleine Transaktion Kapitalertragsteuern abgezogen, dass ihnen die vergoldeten Ärsche bluten.

    Bei solchen Größenordnungen sehe ich Kapitalertragsteuern in Höhe von vielleicht 75 Prozent als angemessen an.

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  2. Du hast natürlich recht, es ist nicht „der Kapitalismus“ verantwortlich. Es sind natürlich Menschen in ökonomischen Zusammenhängen, deren Handeln eventuell gesellschaftsfreundlich einzuhegen ist.

    Und natürlich spielt unser Konsumverhalten eine wichtige Rolle. Die Art und Weise unserer Nachfrage bestimmt zu einem guten Teil die Art und Weise des Angebots.

    Darin liegt ein Dilemma, das sich wohl nicht für alle beteiligten Teilnehmer positiv auflösen lässt.

    Antworten
  3. Sehr erfreulich heute die Mitteilung, dass die KADEWE Group ihr bestes Umsatzjahr in der Geschichte des Unternehmens erzielen konnte. Noch steht das Konzept, wenn es mit der Zeit geht. Zu Benko und seinen freundlichen Helfern aus dem Politikbetrieb hat die ard eine 45-Minuten Doku. „Rene Benko. Der Zocker und die Politik“.

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