Die AfD ist größ­te Partei – im Bund

Gefühlte Sieger in der Causa Remigration (Correctiv). Es ist schlecht gelaufen für die Gegner der AfD. Die fühlen sich deshalb als Sieger. Das Getöse war zu erwarten. Aber es gibt ja noch Instanzen, die man anrufen kann.

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Die AfD soll (mal wie­der) größ­te Partei in Deutschland sein. Sie liegt also in min­des­tens einer Umfrage über der Union. 

Im Herbst 2023 gab es ein­zel­ne Umfragen, in denen die Alternative für Deutschland tat­säch­lich schon ein­mal vor der CDU/​CSU lag oder zumin­dest gleich­auf war. Das war poli­tisch ein klei­ner Paukenschlag.

Das Beispiel:

  • Im September 2023 sah eine Umfrage (u. a. von INSA) die AfD bei etwa 22 %, die Union bei 21 %.
  • Auch ande­re Institute zeig­ten in die­ser Phase ein sehr enges Rennen.

Aber – und das ist wich­tig für die Einordnung: Das war kei­ne sta­bi­le Entwicklung, son­dern eher ein Moment hoher poli­ti­scher Unruhe. Themen wie Migration, Energiepreise und Unzufriedenheit mit der dama­li­gen Bundesregierung haben damals stark gewirkt.

Seitdem hat sich das Bild wie­der verschoben:

  • Die Union liegt in den meis­ten Umfragen wie­der klar vor der AfD
  • Die AfD bleibt zu stark – auf Platz zwei

Das aktu­el­le ZDF-Politbarometer (17.04.) weist die AfD mit 26 %, die Union mit 25 % aus. Forsa hat­te bereits am 14.04. 26 % für die AfD und 24 % für die Union gemes­sen. Bei ande­ren Instituten ver­hielt es sich ähnlich. 

aktuelle Umfragen
aktu­el­le Umfrage – 17.04.2026

Es gibt also kei­nen Grund zur Freude, wenn man sich über sol­che Zahlenspielchen denn über­haupt freu­en möch­te oder ihnen über­haupt noch Bedeutung beimisst. 

Man kann sich natür­lich auch selbst etwas Freude machen, indem man in den Tiefen der ost­deut­schen Provinz nach erfreu­li­che­ren Tendenzen sucht. Das hat der Volksverpetzer getan und erfreut fest­ge­stellt, dass es dort weni­ger Imposantes zuguns­ten der AfD zu berich­ten gibt. 

Die Medien haben nicht all­zu viel berich­tet. Allerdings ganz unter­ge­gan­gen sind die guten Nachrichten auch nicht. 

Woran könn­te es gele­gen haben, dass die Leute in Ostdeutschland im kom­mu­na­len Bereich so ver­sagt haben? Im Sinne der AfD, mei­ne ich. Vielleicht gibt’s schon eine Vertrauenskrise? Das kann ja nicht sein, denn die haben ja bis­her noch „nichts anrich­ten” kön­nen. Aber mit dem Vertrauen kann es ja nicht weit her sein. 

Was mich wei­ter­hin zu der Spekulation bringt, dass sich das an den Wahlurnen beim nächs­ten Mal (Bundestagswahl) auch auf der ganz gro­ßen poli­ti­schen Bühne so zei­gen könn­te. Wer will schon kon­kret von sol­chen Menschen „regiert” wer­den. Nun es ist schon fol­ge­rich­tig, dass die Menschen sich in die­ser Lage nach Alternativen umschau­en. Nur – die muss es nun wirk­lich nicht sein! Die Hoffnung stirbt halt zuletzt. 

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