Von Kacklappen und anderen Unzulänglichkeiten

Eben habe ich diesen erbärmlichen Text von Don Alphonso gelesen und was dazu geschrieben. Manche werden natürlich antworten: »Selbst erbärmlich« oder etwas in der Art.

Dann lest doch mal diesen weihnachtlichen Abgesang (unten) und diskutiert den Inhalt in eurem Blog oder ganz woanders. Direkt geht’s dort nämlich nicht. Höchstwahrscheinlich ist es genau das, was den Autor veranlasst hat, beim Schreiben breit zu grinsen. Wie er schließlich selbst zugibt.

Horst Schulte
Horst Schulte
@HorstSchulte@horstschulte.com

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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Rentner, Autor, Blogger und Hobbyfotograf

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (aus Liebe) auf dem Land.

21 Kommentare zu „Von Kacklappen und anderen Unzulänglichkeiten“

  1. Na ja, zumindest hat er die Aufmerksamkeit, die er sich offensichtlich erhoffte. Fäkalsprache zur Kunstform zu erheben, bleibt die Domäne vom verstorbenen Klaus Kinski, oder von 14-jährigen in der Pubertät befindlichen Rotzlöffeln. Aber bitte – jeder wie er mag, noch sind wir ja ein freies Land hier.

  2. Dass Dir das auch nur eine Zeile Text wert ist, wundert mich. Das soll doch das Ziel sein, von so einem Geschreibsel.

  3. Texte werden häufiger falsch gelesen, da hilft auch KI nicht. Wenn sich jemand nicht die z. Teil erhebliche Mühe macht, einen Text im Kern verstehen zu wollen, wird es auch mit KI-verbesserten Texten nichts.
    Ich weiß ja nicht, wie KI mit einem Rohtext umgeht. Bauscht er die Sache etwas auf, verwendet es andere Begriffe, wiederholt es sich, vielleicht mit anderen Worten?
    Ich habe das tatsächlich nicht ausprobiert.

    Claudia Klinger z.b. hat eine Wortwahl, an der man sie wohl, wenn man ihre Texte öfters gelesen hat, erkennen kann. Auch meine Texte hatten etwas Eigentümliches. Ule Rolff erwähnte das einmal. Meine Texte sind recht ungeschliffen, auch, so denke ich, weil ich wenig Bücher lese.

    Zur Art der Schreibe des Autors sage ich jetzt wenig. Kann man machen, ich bin eh nicht gemeint, weil ich nicht mehr publiziere.

    Die Allerwenigsten setzen sich ja mit Texten anderer wirklich auseinander. Da beisst die Maus keinen Faden ab.
    Gelesen wird ausserdem aus Gründen, die im Prinzip nicht offen gelegt werden. Bei mir ist es ein Nachebben, nachdem ich ja im August aufgehört hatte. Ich kommentiere noch bei drei, vier Blogs regelmässig, weil ich das vor meiner Bloggründung so getan habe.
    Ich liebe das Medium, aber es hat seinen Sinn für mich verloren.

    • @Horst Schulte: Bloggen wurde schon so oft totgesagt, aber gefühlt bloggen derzeit wieder viel mehr Leute als noch vor einiger Zeit!
      Podcasts finde ich häufig viel zu langatmig, weshalb ich mir die Inhalte schon mal von KI zusammenfassen lasse, wenn sie mich – eigentlich – interessieren.

    • @Gerhard: Ich wüsst je wirklich gern, welcher „missverstandene“ Text es war, dessen Kommantariat dich zum Aufhören bewegt hat! Mich motiviert so etwas eher dazu, mich genauer und allgemeinverständlicher auszudrücken, auch wenns dann mal nicht mehr nach meiner spontanen Schreibe klingt.
      Dein Blog habe ich eigentlich als recht frei von Kontroversen in Erinnerung. Du hattest zu fast jedem Eintrag sogar viel Lob und Zuspruch! Umso mehr wundert mich die tiefe Frustration, die immer noch aus deinen Kommentaren spricht.

    • @ClaudiaBerlin:
      Du schreibst mir bei Horst?!
      Nun denn:
      Eines meiner Hobbys ist Insektenfotografie und damit auch die Weitergabe von Information zu Insekten an meine Leserschaft. Die müssten also wissen, was ein Käfer, eine Wildbiene oder eine Schwebfliege ist.
      Nein, wissen sie nicht, sehr oft nicht. Eine von mir gezeigte seltene Wanze wird etwa als Käfer bezeichnet. Dabei lesen die seit Jahren meine Erklärungen.

      Das ist ein Punkt.

      Weiteres: Belanglose Kommentare wie ein Sternchen, ein „Schön!“ oder ähnliches.
      Diese Art von Kommentaren gibt es zuhauf. Dafür brauche ich aber keine längeren Blogtexte zu schreiben, in denen es oft nicht um etwas „Schönes“ geht.

