Was bringt El Niño?

Ein Rekord-El-Niño baut sich auf

Die US-Klimabehörde NOAA sieht seit Mitte Juni 2026 offi­zi­el­le El-Niño-Bedingungen im Pazifik und rech­net mit 81 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass sich das Phänomen bis zum Jahresende zu einem „sehr star­ken” Ereignis aus­wächst. Grundlage sind unge­wöhn­lich hohe Wassertemperaturen im zen­tra­len und öst­li­chen Pazifik, die bei einem Super-El-Niño mehr als zwei Grad über dem lang­jäh­ri­gen Mittel lie­gen. Alle 30 Modellläufe der NOAA-Forschungseinrichtung GFDL zei­gen im Juli einen Erwärmungsverlauf, der es mit den stärks­ten Ereignissen der letz­ten hun­dert Jahre auf­neh­men kann, mit einem Höhepunkt im Spätherbst oder Frühwinter.

Wie El Niño welt­weit wirkt

Normalerweise schie­ben die Passatwinde war­mes Pazifikwasser nach Westen. Bei El Niño schwä­chen sich die­se Winde ab, das war­me Wasser staut sich im Osten und ver­schiebt dadurch den Jetstream – mit Folgen für Luftdruck und Niederschlag rund um den Globus. Weil der Klimawandel die Ozeane ohne­hin schon auf­ge­heizt hat, fal­len die Auswirkungen eines natür­li­chen El Niño heu­te deut­lich hef­ti­ger aus als in frü­he­ren Jahrzehnten.

Was kon­kret droht

Die Weltmeteorologieorganisation warnt vor einer welt­wei­ten Zunahme von Hitzewellen, Dürren und Starkregenereignissen in den kom­men­den Monaten. Für Europa erhöht sich die Wahrscheinlichkeit außer­ge­wöhn­lich hei­ßer Sommer, wäh­rend an der US-Westküste häu­fi­ge­re Sturmflut-Überflutungen in Küstenstädten dro­hen. Der Deutschlandfunk berich­tet zudem über mög­li­che Ernteausfälle und stei­gen­de Lebensmittelpreise durch gestör­te Anbaubedingungen in wich­ti­gen Erzeugerregionen. NOAA geht davon aus, dass El Niño mit 97 Prozent Wahrscheinlichkeit bis min­des­tens Frühjahr 2027 anhält.

Und schon die nächs­te Hitzewelle steht an

Noch bevor sich die glo­ba­len Folgen des Super-El-Niño voll ent­fal­ten, bahnt sich für Deutschland bereits die nächs­te, mitt­ler­wei­le fünf­te Hitzewelle des Sommers an. Aktuelle Wettermodelle zei­gen ab dem 9. bezie­hungs­wei­se 10. August einen deut­li­chen Temperaturanstieg, vor allem im Westen und Süden des Landes. Dort sind erneut Höchstwerte zwi­schen 35 und knapp 40 Grad mög­lich, sofern sich die der­zeit berech­ne­te Wetterlage bestä­tigt. Wer die Hitze der ver­gan­ge­nen Wochen als Ausreißer abge­tan hat, soll­te sich also auf eine Fortsetzung ein­stel­len – zumal ein beson­ders star­kes El Niño die glo­ba­le Erwärmung zusätz­lich befeu­ern könnte.

Dieser Text wur­de teil­wei­se mit Unterstützung einer KI erstellt.

Quellen
El Niño 2026: Folgen für Wetter, Ernten und Preise https://​www​.deutsch​land​funk​.de/​e​l​-​n​i​n​o​-​f​o​l​g​e​n​-​k​l​i​m​a​w​a​n​d​e​l​-​p​a​z​i​f​i​k​-​1​0​0​.​h​tml
El Niño 2026: Droht uns die Klimakatastrophe des Jahrhunderts? https://​www​.br​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​w​i​s​s​e​n​/​e​l​-​n​i​n​o​-​2​0​2​6​-​d​r​o​h​t​-​k​l​i​m​a​-​k​a​t​a​s​t​r​o​p​h​e​-​d​e​s​-​j​a​h​r​h​u​n​d​e​r​t​s​,​V​Q​B​B​X8G

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  1. Was noch fehlt: Anders als bis­he­ri­ge Super-Elninos trifft die­ser auf einen bereits erwärm­ten Planete – es gibt also kein Beispiel dafür, was da wie stark kom­men wird.

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