MVGA – Make Venezuela great again
Ich hätte nicht gedacht, dass so viele diesen »Gedanken« auf haben und ihn auch verbreiten würden. Aber gut, es ist passiert. Mister Trump breitet seinen Mantel aus und bringt sein Motto unter die Leute. Manche freuen sich über Maduros Verhaftung, andere beklagen den fortgesetzten Bruch des Völkerrechts. Die Amerikaner haben ein souveränes Land angegriffen und einen Regierungschef einfach wegverhaftet. Ein weiterer Verstoß, der kaum noch jemanden überrascht.
Man muss nicht fragen, ob das Schule macht. Putin war in diesem Fall der Erste, der diese Tür aufgestoßen hat. Und wer weiß, wie lange Xi sich im Fall Taiwan noch zurückhält. Die drei militärisch mächtigsten und rücksichtslosesten Menschen auf diesem Globus führen vor, dass Völkerrecht nur für die gilt, die keine Macht haben. Sie tun es, weil sie es können. So einfach ist das.
Wir Europäer schauen zu, militärisch nicht stark genug, um irgendwas zu bewegen. Offen gestanden habe ich es satt, mir darüber noch mehr graue Haare wachsen zu lassen. In unserem Land gibt es so viel zu tun, dass wir uns über das, was die selbst ernannten Weltherrscher anstellen, nur unnötig ablenken lassen würden. Es gilt, die Ordnung hierherzustellen. Damit haben wir mehr als genug zu tun.
Die Arschlöcher sind überall
Das durften wir erneut an Silvester erleben und jetzt in Berlin ansehen – in meinem Fall Gott sei Dank aus der Ferne. Die Gruppe von Linksextremen, die für das Feuer verantwortlich ist, nennt die hohe Zahl von Opfern ihres Handelns Kollateralschäden. Das machen ideologisch verblendete Arschlöcher überall auf der Welt so, wenn ähnliche »Aktionen« im Sinne der Sache durchgeführt wurden. Egal ob in Moskau, Washington, Peking oder Berlin – die Logik ist dieselbe: Der Zweck heiligt die Mittel, und wer im Weg steht, ist eben Kollateralschaden.
Die Welt ist im Arsch. Sie bewegt sich einem Zustand entgegen, den ich nicht anders bezeichnen kann. Die Reichen und die Mächtigen machen unter sich ab, wie es weitergeht. Vielleicht halten die Kipppunkte noch eine Weile, vielleicht warten die schon jetzt massiven Probleme durch die Erderwärmung noch, bis sie uns noch heftiger treffen. Vielleicht haben wir Glück und die Penner in den Hauptstädten der drei militärisch mächtigsten Nationen warten nicht so lange, bis sie auf den roten Knopf drücken. Warum sie das tun sollten? Nun, weil sie es können. Oder reichen die Indizien und Beweise immer noch nicht für diese Ansage?


Nee. Putin war nicht der Erste. Man nehme nur die jüngste Geschichte der USA Lateinamerika betreffend:
– Mexiko (1846–1848): Mexikanisch-Amerikanischer Krieg – USA besetzen große Teile Mexikos; Annexion u. a. von Kalifornien und Texas.
– Nicaragua (1855–1857): Unterstützung des US-Filibusters William Walker, der sich selbst zum Präsidenten erklärt.
– Kuba (1898; 1906–1909; 1912; 1917–1922): Militärische Besetzungen nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg.
– Panama (1903; mehrfach bis 1935): Militärische Präsenz zur Abspaltung von Kolumbien und Sicherung des Panamakanals.
– Honduras (1903–1925, mehrfach): Interventionen zum Schutz US-amerikanischer Wirtschaftsinteressen (Bananenkonzerne).
– Nicaragua (1912–1933) – Langjährige militärische Besetzung; Kampf gegen Augusto César Sandino.
– Haiti (1915–1934) – Militärische Besetzung und Kontrolle von Regierung und Finanzen.
Dominikanische Republik (1916–1924): US-Militärregierung nach innenpolitischer Krise.
– Guatemala (1954) – Militärische Unterstützung beim Sturz der gewählten Regierung Árbenz.
