Erika Steinbach ist endlich angekommen

Absehbar war das längst. Die parteilose Erika Steinbach sitzt seit einer Weile ohne Parteianbindung im Bundestag. Vielleicht ist ihr deshalb manchmal langweilig?

Jetzt hat sie den von vielen lange erwarteten Schritt vollzogen. Spiegel Online teilte heute mit, dass Steinbach die AfD im Wahlkampf unterstützen wird. Und die hats wohl auch bitternötig. Die letzten Umfragen für die AfD schwanken zwischen 6,5 und 8%.

Das mit der Langeweile hält sich allerdings vielleicht deshalb in Grenzen, weil sie fast soviel twittert wie US-Präsident Trump. Auch Steinbach beschäftigt einen Teil der politisch Interessierten der Republik mit allerlei Abstoßendem. Selbst ihrer Ex-Partei schien diese Form von Öffentlichkeitsarbeit nicht so recht ins Konzept zu passen.

Steinbach ist für mich neben den mir hinlänglich bekannten Damen, die schon der AfD angehörten, bevor ich sie überhaupt »kennenlernen« durfte, ein rotbraunes Tuch.

Wie kann es sein, dass ein Mensch, der mit seiner Familie das Leid von Flucht und Vertreibung erlitten hat, so abfällig und herabwürdigend über heutige Flüchtlinge hetzt? Das ist eine blöde Frage. Aber ich glaube halt immer noch an das Gute im Menschen.

Die AfD wartet schon geraume Zeit auf die in rechtesten Kreisen der Union populäre ehemalige Abgeordnete. Sie war seit 1990 für die CDU im Bundestag. Ausgerechnet diese Dame hatte in den letzten Jahren ihrer Mitgliedschaft in der CDU den Job der »Sprecherin für Menschenrechte« inne. Gruselig!

Sie ist übrigens eine der wenigen Twitter-Nutzer, die ich kenne, die zwei rote Ausrufezeichnen nutzt, um ihrem zum Teil echt widerlichen Tweets Nachdruck zu verleihen.

Steinbach hat über 41k Twitter-Follower. Gibt es auch Linksextreme im Bundestag, die so populär sind?

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Eine Auswahl erlesener Tweets von Erika Steinbach:

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Über den Autor

Ich bin Horst Schulte. Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und lebe in der schönen Stadt Bedburg, nicht weit von Köln entfernt.

Mein Motto: "Bloß nicht zynisch werden..."

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