Was bleibt übrig vom „schönsten Tag“?
Die Fotos sind 1962 anlässlich meiner Erstkommunion entstanden. Sie fand am 29.04. statt. Ich habe überhaupt keine Erinnerung mehr. Dabei wurde der Tag damals von der Kirche als „schönster Tag im Leben“ deklariert.
Bei näherer Betrachtung fällt mir auf, dass der „Sonnenhof“, von dem ich (auch hier) immer so geschwärmt habe, vielleicht doch … weiterlesen
Veränderungen: Wie Heimat zur Wasserfläche wird
Heimatliche Gefühle. Ein persönlicher Rückblick auf eine Kindheit, deren Schauplatz heute eine rekultivierte Seenlandschaft ist. Veränderungen sind das Stichwort. Der Text reflektiert über den Druck politischer Umbrüche, das langsame Verblassen von Gesichtern und Stimmen sowie die trügerische, aber kostbare Kraft alter Fotografien als Anker. weiterlesen
Sonnenhof: Erinnerungen an eine verlorene Idylle
Der Sonnenhof hatte für uns Kinder etwas Paradiesisches. Meine Schwester wurde dort geboren. Ich bin fünf Jahre älter als sie und war etwa drei Jahre alt, als wir dorthin zogen.
Mein Vater, damals 29 Jahre alt, kehrte nach fünf Jahren russischer Kriegsgefangenschaft nach Hause zurück. 1939 wurde er einberufen und erst 1949 kam er heim. Wie … weiterlesen
Was hast du heute vor 60 Jahren gemacht?
Meine Frau und ich wissen noch genau, was wir an diesem Tag gemacht haben. Übrigens war es ein schöner warmer Spätsommertag; hier bei uns im damaligen Kreis Bergheim (heute Rhein-Erft-Kreis). Auf Burg Hemmersbach in Horrem lebten die von Trips. Wolfgang Graf Berghe von Trips wurde nur 33 Jahre alt.
Auf den Tag genau vor 60 Jahren ist Graf … weiterlesen
Sonnenhof: Mit der Ratte gefangen im engen Kelleraum
Je näher der Tagebau dem Sonnenhof kam, desto mehr Ratten tauchten in unserer unmittelbaren Umgebung auf. Das Haus lag im äußeren Bereich des Grundstücks und somit dem Grubenrand am nächsten.
In einer Ecke der Waschküche befand sich eine Pumpe. Sie wurde mit einem breiten Keilriemen und einem Elektromotor betrieben. Ungefähr so … weiterlesen
Angriff der Milchkühe
Meine Kostümierung war ein Überbleibsel von Karneval. Mich hatten die Funkenmariechen so beeindruckt in ihren hübschen Uniformen, dass ich mit Nachdruck die Utensilien beschaffte, an die ich kommen konnte. Meine Eltern mussten ran. So kamen ich an diesen wunderschönen Hut und die Kiste mit Trageband.
Horst in Fastelovend-Montur
Statt der … weiterlesen
Schieferplatten sind schwerer als man denkt
Schieferplatten schleppen ist ein anstrengender Job. Ich habe das nie machen müssen, aber ich kann es mir vorstellen.
Als damals der Sonnenhof abgebaggert wurde, hatte jemand Verwendung für eine Menge der Schieferplatten, die auf der Terrasse des Wohnhauses verlegt waren (siehe Foto).
Wie der Blick auf besagte Terrasse verrät, waren es … weiterlesen
Die Milch kocht über
Der Sonnenhof hatte für uns Kinder etwas Paradiesisches. Meine Schwester wurde dort geboren. Ich bin fünf Jahre älter als sie und war etwa 3 Jahre alt als wir dorthin gezogen sind.
Mein Vater war 29 Jahre alt als er aus 5jähriger russischer Kriegsgefangenschaft nach Hause zurückgekehrte. 1939 war er einberufen worden und erst 1949 nach Hause … weiterlesen




