Bloß nicht zynisch werden...

Politik, Gesellschaft, Medien - und was mir sonst noch auffällt.

Meine Pronomen: war / mal / jung

Horstfreigestellt
  • 1. Oktober 2026

    1–2 Minuten

    Eigentlich könnte man auch zu „X“ zurück

    Wenn ich mir die bekloppten Diskussionen auf Mastodon oder Bluesky anschaue, Wenn ich mir die bekloppten Diskussionen auf Mastodon oder Bluesky anschaue, könnte man wohl auch gleich zu "X" zurückgehen. Schlimmer und einseitiger ist es dort auch nicht. Wenn das Alternativen sein sollen, frage ich mich inzwischen, worin diese wohl bestehen könnten. Bei "X" sind die Rechten in der Übermacht, bei Mastodon und Bluesky sind es

  • 1. Oktober 2026

    1–2 Minuten

    Glauben wir doch einfach Gysi oder Wagenknecht oder gleich der AfD

    Screenshot NZZ.ch von heute So urteilte Gregor Gysi in einem Interview mit der Screenshot NZZ.ch von heute So urteilte Gregor Gysi in einem Interview mit der NZZ. Ausgerechnet er und Wagenknecht gehörten damals (2022) zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs "Friedenspolitik statt Kriegshysterie". Dort las man: „Trotz der Militärmanöver in der Nähe zur Ukraine hat Russland kein Interesse an einem Krieg.“ Warum halten die nicht

  • 30. September 2026

    2–4 Minuten

    Was heute Hoffnung macht – 30. September 2026

    Zwischen Krisen, Kriegen und täglichem politischen Streit gehen Meldungen Zwischen Krisen, Kriegen und täglichem politischen Streit gehen Meldungen unter, die durchaus Mut machen. Deshalb gibt es hier künftig regelmäßig einige gute Nachrichten des Tages – heute über Investitionen in Deutschland, Fortschritte in der Medizin und eine erfreuliche Obsternte.

  • 30. September 2026

    3–5 Minuten

    Keine Hexenjagd – aber bitte auch keine Verharmlosung

    Die frühere Mitgliedschaft Elif Eralps in der Roten Hilfe rechtfertigt keine Die frühere Mitgliedschaft Elif Eralps in der Roten Hilfe rechtfertigt keine politische Hexenjagd. Doch wer den Verein lediglich als Unterstützer mittelloser Angeklagter beschreibt, lässt Wesentliches weg. Ronen Steinkes Einordnung ist mir deshalb deutlich zu einfach.

  • 28. September 2026

    3–5 Minuten

    Zwei CDU-Politiker und die Lust am Skandal

    Ein Strandkorb im Kanzleramt, eine umstrittene Reise nach Sardinien: Amthor und Ein Strandkorb im Kanzleramt, eine umstrittene Reise nach Sardinien: Amthor und Spahn liefern Stoff für die nächste Empörungswelle. Doch wer unterschiedliche Vorgänge zum großen Sittenbild verklebt, klärt wenig auf. Über NIUS, mediale Verstärker und die Frage, wo berechtigte Kritik zur Skandalisierung wird.

  • 28. September 2026

    3–4 Minuten

    Starkregen, Hitze, Hochwasser: Bedburg braucht mehr Transparenz

    Nach der verheerenden Starkregenflut von 2025 arbeitet Bedburg an einem Nach der verheerenden Starkregenflut von 2025 arbeitet Bedburg an einem stadtweiten Starkregenrisikomanagement. Auch beim Hitzeschutz gibt es Ansätze. Doch was fehlt, ist ein leicht zugänglicher Überblick: Was wurde beschlossen, was umgesetzt, was geplant – und wer ist verantwortlich?

  • 28. September 2026

    1–2 Minuten

    Jens Spahn und das nächste Fettnäpfchen

    Jens Spahn habe ich früher durchaus positiv gesehen. Doch nach der Jens Spahn habe ich früher durchaus positiv gesehen. Doch nach der Leihmutterschaftsaffäre und der merkwürdigen Sardinien-Episode bleibt vor allem die Frage, wie einem erfahrenen Politprofi so viel Gespür für die Wirkung des eigenen Handelns abhandenkommen konnte.

  • 28. September 2026

    5–8 Minuten

    Hans Litten: Ein Anwalt gegen Hitler und die kommende Barbarei

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Heute steht dieser Satz über unserem Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Heute steht dieser Satz über unserem Staat. 1933 gab es diesen Schutz nicht. Hans Litten stellte sich dennoch Hitler und der Gewalt der Nazis entgegen. Babylon Berlin erinnert an einen Mann, dessen Mut ihn schließlich das Leben kostete.

  • 28. September 2026

    2–3 Minuten

    Empörung über Empörung – und ein ziemlich kurzes Gedächtnis

    Nach dem Berliner Wahlerfolg beklagen linke Medien eine Kampagne gegen die Nach dem Berliner Wahlerfolg beklagen linke Medien eine Kampagne gegen die Linkspartei. Manche Angriffe mögen tatsächlich maßlos sein. Trotzdem wirkt die Empörung auf mich etwas larmoyant. Denn mit scharfen Urteilen über AfD, Union und ihre Wähler hat auch die politische Linke nie gerade gespart.

  • 26. September 2026

    1–2 Minuten

    Nur EIN Beispiel

    Anhand der einzelnen Beiträge der letzten Woche der "Aktuellen Stunde" im Anhand der einzelnen Beiträge der letzten Woche der "Aktuellen Stunde" im WDR-Fernsehen habe ich ermittelt, wie viele Beiträge positiv, negativ oder neutral einzuordnen waren. Das Ergebnis ist wie erwartet. Uns wird viel zugemutet. Und ich glaube ja fest daran, dass diese negativen Berichte, die über die sozialen Medien noch verstärkt werden, zu

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