Was bleibt vom Liberalismus, wenn die FDP fehlt?

Die FDP ist aus dem Bundestag verschwunden, doch die Frage bleibt: Fehlt nur eine Partei oder fehlt ein echter Liberalismus? Ein Blick auf Deutschland und Europa zeigt, wie schmal der Grat zwischen Bürgerrechten, Marktfreiheit und bloßer Klientelpolitik geworden ist.

[hs_applaus]

[hs_teilen]

Was fehlt, wenn die FDP fehlt?

Es war schon ein merk­wür­di­ges Schauspiel. Die FDP schei­tert bei der Bundestagswahl 2025 mit 4,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde und ist nicht mehr im Bundestag ver­tre­ten. Und plötz­lich hört man aus allen mög­li­chen poli­ti­schen Ecken ein betrüb­tes Seufzen: Eine libe­ra­le Partei feh­le dem Land. Deutschland brau­che die­se Stimme. Die poli­ti­sche Landschaft wer­de ärmer. Das klingt gut. Fast edel. Fast staats­män­nisch. Fast so, als habe man am Grab eines poli­ti­schen Wettbewerbers eine Rose nie­der­ge­legt und heim­lich die Stoppuhr gedrückt, wann man wie­der zur Tagesordnung über­ge­hen darf.

Denn natür­lich darf man die­se Krokodilstränen skep­tisch betrach­ten. In der Politik wird sel­ten lan­ge um Konkurrenten getrau­ert. Wer einen Mitbewerber an der Fünf-Prozent-Hürde ver­liert, ver­liert nicht nur einen Gesprächspartner, son­dern gewinnt auch Spielraum. Stimmen, Mandate, Deutungshoheit, Koalitionsoptionen – all das ver­teilt sich neu. Das ist nicht unmo­ra­lisch. Das ist Politik. Aber man muss die Trauer dar­über nicht gleich für eine sitt­li­che Erweckung halten.

Die eigent­li­che Frage ist also nicht: Fehlt die FDP? Die Frage ist: Fehlt uns der Liberalismus? Und noch genau­er: Welcher Liberalismus fehlt uns eigentlich?

Denn Liberalismus ist nicht auto­ma­tisch FDP. Und die FDP war nicht immer nur das, was vie­le heu­te in ihr sehen: Steuersenkung, Schuldenbremse, Bürokratieabbau, Dienstwagen, Marktvertrauen und ein gewis­ses ner­vö­ses Zucken, sobald das Wort «Sozialstaat» den Raum betritt. Das gehört alles irgend­wie zur libe­ra­len Familie. Aber es ist eben nicht die gan­ze Familie. 

Der alte Klang des Liberalismus

Ich ver­mis­se nicht ein­fach die FDP als Partei. Ich ver­mis­se einen bestimm­ten Ton. Namen wie Hildegard Hamm-Brücher und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger stan­den für einen Liberalismus, der nicht beim Portemonnaie begann, son­dern bei der Würde des Einzelnen. Bei Bürgerrechten. Bei Datenschutz. Bei der Skepsis gegen­über staat­li­cher Übergriffigkeit. Bei der Frage, ob eine Mehrheit alles darf, nur weil sie Mehrheit ist. Das war ein Liberalismus, der dem Staat nicht aus Prinzip miss­trau­te, aber ihm auch nicht blind vertraute.

Dieser Liberalismus hat­te eine inne­re Wachheit. Er roch nicht nach Lobbyempfang, son­dern nach Grundgesetz. Er war nicht bequem, weil er sich nicht ein­fach rechts oder links ein­sor­tie­ren ließ. Er konn­te kon­ser­va­ti­ve Sicherheitsfantasien kri­ti­sie­ren, ohne gleich staats­feind­lich zu wir­ken. Er konn­te lin­ke Bevormundung kri­ti­sie­ren, ohne sozia­le Fragen zu ver­höh­nen. Er wuss­te: Freiheit ist mehr als die Freiheit des Starken, sich noch ein Stückchen mehr zu nehmen.

Auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann, heu­te eher als streit­ba­re Sicherheitspolitikerin wahr­ge­nom­men, erin­nert gele­gent­lich an die­se alte libe­ra­le Kampfeslust. Mit Abstrichen, ja. Aber immer­hin mit Haltung. Mit Widerspruchsgeist. Mit dem Willen, nicht jede Debatte in Watte zu wickeln. Doch auch sie konn­te nicht ver­hin­dern, dass die FDP in der öffent­li­chen Wahrnehmung immer stär­ker zur wirt­schafts­li­be­ra­len Spezialagentur wurde.

Und genau da liegt das Problem. Ein Liberalismus, der nur noch wie eine Schutzmacht für Besserverdienende klingt, wird eng. Ein Liberalismus, der auf sozia­le Unsicherheit vor allem mit Marktvertrauen ant­wor­tet, ver­liert Menschen. Ein Liberalismus, der Freiheit ruft, aber oft Entlastung meint, ver­klei­nert sei­ne eige­ne Idee.

Europa: ein wei­ter libe­ra­ler Mantel

Auf euro­päi­scher Ebene wird die Sache noch inter­es­san­ter. Dort gibt es durch­aus libe­ra­le Parteien. Sie sind vor allem in der Fraktion Renew Europe orga­ni­siert, außer­dem in Parteienfamilien wie der ALDE Party. Renew Europe beschreibt sich selbst als pro-euro­päi­sche und zen­tris­ti­sche Kraft, die Freiheit, Bürgerrechte, wirt­schaft­li­ches Wachstum und Jobs ver­bin­den will. Die ALDE nennt ihr Wahlprogramm 2024 «Your Europe, Your Freedom» und stellt Freiheit, Demokratie, wirt­schaft­li­che Modernisierung und ein geein­tes Europa ins Zentrum.
Quelle: Renew Europe – What we stand for
Quelle: ALDE Party – Manifestos

Das klingt zunächst nach klas­si­schem Liberalismus: offen, euro­pä­isch, modern, rechts­staat­lich. Aber auch hier gilt: Das Etikett «libe­ral» ist groß. Darunter fin­det man Parteien, die stark bür­ger­recht­lich geprägt sind, Parteien mit sozi­al­li­be­ra­lem Anspruch, Parteien mit wirt­schafts­li­be­ra­lem Kern und Parteien, die eher eine all­ge­mei­ne Mitte-Modernisierungspolitik betreiben.

FlügelVertreterPrägung
Sozial-libe­ral, pro-europäischMacrons Renaissance (F), D66 (NL)Bürgerrechte, Europa-Konstruktion
Wirtschaftsliberal, regu­lie­rungs­skep­tischFDP (D), VVD (NL), Venstre (DK)Markt, Anti-Green-Deal
Zentristisch-refor­me­rischProgressive Slowakei, Momentum (H)Demokratieverteidigung

In den Niederlanden steht D66 für einen eher pro­gres­si­ven, bil­dungs­ori­en­tier­ten, gesell­schafts­li­be­ra­len Kurs. In Österreich ver­su­chen die NEOS, wirt­schaft­li­che Reformen mit Bildungs- und Demokratiefragen zu ver­bin­den. In Dänemark gibt es mit Radikale Venstre eine sozi­al­li­be­ra­le Tradition, wäh­rend ande­re libe­ra­le Parteien stär­ker auf Markt, Unternehmertum und schlan­ken Staat set­zen. In Belgien, Schweden, Estland, Lettland oder Tschechien fin­den sich wie­der­um ande­re Spielarten. Europa ist da kein sau­ber sor­tier­tes Bücherregal, son­dern eher ein poli­ti­scher Dachboden: vie­les wert­voll, man­ches ange­staubt, man­ches erstaun­lich brauch­bar, man­ches mit Mottenloch.

Bei der Europawahl 2024 kam Renew Europe auf 77 Sitze im Europäischen Parlament und ver­lor damit spür­bar an Gewicht. Die Fraktion bleibt wich­tig, aber sie ist kei­ne libe­ra­le Großmacht mehr. Sie ist Teil des pro-euro­päi­schen Zentrums, aber stär­ker unter Druck als frü­her. Von rechts drän­gen Nationalpopulisten, von links Grüne und Sozialdemokraten, in der Mitte kon­ser­va­ti­ve Parteien, die selbst modern wir­ken wol­len.
Quelle: Europäisches Parlament – Ergebnisse 2024

Bürgerrechte oder bloß bes­se­re Bilanzen?