– Kuba (1961): Invasion in der Schweinebucht – gescheiterter Angriff exilkubanischer Truppen unter US-Führung.
– Dominikanische Republik (1965): Entsendung von über 20.000 US-Soldaten im Bürgerkrieg.
– Grenada (1983): Invasion nach marxistischem Putsch (Operation Urgent Fury).
– Panama (1989): Invasion zur Absetzung von Manuel Noriega (Operation Just Cause).
– Haiti (1994): Militärintervention zur Wiedereinsetzung von Präsident Aristide.
– Kolumbien (ab 2000): Militärische Unterstützung und Truppenpräsenz im Rahmen von Plan Colombia (Drogenkrieg).
Nicht enthalten sind:
– verdeckte CIA-Operationen (z. B. Chile 1973),
– wirtschaftlicher oder politischer Druck,
– Unterstützung von Militärdiktaturen ohne formellen Truppeneinsatz.
Ich bin mir aber sehr sicher, dass die Weltgeschichte da noch mehr Beispiele kennt.
Meine KI meint zu den CIA-Operationen:
in frühes Beispiel für eine solche Intervention war die Operation Ajax im Jahr 1953, bei der die CIA gemeinsam mit dem britischen MI6 den demokratisch gewählten iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh stürzte.
Die Hauptgründe waren die Angst vor kommunistischem Einfluss im Iran und der Wunsch, die Kontrolle über Irans Ölindustrie wiederzuerlangen.
Ähnlich unterstützte die CIA 1954 in Guatemala den Umsturz der gewählten Regierung von Jacobo Árbenz, da dessen Landreformen und angebliche kommunistische Nähe als Bedrohung angesehen wurden.
In Chile spielte die CIA eine entscheidende Rolle bei der Destabilisierung der Regierung von Salvador Allende, die 1973 durch einen Militärputsch beendet wurde, bei dem Augusto Pinochet an die Macht kam.
Diese Intervention wurde durch die Operation Project FUBELT vorbereitet, die die chilenische Volkswirtschaft destabilisieren und diplomatisch isolieren sollte.
Die CIA beteiligte sich auch an anderen verdeckten Operationen, wie der Invasion in der Schweinebucht 1961, die den Sturz von Fidel Castro in Kuba zum Ziel hatte.
In Afghanistan unterstützte die CIA ab 1979 die Mudschaheddin, islamische Widerstandsgruppen, gegen die sowjetische Besatzung, was indirekt zur Entstehung der Taliban beitrug.
In den 1970er und 1980er Jahren wurde die CIA zudem kritisiert, weil sie diktatorische Regime wie Augusto Pinochet in Chile, Manuel Noriega in Panama und Somoza in Nicaragua unterstützte.
Auch die Zusammenarbeit mit ehemaligen Mitgliedern der Wehrmacht und der SS, wie bei der MK-Ultra-Operation, wurde kritisiert.
In jüngerer Zeit wurde die CIA im Jahr 2025 autorisiert, Geheimoperationen in Venezuela durchzuführen, die als möglicher Regimewechsel interpretiert wurden.
Die US-Regierung unter Donald Trump hatte die venezolanische Regierung aufgefordert, Zugang zu den weltweit größten Erdölreserven zu gewähren, was abgelehnt wurde.
Die Operation erfolgte parallel zu einer militärischen Aufstockung in der Region mit 10.000 US-Soldaten.
Venezuela kündigte an, die Angelegenheit vor den UN-Sicherheitsrat zu bringen und bezeichnete die Aktion als schwere Verletzung der UN-Charta.
Insgesamt hat die CIA durch ihre verdeckten Operationen erhebliche Auswirkungen auf politische Entwicklungen weltweit gehabt, oft mit langfristigen Folgen für die Stabilität der betroffenen Länder.
Dazu muss ich allerdings noch genauer recherchieren.
@juri nello: Putin war der erste in der »neuen Ära«. Die Zeitrechnung ab Trump I. Dass die Amis schon vorher Sauereien ein Gros gemacht haben, ist des Nachweises der Ki nun wirklich nicht bedürftig.