      Das ist ein weiter Punkt.

      Ferner kommen bei mir kaum „neue“ Leser vorbei, wie etwa eine Claudia, die ich mind. 20 Jahre über ihren Blog kenne. Es kommt auch kein Horst dabei. Der findet meine Themen uninteressant, sagt es aber nicht.
      Immerhin muß ich meinen stundenlangen Aufenthalt am Rechner meiner Frau gegenüber begründen. Das ist ein endloser Kampf, den ich nicht mehr führen will.

      Ich habe Nischeninteressen: Schach, Insekten(-fotografie) und Keramik. Zudem Besuch von Kunstausstellungen. Und natürlich auch Gesellschaft und Politik, das lies ich aber immeraussen vor.

      Ich hatte Dir, Claudia, alles schon mal so gesagt und dennoch fragst Du neu nach.

      Ich werde weiterhin bei Dir und Horst kommentieren, solange meine Kommentare bei Euch im Mittel auch beantwortet werden. Das ist doch schon was!
      In diesem Sinne!

  4. In deinem ersten Satz wäre es besser gewesen, den anderen Artikel nicht mit „Don Alphonso“ sonder mit „etwas dazu geschrieben“ zu verlinken! In meiner Blindheit fürs Drumrum hab ich nämlich den Text gelesen, in der Meinung, er sei der „unsägliche Text von Don Alphonso“ – was dann angesichts der Inhalte, die mir aus der Seele sprechen, eigentlich nicht sein konnte! Erst DANN hab ich genauer hingeschaut und gesehen, dass es ein Text von Dir ist! :-))

    Zum „Ton der Debatte“ hab ich gestern ausführlich gebloggt und auch etliche Kommentare dazu bekommen, durchaus kontroverse, aber im Ausdruck ok!

    • @Horst Schulte: Überlass es nicht dem Plugin, bzw. schau am Ende mal drüber, was es wie verlinkt hat und ob das zu Missverständnissen Anlass geben könnte! Grade bei deinem Blog, das oft das Design wechselt, ist das wichtig. Weil es dazu einlädt, sich die Optik (mit mal vorhandenen mal nicht vorhandenen wiederkehrenden Elementen) garnicht erst zu merken. Gäbe es ein immergleiches, prägnantes Design, wäre ich evtl. nicht diesem Irrtum verfallen…

    • @Horst Schulte: Nein! Du hättest deinen Artikel mit „etwas dazu geschrieben“ verlinken sollen, nicht mit dem Namen „Don Alphonso“. Wenn man nämlich einen Eigennamen verlinkt, geht man davon aus, dass der verlinkte Text von diesem Autor ist – was mir so gegangen ist.

      Und wie ich sehe, hast du es jetzt noch verschlimmbessert:

      „Eben habe ich diesen erbärmlichen Text von Don Alphonso gelesen und was dazu geschrieben. „

      Jetzt erwartet man erst recht DIESEN ERBÄRMLICHEN TEXT von Don Alphonso hinter dem Link – und nicht einen Text von DIR, der diesen kommentiert!

      Ist ja alles kein Drama, aber mich wundert schon, dass dir das nicht auffällt. 🙂

    • @Horst Schulte: Dass es nicht nur hier vorkommt, macht es nicht besser. Bei dir bin ich halt besonders drauf reingefallen, weil ich aufs Layout hier nicht achte (es sei denn, ich will es grade mal wieder bewundern!), weil es oft wechselt.

      Bei anderen bleibt lange alles gleich, sodass man „die Marke erkennt“, wenn man auf dem verlinkten (wider erwarten internen) Text landet.
      Ich war halt zu unaufmerksam…. alles meine Schuld! 🙂

      Bin wohl auch durch längjähriges beiläufiges Lernen von SEO / Suchmaschinenoptimierung beeinflusst, wo es wichtig ist, dass das, was man im Linktext benennt, auch wirklich hinter dem Link kommt (im Kalkühl, dass die Suchmaschine das dann auch korrekt zuordnen kann).

      PS./Update: ich erkenne deine intuitive Ablehnung meiner vorgeschlagenen Verlinkung EBENSO als Folge des SEO-Knowhows, das immer wieder vermittelt, man solle „Klicken Sie hier“ etc. als Linktext vermeiden. Darüber setzte ich mich bewusst hinweg (wenn auch nicht mit „hier“ als Linktext), denn ich sehe das als Freiraum und somit auch Erkennungszeichen persönlicher Blogs!

      (Das Thema „Linkregeln“ zählt jetzt zur Liste „da sollte ich mal ausführlich drüber bloggen“.. )

    • @ClaudiaBerlin: Ich hatte damit auch Probleme. Stieg aber dann doch dahinter, wie es Horst meinte. Im Übrigen macht das kaum ein Leser, sich da durchzuwursteln – und zieht eher weiter.

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