Und die Nachdenkseiten so?

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»In der Coronazeit wurden Rechte jedes Einzelnen immer abgewogen gegen das Allgemeinwohl«, sagte Caren Miosga am Sonntagabend in ihrer Sendung. Mit dieser Aussage wird einmal mehr deutlich, was seit Langem bekannt ist: Der öffentliche-rechtliche Rundfunk ist am Ende. Er ist so weit am Bodensatz der ideologischen Verblendung, politischen Gefolgschaft und Realitätsentfremdung angekommen, dass er untragbar geworden ist.

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Der Satz einer Talkshow-Moderatorin gibt den entscheidenden Ausschlag für die Feststellung, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk am Ende sei. Echt jetzt?

Ich hätte eher das Programm von heute Abend als Nachweis geführt. Das 1. zeigt in epischer Breite (wie immer) Olympia, das zweite einen Krimi vom November 2025 als Wiederholung. Das nehme ich denen übel.

Man mag den Entscheidungen von Regierung und zuständigen Behörden während der Corona-Pandemie nicht zugetan sein. Da gibt’s viele Meinungen. Aber diese Art Kommentare sind das Gegenteil dessen, was ich als vertretbare Kritik am Corona-Management anerkennen kann. Was dies noch mit den ehemals ernst zu nehmenden und interessanten Nachdenkseiten zu tun hat? Keine Ahnung. Es ist deprimierend.

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2 Gedanken zu „Und die Nachdenkseiten so?“

  1. Die »BloßnichtNachdenkseiten« lese ich schon lange nicht mehr. Da gab’s schon vor Corona nur leerdrehendes ideologisches Nichtnachdenken.

    An der ständig von vielen interessierten Seiten (!) aufgewärmten und ebenfalls inhaltlich völlig leerdrehenden Scheindebatte um den ÖRR und dessen vorgebliches Ende wundert mich eigentlich nur, warum niemand weiterfragt:

    Was bleibt denn ohne?

    Privat-Rundfunk?

    Nochmal:

    PRIVATRUNDFUNK??

    Ernsthaft? 100% Korrupt? Weil 100% rein von wirtschaftlichen Interessen bestimmt. Gekauft und Bezahlt.

    Das ist natürlich genau das, was all die rechtsextremen Beutelschneider in der Politik und deren billige Maulschergen in ihren Youtube-Löchern (du weißt, welche »Informations-Plattformen« ich meine) wollen: Einen gekauften und damit 100% von ihnen kontrollierten privaten Rundfunk, der unwidersprechend deren eigene »Wahrheiten« verbreitet.

    Um nichts weiter geht es bei dieser ständigen Agenda gegen den ÖRR. Jeder furzige Westentaschen-Fascho in Hintertungistan weiß das genauso wie seine hohlgeistigen verwandten Flaschen in der deutschen Politik: Das erste, was der Fascho tun muss, ist, die Kontrolle über die Medien an sich zu reißen.

    Interessant ist natürlich, wie der ÖRR selbst in diesen unsäglichen Formaten immer wieder diesen Unsinn befeuert. Die längst nichts mehr mit Journalismus zu tun haben…

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