Wenn Journalisten den Lärm verstärken und die Demokratie darunter leidet
Im Presseclub wurde unfreiwillig offengelegt, wie sehr politische Berichterstattung inzwischen von Aufregung, Haltungsnoten und digitaler Aufmerksamkeitslogik geprägt ist. Der Streit der Regierung wird nicht nur beobachtet, sondern medial verstärkt – während die Wirklichkeit vieler Menschen aus dem Blick gerät. weiterlesen
Europas kaltes Gesicht: Wie GEAS und Frontex die Migration digital verwalten
Mit GEAS und den neuen Frontex-Plänen für Apps und Chatbots entsteht in Europa ein digitalisiertes Migrationsregime. Der Beitrag kritisiert die technokratische Entmenschlichung von Flucht, die Verschiebung demokratischer Grenzen und die gefährliche Annäherung an Methoden, die man bislang eher aus den USA kannte. weiterlesen
Falter und Libellen
Gestern bin ich bei herrlichem Sommerwetter – 24 Grad Anfang Mai! – um unseren Haussee in Alt-Kaster spaziert. Fast sechs Kilometer sind dabei zusammengekommen, Schritt für Schritt (meist) entlang des Wassers. Es tat gut, draußen zu sein, die Wärme zu spüren und den Gedanken freien Lauf zu lassen.
Ich bin froh, dass ich die beiden … weiterlesen
Armut hatte damals ein anderes Gesicht oder Die Verachtung der Mühen unserer Eltern
Mein persönlicher und kritischer Blick auf Armut, Arbeit und gesellschaftlichen Wandel. Der Text kontrastiert die Entbehrungen der Nachkriegsgeneration mit heutigen Debatten über Identität, Leistung und strukturelle Ungerechtigkeit – und fragt, was geschieht, wenn Arbeit ihren moralischen Wert verliert. weiterlesen
Europa muss erwachsen werden
Die politische Entwicklung in den USA zwingt Europa zu einer unbequemen Erkenntnis: Freundschaft ersetzt keine eigene Stärke. Der Text beleuchtet Europas Abhängigkeiten von Amerika, die Schwächen der EU und die Frage, ob der Kontinent endlich bereit ist, selbstbewusst und geschlossen zu handeln. weiterlesen
Europas Souveränität endet offenbar dort, wo Washington beleidigt reagiert
Die Aufregung um Friedrich Merz offenbart ein altes westliches Dilemma: Europa soll eigenständig handeln, aber bitte nie so eigenständig, dass Washington sich provoziert fühlt. Der Streit zeigt, wie eng politische Loyalität, Mediennarrative und transatlantische Denkweisen miteinander verwoben sind. weiterlesen
Freundschaften ein Leben lang – zwischen Verlusten und Verantwortung
Ein persönlicher Rückblick eines langjährigen Bloggers über Freundschaften, die Jahre überdauert, über zerbrochene Beziehungen und über die Verluste, die das Leben mit sich bringt. Der Text zeigt, wie das Schreiben hilft, mit Verlusten umzugehen und warum einige Freundschaften musst man loslassen, damit andere bleiben können. weiterlesen
Siehste! Lanz hat keinen Plan. Trotzdem mischt er die Republik auf.
Lanz macht wieder mal aus einem Satz, den Bärbel Bas unverlangt in den Äther sagte, eine Mordsache. Er fasst unfair und falsch zusammen: Die Regierung habe keinen Plan.
Viele werden das, was wir in diesen Monaten erleben, ähnlich sehen. Die einen lassen sich von Talkshows und Leitartikeln die Welt erklären, die anderen reagieren längst nur … weiterlesen
Die USA und die Angst vor der neuen Mehrheit
In den USA entscheidet längst nicht mehr nur die Stimme der Bürger über politische Macht, sondern auch der Zuschnitt der Wahlkreise. Der Streit um Minderheitenrechte, Mehrheitswahlrecht und demografischen Wandel offenbart die tiefe Angst vor gesellschaftlicher Veränderung. weiterlesen
Wem gehört die Energie der Zukunft?
Eine Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeichnet ein überraschend positives Bild der Energiewende für viele Regionen Deutschlands. Doch warum werden diese Ergebnisse kaum kommuniziert? Und wem nützt eine zentralisierte Energieversorgung eigentlich mehr als dezentrale Modelle? weiterlesen










