Eritreer die Zweite oder war es die Dritte?

Faeser und Kretschmann kommentierten die massiven Angriffe von Eritreer auf Polizeibeamte in Stuttgart. Es dürfe nicht sein, dass Konflikte in anderen Ländern auf unseren Straßen ausgetragen werden. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer natürlich: Worte sind, von Politikern gesprochen, erfahrungsgemäß wenig wert.

Es wurden 228 Eritreer festgenommen. Gegen sie wird ermittelt: „wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs, Sachbeschädigung und Körperverletzung sowie gefährlicher Körperverletzung und Diebstahl“. Alle wurden gestern auf freien Fuß gesetzt. Nur einer blieb in Untersuchungshaft. Er hatte schon etwas auf dem Kerbholz. Von den ca. 30 verletzten Polizisten sind 7 auf absehbare Zeit nicht einsatzfähig.

Wir kennen die Worte, die Politiker angesichts solcher Gewaltexzesse auf unseren Straßen sagen. Sie sind nichts wert, weil sie Konsequenzen nicht ersetzen. Es war nicht die erste „Veranstaltung“ dieser Art. Auch die Schweiz hat in den letzten Wochen mit Eritreern ähnliche Erfahrungen gemacht. Aus der Schweiz waren dann auch mehrere Dutzend der gewalttätigen Schläger nach Stuttgart gereist, um dort die Polizei aufzumischen.

Die meisten dieser Schläger haben keinen deutschen Pass. Statt sie am Tag nach der Tat auf freien Fuß zu setzen, hätte ich mir als Bürger gewünscht, für die Kerle ein Flugzeug nach Eritrea zu chartern. Aber klar: Unsere humanitäre Verantwortung für Oppositionelle – um die handelte es sich nämlich nach Presseberichten, die anderen waren diesmal nicht anwesend – die in ihrem Heimatland Schlimmes erwarten würde, muss man großzügig sein.

Dass die so Beschützten auf die Gesundheit und das Leben unserer Polizisten nichts geben, interessiert diese Vertreter dieser humanen Sicht wenig. Dabei erkennt man schon an den Waffen, die diese Menschen bei ihrer „Demonstration“ einsetzten, wie mörderisch ihre Planung ausgesehen hat. Das allein wäre ein Grund für eine unmittelbare Abschiebung. Aber wir leben ja in Deutschland.

Horst Schulte
Horst Schulte
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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