Die ent­schei­den­de Unterscheidung lau­tet also nicht: libe­ral oder nicht libe­ral. Sie lau­tet: Welcher Liberalismus ist gemeint?

Ein bür­ger­recht­li­cher Liberalismus fragt: Wie schüt­zen wir den Einzelnen vor Überwachung, Bevormundung, staat­li­cher Willkür und auto­ri­tä­ren Versuchungen? Er schaut miss­trau­isch auf Sicherheitsgesetze, Datenhunger, Polizeibefugnisse, Zensurreflexe und mora­li­sche Mehrheitsgewissheiten. Er weiß, dass Freiheit nicht immer dort ver­tei­digt wird, wo alle klat­schen. Manchmal steht sie allein im Flur und war­tet dar­auf, dass jemand den Mut hat, sie wie­der hereinzubitten.

Ein sozia­ler Liberalismus fragt: Wie wird Freiheit über­haupt mög­lich? Was nützt einem Kind aus einer armen Familie die for­ma­le Freiheit, alles wer­den zu kön­nen, wenn Schule, Wohnort, Geldbeutel und Herkunft längst mit­ge­schrie­ben haben? Was nützt Freiheit ohne Bildung, ohne Gesundheit, ohne bezahl­ba­re Wohnung, ohne ech­te Aufstiegschancen? Hier wird Liberalismus nicht weich, son­dern ernst. Denn Freiheit ist nicht nur die Abwesenheit von Zwang. Sie ist auch die Fähigkeit, das eige­ne Leben tat­säch­lich gestal­ten zu können.

Ein wirt­schaft­li­cher Liberalismus fragt: Wo erstickt der Staat Initiative, Innovation und Verantwortung? Wo wird regu­liert, kon­trol­liert, ver­wal­tet und blo­ckiert, bis am Ende nie­mand mehr etwas wagt? Auch die­se Frage ist berech­tigt. Wer je mit deut­scher Bürokratie gerun­gen hat, weiß: Manchmal steht der Amtsschimmel nicht im Stall, son­dern galop­piert direkt über den Schreibtisch.

Aber wenn wirt­schaft­li­cher Liberalismus allein die Bühne besetzt, wird es eng. Dann klingt Liberalismus wie Steuerpolitik mit Freiheitsfahne. Dann fehlt die Seele. Dann fehlt das, was Hamm-Brücher und Leutheusser-Schnarrenberger ver­kör­per­ten: eine Vorstellung vom frei­en Bürger, nicht nur vom frei­en Unternehmer.

Warum Europa libe­ra­le Parteien braucht

Europa braucht libe­ra­le Parteien. Aber nicht als FDP-Kopie im Brüsseler Maßanzug. Europa braucht einen Liberalismus, der Rechtsstaat und Menschenrechte ver­tei­digt, auch wenn es unbe­quem wird. Einen Liberalismus, der gegen Putinismus, Trumpismus, Nationalismus und digi­ta­le Monopole glei­cher­ma­ßen all­er­gisch bleibt. Einen Liberalismus, der nicht nur Märkte öff­nen will, son­dern Gesellschaften offen hält.

Gerade in einer Zeit, in der auto­ri­tä­re Sehnsüchte wie­der wach­sen, ist die­ser Liberalismus wich­tig. Er erin­nert dar­an, dass Demokratie nicht nur aus Wahlen besteht. Auch gewähl­te Mehrheiten kön­nen Minderheiten bedrän­gen, Medien ein­schüch­tern, Gerichte umbau­en, Wissenschaft ver­ächt­lich machen und Kultur unter Verdacht stel­len. Liberalismus ist dann kein Luxusartikel für Sonntagsreden. Er ist ein Schutzgeländer.

