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Vom Fluch der Shortcodes für WordPress-Themes


 • Letzte Änderung: 28. Jun. 2020  2 Min. Lesezeit 21

Shortcodes sind heute in fast jedem WordPress – Theme vorhanden. Was eigentlich eine schöne und komfortable Sache ist, zeigt seine Tücken, sobald ein Themewechsel ansteht. Es bleiben wirklich hässliche Überreste dieser Shortcodes zurück, die nicht nur unschön aussehen, sondern blöderweise damit auch völlig sinnlos geworden sind. Ob es nun Buttons sind, besondere Links oder sogar Mediadatein, die mithilfe  solcher Shortcodes eingesetzt wurden. Wer sie einsetzt, kennt das.

Plugin einsetzen?

Natürlich gibt es viele Plugins, die auf komfortable Weise auch Shortcodes zur Verfügung stellen. Mit Plugins ist es zwar auch so eine Sache; nicht jeder mag sie einsetzen, zumal viele nicht eben ressourcenschonend zu Werke gehen. Ein sehr gutes und die Performance nicht übermäßig belastendes Plugin ist »Shortcodes Ultimate« von gn_themes, das u.a. auch deutschsprachig ausgeliefert wird. Zum Testen der Plugin-Performance empfehle ich generell das Plugin »P3 (Plugin Performance Profiler)«. Auf dieses Plugin wurde ich Mitte Januar durch Charles aufmerksam gemacht.

Shortcodes Ultimate  kenne ich inzwischen eine ganze Weile und habe es seit einigen Wochen fortwährend im Einsatz. Ihr seht an den Bewertungen in der WordPress Plugin-Bibliothek, dass meine positive Meinung offenbar von vielen BloggerInnen geteilt wird.

Das Plugin steht nach der Installation nicht nur in der »visuellen« Ansicht, sondern auch in der HTML-Ansicht (1) zur Verfügung. Das ist sehr schön und bei vielen Plugins leider nicht der Fall, die eigentlich das Schreiben unterstützen. Angetan bin ich von der Vielfalt der angebotenen Möglichkeiten, die entweder durch komfortable Dialogboxen zugänglich gemacht werden oder eben durch Shortcodes. Auch diese sind über die markierte Schaltfläche (1) beim Schreiben immer mit wenigen Klicks erreichbar.

Großes Angebot

Das Angebot reicht von Überschriften, Spacer, Quote, Pullquote, hervorgehobene Texte, verschiedene Linkarten über Tabs und Tab-Container bis hin zu aktuellen Tweets und Google Maps. Shortcodes Ultimate  ist komfortabel in über das Icon (1) erreichbar, die Shortcodes sind leicht zu merken und – falls gewünschte – über einen Mausklick mit gut ausgebauten Anleitungen in den Artikel zu integrieren. Das Handling ist meiner Ansicht nach optimal auf die Bedürfnisse beim Bloggen eingerichtet.

Shortcodes manuell eingeben

 

Und weil die Handhabung so einfach und die Beispiele so gut erreichbar sind, kann auf das praktische aber m.E. nicht gerade ressourcenschonende Plugin AddQuicktag verzichten. Generell ist dieses Plugin allerdings gerade für den Umgang mit den verbreiteten Shortcodes sehr zu empfehlen. Bei Shortcodes Ultimate kann man aber aus den genannten Gründen darauf verzichten.

Ich finde, mit diesem oder einem anderen, ähnlichen Plugin kann man dem eingangs geschilderten Problem ausweichen und muss nicht hinnehmen, dass manche Artikel im Blog – sagen wir – ein bisschen »vernachlässigt« aussehen.  Vorausgesetzt natürlich, man bleibt beim Plugin. Sonst bringt das auch nix. 🙂

Auch in Kombinationen mit anderen Plugins

Randbemerkung: Kürzlich hatte ich – keine Ahnung warum – Probleme mit der Übernahme von Videos über Google+. Zur Übernahme von Beiträgen und Kommentare aus meinem Google+ – Account benutze ich seit mehreren Monaten Daniel Treadwells WordPress Plugin »Google+Blog». Plötzlich wurden die Videos nicht mehr angezeigt. Deshalb habe ich in Daniels Plugin eine kleine Änderung vorgenommen und  im entsprechenden Teil des Plugins einen der Shortcodes von »Shortcodes Ultimate« verwendet. Das hat gut funktioniert. Allerdings werden nun die Videos (analog den Einstellungen des Plugins) nur noch mit 600er Breite gezeigt. Aber damit kann ich leben.

Eine weitere Alternative, die allerdings kostenpflichtig ist (37 $). Danke, Marko Pohlisch.

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