Der CEO von Nvidia sagt, dass der Bau von Rechenzentren in den USA etwa drei Jahre dauert, während in China »ein Krankenhaus an einem Wochenende gebaut werden kann«
Und er ist nicht der Einzige: Kevin O’Leary Sounds Alarm on US Data Center Permitting Speed vs. China – EnterpriseZone.cc
Ohje, spätestens dann, wenn Jensen Huang Deutschland einmal besucht, weiß er, dass drei Jahre für ein Rechenzentrum im weltweiten Vergleich nicht wirklich viel Zeit sind. Stuttgart21 oder der Berliner Flughafen und andere Großprojekte sind beredte Zeugen. Da fällt mir ein: welche Zeitplanung mag M$ wohl für die hier vorgesehenen Rechenzentren eingeplant haben? Ich höre gar nichts mehr. Ob die etwa schon fertig sind?
Nun ja, ein Schild steht jedenfalls schon: Fortschritte bei Microsoft in Bedburg und Bergheim – Radio Erft


Ich vermisse das Interesse, herauszufinden, warum hier alles extrem lange dauert, damit das geändert werden könnte. Planungs- und Genehmigungsverfahren sind sehr komplex und stark formalisiert. 🤢
Es wird irgendwie so hingenommen, ich sehe keine kleine Besserung.🤢
@Su Mu: Das ist genau das Gefühl, das so viele Leute haben. Es werden immer wieder Absichten formuliert. Aber es ist keine Verbesserung zu sehen. Nach 8 Monaten ist das vielleicht aber auch zu viel erwartet. Schließlich wurden ja durch die Regierung schon eine Menge Änderungen angestoßen. Dazu zählen auch Maßnahmen zum Baurecht.
Wir werden mit negativen Meldungen überschwemmt und sind überfordert.
Für den Wohnungsbau ist immerhin jetzt der »Bau-Turbo« beschlossen worden und seit 30.10. in Kraft: ein Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus mit Genehmigungsverfahren durch vereinfachte Regeln, kürzeren Fristen und Sonderregelungen im Baugesetzbuch (§ 246e BauGB). Immerhin – wie das mit Industriebauten aussieht? KI sagt: »Die Tesla-Gigafactory in Brandenburg wurde in nur etwa zwei Jahren Bauzeit errichtet, mit dem Baubeginn im ersten Quartal 2020 und der offiziellen Eröffnung sowie ersten Fahrzeugauslieferungen im März 2022«
@claudiaberlin: Genau. Die Unsicherheit ist so angewachsen, dass viele diese Fortschritte nicht zur Kenntnis nehmen. Ich verstehe das. Andererseits holt uns diese miese Stimmung nicht aus dem Loch. Das können wir nur selbst tun. Es gibt ja außer solchen Beispielen (wie umstritten sie auch sein mögen) noch andere Beispiele. Z.B. die »L G Terminals«, die Habeck innerhalb kürzester Zeit errichten ließ. Angeblich hat man sich an diesem Positivbeispiel ja z.T. orientiert.
Eine Verbesserung wäre es nur, wenn es ein eigenes Rechenzentrum wäre.
Wenn man sich von den Amis abhängig macht, wird man verlassen.
Das ist, Genehmigungsverfahren hin oder her, also eine Verschlechterung.
Und dann kommen die Kosten noch obenauf.
Erschwerend kommt hinzu, dass die früheren kommunalen Rechenzentren heute mehrheitlich freie Clouddienstleister für MS sind.
Hat Deutschland wieder super hingekriegt. Vielleicht sollte Deutschland axhon mal prophylaktisch um Entwicklungshilfe beim WFP bitten.
@juri nello: Das wäre mir auch lieber. Die Frage ist, was wir gegen die weiter wachsende Dominanz der Tech bros tun können. Verzichten scheint eine theoretische Möglichkeit zu sein. Aber wie realistisch wäre das? Wir werden uns höchstens auf europäischer Ebene behaupten können, wenn wir denn irgendwann mal anfangen. Stattdessen schimpfen wir und ärgern uns über die Amis. Es fehlt an Geld. Auch dort. Dass es für anderes eingesetzt wird und das auch gar nicht mal so verrückt ist, bringt uns (die Diskutanten) nur weiter auseinander. Die Prioritäten haben wir (das Volk) noch nie gesetzt. Das tun Politiker, die wir gewählt haben und die wir dann – wenns läuft wie jetzt – ausschimpfen und mit Liebesentzug bestrafen. Albern, das alles.
Das neue Rechenzentrum in München soll bereits im Januar 2026 in Betrieb gehen:
Der vorgesehene Betrieb mit Erneuerbaren wird auch heftig kritisiert:
@claudiaberlin: Kritisieren ist halt die Stärke dieser Gesellschaft. Die Journaille hat ihn zum Wesensbestandteil unserer Bevölkerung erhoben und mischt ganz vorn mit.