Was bleibt übrig vom „schönsten Tag“?

Die Fotos sind 1962 anlässlich meiner Erstkommunion entstanden. Sie fand am 29.04. statt. Ich habe überhaupt keine Erinnerung mehr. Dabei wurde der Tag damals von der Kirche als „schönster Tag im Leben“ deklariert.

Bei näherer Betrachtung fällt mir auf, dass der „Sonnenhof„, von dem ich (auch hier) immer so geschwärmt habe, vielleicht doch nicht so bunt und blühend war, wie ich dachte.

Auf dem Foto links sieht man den Weg, über den wir zu Fuß und mit dem Rad zur ca. 3 km entfernten Schule gingen oder fuhren. Rechts und links des schon sehr schottrigen Weges blühten (wenn sie blühten) wunderbare Rosen. Rechts ahnt man nur, wie nur wenig später im Frühling die Blüten der üppigen Obstbäume alles in buntes, helles Licht tauchten. Ob das Bild-Dokument belegt, wie weit die Vegetation auf dem Foto im Vergleich zu heute (Erderwärmung) zurück war? Jedenfalls sieht man hier überhaupt nichts von Frühling. Die kurzen Hosen auf dem rechten Foto sagen da etwas anderes. Gut, vielleicht auch ein Nachteil von s/w Fotos.

Horst Schulte
Horst Schulte
@HorstSchulte@horstschulte.com

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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Rentner, Autor, Blogger und Hobbyfotograf

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (aus Liebe) auf dem Land.