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Vom Fluch der Shortcodes für WordPress-Themes

Shortcodes sind heute in fast jedem WordPress – Theme vorhanden. Was eigentlich eine schöne und komfortable Sache ist, zeigt seine Tücken, sobald ein Themewechsel ansteht. Es bleiben wirklich hässliche Überreste dieser Shortcodes zurück, die nicht nur unschön aussehen, sondern blöderweise damit auch völlig sinnlos geworden sind. Ob es nun Buttons sind, besondere Links oder sogar Mediadatein, die mithilfe  solcher Shortcodes eingesetzt wurden. Wer sie einsetzt, kennt das.

Plugin einsetzen?

Natürlich gibt es viele Plugins, die auf komfortable Weise auch Shortcodes zur Verfügung stellen. Mit Plugins ist es zwar auch so eine Sache; nicht jeder mag sie einsetzen, zumal viele nicht eben ressourcenschonend zu Werke gehen. Ein sehr gutes und die Performance nicht übermäßig belastendes Plugin ist „Shortcodes Ultimate“ von gn_themes, das u.a. auch deutschsprachig ausgeliefert wird. Zum Testen der Plugin-Performance empfehle ich generell das Plugin „P3 (Plugin Performance Profiler)“. Auf dieses Plugin wurde ich Mitte Januar durch Charles aufmerksam gemacht.

Shortcodes Ultimate  kenne ich inzwischen eine ganze Weile und habe es seit einigen Wochen fortwährend im Einsatz. Ihr seht an den Bewertungen in der WordPress Plugin-Bibliothek, dass meine positive Meinung offenbar von vielen BloggerInnen geteilt wird.

Das Plugin steht nach der Installation nicht nur in der „visuellen“ Ansicht, sondern auch in der HTML-Ansicht (1) zur Verfügung. Das ist sehr schön und bei vielen Plugins leider nicht der Fall, die eigentlich das Schreiben unterstützen. Angetan bin ich von der Vielfalt der angebotenen Möglichkeiten, die entweder durch komfortable Dialogboxen zugänglich gemacht werden oder eben durch Shortcodes. Auch diese sind über die markierte Schaltfläche (1) beim Schreiben immer mit wenigen Klicks erreichbar.

Passend zum Beitrag:
Wordpress Plugin "Lazy Load" zähmen

Großes Angebot

Das Angebot reicht von Überschriften, Spacer, Quote, Pullquote, hervorgehobene Texte, verschiedene Linkarten über Tabs und Tab-Container bis hin zu aktuellen Tweets und Google Maps. Shortcodes Ultimate  ist komfortabel in über das Icon (1) erreichbar, die Shortcodes sind leicht zu merken und – falls gewünschte – über einen Mausklick mit gut ausgebauten Anleitungen in den Artikel zu integrieren. Das Handling ist meiner Ansicht nach optimal auf die Bedürfnisse beim Bloggen eingerichtet.

Shortcodes manuell eingeben

 

Und weil die Handhabung so einfach und die Beispiele so gut erreichbar sind, kann auf das praktische aber m.E. nicht gerade ressourcenschonende Plugin AddQuicktag verzichten. Generell ist dieses Plugin allerdings gerade für den Umgang mit den verbreiteten Shortcodes sehr zu empfehlen. Bei Shortcodes Ultimate kann man aber aus den genannten Gründen darauf verzichten.

Ich finde, mit diesem oder einem anderen, ähnlichen Plugin kann man dem eingangs geschilderten Problem ausweichen und muss nicht hinnehmen, dass manche Artikel im Blog – sagen wir – ein bisschen „vernachlässigt“ aussehen.  Vorausgesetzt natürlich, man bleibt beim Plugin. Sonst bringt das auch nix. 🙂

Auch in Kombinationen mit anderen Plugins

Randbemerkung: Kürzlich hatte ich – keine Ahnung warum – Probleme mit der Übernahme von Videos über Google+. Zur Übernahme von Beiträgen und Kommentare aus meinem Google+ – Account benutze ich seit mehreren Monaten Daniel Treadwells WordPress Plugin „Google+Blog„. Plötzlich wurden die Videos nicht mehr angezeigt. Deshalb habe ich in Daniels Plugin eine kleine Änderung vorgenommen und  im entsprechenden Teil des Plugins einen der Shortcodes von „Shortcodes Ultimate“ verwendet. Das hat gut funktioniert. Allerdings werden nun die Videos (analog den Einstellungen des Plugins) nur noch mit 600er Breite gezeigt. Aber damit kann ich leben.

Passend zum Beitrag:
Karfreitag: Heute gibts Fisch, und tanzen gehen wir auch nicht

Eine weitere Alternative, die allerdings kostenpflichtig ist (37 $). Danke, Marko Pohlisch.

Von Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Damals habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin jetzt 65 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt. Das mit dem Schreiben ist zwar weniger geworden. Aber ab und zu schreibe ich hier und anderswo. Die sozialen Netzwerke haben die Welt verändert - nicht zum Guten!

Über mich

4 Antworten auf „Vom Fluch der Shortcodes für WordPress-Themes“

Shortcodes sind an sich eine geniale Erfindung, allerdings ist die Verwendung schlecht gelöst, weil wie schon beschrieben nach einem Design tausch bleibt da unschön was übrig. Ich selbst nutze Shortcodes „nicht mehr“ seit ich diese hässlichen Überbleibsel bemerkt habe.

Und mal ehrlich, die ganzen Plugins blähen die Installation von WordPress doch eh nur noch weiter unnötig auf.

Generell sind Plugins für die meisten Anwender die einfachste Möglichkeit, bestimmte „Sonderlösungen“ zu aktivieren. Wenn ich ehrlich bin, lebenswichtig sind diese Funktionen nicht. Aber es macht eben immer Spaß, was Neues auszuprobieren. Und wenn es dann nur das Ausbalancieren von Optik, Komfort und Performance ist. 🙂

Ich kann Dir zum Teil recht geben. Es ist auch meiner Meinung nach so, dass Shortcodes eine ziemlich tolle Lösung sind und auf jeden Fall ein Feature, das von vielen Anwendern gerne genommen wird.

Aber, da hast Du auch recht, beim Theme-Wechsel ist es dann meist vorbei mit den tollen Shortcode-Effekten. Das kann man nur umgehen, wenn man entweder kein Theme-Wechsel vornimmt, oder aber nur vom selben Entwickler sich ein neues Theme besorgt (da sind die Shortcodes meist identisch) oder aber man wechselt das Theme nicht, sondern entwickelt das Theme weiter, das man benutzt. So kommt es auch nicht zu den großen und oft ungeliebten Design-Brüchen was ja meist den Stammlesern sauer aufstößt.

Ja, Uwe. Da sagste was. Ich habe ja gerade hier ständig neue Themes am Start. Nicht, weil ich meine LeserInnen ärgern will (die meisten lesen ja doch im Reader), sondern weil mir das Herumbasteln damit einfach Spaß macht. Aber ich habe mir dazu hier schon einiges anhören müssen. Ein Theme weiterzuentwickeln? Hmm. Billiger wäre es. Aber ist das bei den vielen Alternativen und bei den Fortschritten (responsive Design, HTML5, Postformat etc.) auch für Laien eine gangbare Alternative zum kompletten Wechsel?

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