Zuerst fällt eine Rheinbrücke in Bonn von heute auf morgen aus, jetzt wird über eine weitere Rheinbrücke, diesmal in Köln, spekuliert. Ich frage mich, wozu das noch alles führen wird und wie es sein kann, dass Verantwortliche an allen möglichen Stellen in so grandioser Art und Weise über einen längeren Zeitraum versagt haben.
Nun werden alle möglichen Tricks versucht, um den Betrieb der Kölner Brücke, beispielsweise durch eine geringere Belastung, wenigstens halbwegs aufrechterhalten zu können. Was für eine Misere.
Man erkennt Deutschland nicht wieder. Worum haben sich diese Vollpfosten (sorry, unsere Volksvertreter) im Bund eigentlich in den letzten Jahren gekümmert? Um sich selbst, Flüchtlinge und um Sozialhilfeempfänger! Offenbar waren sie damit vollauf beschäftigt. Sie waren doch so stolz darauf, dass die schwarze Null gestanden hat. Jetzt wissen sie weder ein noch aus.
Nee, das wird nichts mehr. Wenn nach und nach immer mehr solcher oder vergleichbarer Fälle mit gravierenden Auswirkungen auftreten und das alles zusammenkommt mit immer weniger finanziellen Spielräumen, muss man wirklich nicht besonders zum Pessimismus neigen, um schwarzzusehen.
