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Ich glaube, es beginnt jedes Jahr ein wenig früher. Die Sommerpause der beiden Milliardenabgreifer. Dabei werden diese gewaltigen Summen angeblich für irgendetwas gebraucht – am Programm jedenfalls merkt man das nicht. Von Ausnahmen mal abgesehen, die die Regel nur bestätigen.
Aber worüber reg‘ ich mich alljährlich auf? Es ändert sich ohnehin nichts. Ich habe sogar schon eine Petition unterschrieben. Natürlich wirkungslos – die Sommerpause kommt so zuverlässig wie das Wetter.
Konserven: Aufgewärmt und ungenießbar
Stattdessen bekommen wir Konserven, mit denen wir uns unsere Abendunterhaltung mühsam zusammenschustern dürfen. Wie ich das hasse. Vor allem, weil ich oft nicht mehr weiß, ob ich diesen Film oder jene Serie schon mal gesehen habe. Wiederholungen ertrage ich nicht – warum eigentlich, wäre mal eine separate Untersuchung wert.
Streaming: Viel Angebot, wenig Orientierung
Die Schwemme beschissener Serien und Filme aus den USA macht es nicht besser, eher schlechter. Und als wäre das nicht genug, drängen immer mehr Streamingdienste auf den Markt. Früher waren es Amazon Video, Netflix und ein paar andere – heute ist das Angebot so unüberschaubar, dass man den Überblick längst verloren hat. Alle wollen Geld. Gerne auch zweimal für dasselbe.
Denn eine Datenbank, in der man nachsehen könnte, was man sich schon reingezogen hat, gibt es nicht. Das Risiko, für eine Wiederholung erneut zu zahlen, ist real – und niemand fühlt sich zuständig.
All das nur, weil ARD und ZDF ihre Sommerpause schamlos dazu nutzen, ihren Job zu verweigern. Milliarden kassieren, Programm einstellen – ein perfektes Geschäftsmodell.

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