Aber die­ses Schutzgeländer muss für alle da sein. Nicht nur für jene, die sich Anwälte leis­ten kön­nen. Nicht nur für jene, die ohne­hin über Ressourcen ver­fü­gen. Ein Liberalismus, der die sozia­le Frage igno­riert, sägt an sei­nem eige­nen Fundament. Denn Menschen, die sich aus­ge­lie­fert füh­len, grei­fen irgend­wann nach denen, die ein­fa­che Antworten brül­len. Wer Freiheit ver­tei­di­gen will, muss auch Sicherheit ernst neh­men. Nicht im auto­ri­tä­ren Sinn, son­dern im sozia­len: Sicherheit vor Absturz, vor Willkür, vor Ohnmacht.

Genau hier könn­te ein moder­ner Liberalismus stark sein. Er könn­te sagen: Wir wol­len einen Staat, der schützt, aber nicht gän­gelt. Einen Markt, der schafft, aber nicht frisst. Eine Gesellschaft, die offen ist, aber nicht gleich­gül­tig. Eine Politik, die Freiheit nicht gegen Gerechtigkeit aus­spielt, son­dern bei­des zusammendenkt.

Die FDP ist weg, die Frage bleibt

Dass die FDP nicht mehr im Bundestag sitzt, ist für die Partei dra­ma­tisch. Für die Demokratie ist es nicht auto­ma­tisch eine Katastrophe. Parteien kom­men und gehen, stei­gen auf, fal­len ab, erfin­den sich neu oder ver­schwin­den im Archiv der poli­ti­schen Selbstgewissheit. Entscheidend ist, ob die Ideen feh­len, die sie ein­mal getra­gen haben.

Und da bin ich mir nicht sicher, ob wir gera­de wirk­lich genug Liberalismus haben. Wir haben viel Marktgerede. Viel Staatskritik. Viel Freiheitsrhetorik. Viel Abwehr gegen Verbote. Aber haben wir genug Bürgerrechtsliberalismus? Genug Datenschutzsensibilität? Genug Mut zur offe­nen Debatte? Genug Respekt vor Minderheiten? Genug sozia­le Vorstellungskraft, um Freiheit nicht nur als Privileg der Stabilen zu denken?

Vielleicht liegt hier die eigent­li­che Leerstelle. Nicht die FDP fehlt zuerst. Es fehlt ein Liberalismus, der wie­der grö­ßer denkt. Einer, der nicht bei der Schuldenbremse auf­hört. Einer, der nicht jede sozia­le Zumutung mit Eigenverantwortung zukle­is­tert. Einer, der den Bürger nicht nur als Steuerzahler sieht, son­dern als ver­letz­li­chen, eigen­sin­ni­gen, den­ken­den Menschen.

Der Liberalismus lebt nicht vom Porsche-Plakat. Er lebt von der stör­ri­schen Idee, dass Menschen kei­ne Untertanen sind. Nicht des Staates. Nicht des Marktes. Nicht der Mehrheit. Nicht des wüten­den Stammtischs. Nicht der digi­ta­len Meute.

Wenn libe­ra­le Parteien in Deutschland und Europa wie­der Bedeutung gewin­nen wol­len, müs­sen sie die­sen alten, hel­len Kern frei­le­gen. Freiheit darf nicht klin­gen wie eine Bonuszahlung für die Erfolgreichen. Sie muss wie­der klin­gen wie ein Versprechen an alle: Du bist nicht bloß Objekt poli­ti­scher Verwaltung. Du bist Bürger. Du hast Rechte. Du hast Würde. Und ja, du hast auch Verantwortung.

Das wäre ein Liberalismus, den die­ses Land tat­säch­lich gebrau­chen könn­te. Nicht als Beileidskarte für die FDP. Sondern als demo­kra­ti­sche Frischluftzufuhr.

Zur Erinnerung: Dies alles sind Personen, die in der FDP für den Liberalismus im bes­ten Sinne gear­bei­tet und gekämpft haben: 


Theodor Heuss
Der ers­te Bundespräsident war kein FDP-Parteisoldat im engen Sinn, aber eine prä­gen­de Figur des deut­schen Liberalismus. Bildungsbürgerlich, demo­kra­tisch, huma­nis­tisch. Einer, der nach 1945 half, der jun­gen Republik Ton und Haltung zu geben.

Thomas Dehler
Ein scharf­zün­gi­ger, unbe­que­mer Liberaler. Er stand für Rechtsstaatlichkeit, Bürgerrechte und eine kla­re Abgrenzung gegen auto­ri­tä­res Denken. Dehler war nicht der Mann für war­me Watte, son­dern eher für das blan­ke Messer der Debatte.

Hildegard Hamm-Brücher
Für mich eine der ein­drucks­volls­ten libe­ra­len Stimmen der Bundesrepublik. Unabhängig, bil­dungs­po­li­tisch stark, mora­lisch auf­recht. Sie ver­kör­per­te einen Liberalismus, der nicht zuerst an Steuersätze dach­te, son­dern an Demokratie, Bildung und Verantwortung.

Gerhart Baum
Ein Bürgerrechtsliberaler alter Schule. Als Innenminister und spä­ter als öffent­li­che Stimme stand er für Grundrechte, Datenschutz, Rechtsstaat und eine skep­ti­sche Haltung gegen­über staat­li­cher Macht. Baum ist gewis­ser­ma­ßen das Gewissen des links­li­be­ra­len FDP-Flügels.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Ebenfalls eine star­ke Bürgerrechtsfigur. Ihr Rücktritt 1996 aus Protest gegen den Großen Lauschangriff war ein sel­te­nes Beispiel poli­ti­scher Konsequenz. Da leg­te jemand ein Amt nie­der, weil ein Prinzip wich­ti­ger war als der Dienstwagen.

Karl-Hermann Flach
Ein wich­ti­ger Kopf des sozi­al­li­be­ra­len Aufbruchs. Er steht für den Versuch, Liberalismus nicht als Besitzstandswahrung zu ver­ste­hen, son­dern als Reformidee: Freiheit, Mitbestimmung, gesell­schaft­li­che Modernisierung.

Ralf Dahrendorf
Soziologe, Politiker, euro­päi­scher Liberaler. Dahrendorf dach­te Liberalismus grö­ßer als Parteitaktik. Für ihn gehör­ten Freiheit, offe­ne Gesellschaft, Bildungschancen und sozia­le Konfliktfähigkeit zusam­men. Ein Intellektueller mit poli­ti­schem Nerv.

Liselotte Funcke
Lange FDP-Politikerin, Vizepräsidentin des Bundestages und Ausländerbeauftragte der Bundesregierung. Sie stand für einen men­schen­freund­li­chen, inte­gra­ti­ons­po­li­tisch offe­nen Liberalismus.

Burkhard Hirsch
Einer der pro­fi­lier­tes­ten Bürgerrechtsliberalen. Er kämpf­te gegen über­mä­ßi­ge Sicherheitsgesetze und für die Verteidigung indi­vi­du­el­ler Freiheitsrechte. In die­ser Linie gehört er unbe­dingt neben Baum und Leutheusser-Schnarrenberger.

Friedrich Naumann
Eine zen­tra­le Figur des orga­ni­sier­ten Liberalismus im Kaiserreich. Sozialliberal, pro­tes­tan­tisch geprägt, reform­ori­en­tiert. Die FDP-nahe Stiftung trägt nicht zufäl­lig sei­nen Namen.

Kommentare

Was meinst du dazu?

Kommentieren auf diesem Blog

  • Text wird lokal zwischengespeichert
  • Antworten können per E-Mail abonniert werden
  • Kommentar kurzzeitig bearbeitbar oder löschbar

Nach dem Absenden kannst du deinen Kommentar noch 10 Minuten bearbeiten oder löschen.Danach ist keine Änderung oder Löschung mehr möglich.
Ive Mendes – If You Leave Me Now
Zuletzt gehört
If You Leave Me Now
Ive Mendes · Ive Mendes
Zuvor
3-11 Porter – Surround Me with Your Love - Remastered
Davor
Charlie Chaplin – Smile (Theme from Modern Times) [with Joshua Bell]
Smile (Theme from Modern Times) [with Joshua Bell]
Charlie Chaplin · Chaplin's Smile: Song Arrangements for Violin and Piano